Hornissenerlebnis

HornissenNaturteiche im Garten sind nicht nur wichtig für Amphibien und Reptilien – auch Hornissen nehmen das Wasserangebot dankbar an. In diesem Sommer besuchen täglich Hornissen meinen Teich, nehmen Wasser auf und machen sich wieder auf und davon. Wo sie ihren Bau haben, das weiss ich nicht.  Sie verschwinden hoch über den Kiefern Richtung Elmwald. Mögen sie ihre Brut gut durch den Sommer bringen.

Sekunden nachdem ich dieses Foto machte, hob die Hornisse plötzlich ab und flog genau in meine Richtung. Ich war arg  nah dran mit dem Makroobjektiv. Ich geb´s gern zu, man bekommt  einen gehörigen  Schreck, aber – nix passiert, sie brummte an mir vorbei, ohne mich zu beachten und verschwand…

Es ist eine Legende, dass Hornissenstiche einen Menschen töten können. Das Gift der Hornissen wirkt ähnlich wie ein Wespenstich, für Allergiker besteht allerdings ebenso wie bei einem Wespenstich erhebliche Gefahr. Hornissen sind nur  wehrhaft in der Nähe ihres Nestes. Sie kommen auch nicht an die gedeckte Kaffeetafel im Garten, die leider auch Wespen so lieben. Hat man allerdings einen Obstbaum im Garten, oder einen Komposthaufen, dort laben sich Hornissen durchaus an überreifem Obst. Sei es ihnen gegönnt.

Was meinen Garten und die Obsternte betrifft, so ernten die Vögel eh immer schneller als ich. Ich habe aber den Vorteil, ich kann mir Obst kaufen, die Tiere können das nicht …!

Der Nabu schreibt auf seinen Seiten: Hornissen sind nach Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) und Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders streng geschützt. Die Tiere dürfen nicht gefangen oder getötet werden; die Nester dürfen nicht bekämpft werden. Ausnahmen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Naturschutzbehörden.

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Größere Bildansicht:  Full size is 1500 × 1000 pixels

 

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One Response to Hornissenerlebnis

  1. Fotohabitate sagt:

    Deinen Satz mit dem Kaufen habe ich letztens genau so gesagt: Warum? Vor zwei Wochen saß ich unter meinem Kirschbaum und aß gekaufte Kirschen, während im Geäst über mir die Vögel herumtobten. Ich dachte: Echt irgendwie nicht wahr! Allerdings waren die Kirschen damals auch noch nicht ganz reif. Heute teilen wir. Die gierigen Schnäbel oben, ich weiter unten 🙂

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