Was kreucht und fleucht denn da (2) … Zitronenfalter

Gut getarntEr war fast unsichtbar zwischen den frischen grünen Blättern und weissen Blüten des Waldsauerklees – der Zitronenfalter. Er war schon Insekt des Jahres und zwar 2002 und gehört zu den Tagfaltern.

Jedes Kind kennt ihn, die Männchen haben zitronengelbe Flügel mit einem orangenen Pünktchen, also habe ich hier ein Männchen entdeckt. Die Weibchen haben blasssgelbe Flügel und können leicht mit dem großen Kohlweissling verwechselt werden. So früh im Jahr fliegen aber noch keine Kohlweisslinge.

Dieser Falter hat hier überwintert und den strengen Februarfrost überstanden dank seiner Eigenschaft mitttels Glycerin, Sorbit und  Eiweisstoffen den Gefrierpunkt seiner Körperflüssigkeit zu senken. Die Natur ist eben voller Wunder und zarte Falter ganz schön widerstandsfähig.

Seine Futterpflanze ist der Faulbaum. Seine Raupen sind grün, und haben  einen weißlichen, matten Seitenstreifen. Im Juli verpuppt sie sich und nach  ca. zwei Wochen schlüpfen die erwachsenen Schmetterlinge. Da ih noch keine Zitronenfalterraupe entdeckt habe, kann ich auch keine zeigen. Ich hoffe auf einen Raupenfund in diesem Sommer. Ich bleib dran 😉

Übrigens, man beachte im Hintergrund die rote Waldameise .. Es ist nicht immer ganz schmerzlos in der freien Natur zu fotografieren .. !

 

Nachtrag: heute, am 26. 4. habe ich den ersten Kohlweissling gesehen.

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