Das war ein tierisches Jahr

2016

Politisch  steppte weltweit der Bär – von Harmonie und Frieden sind wir meilenweit entfernt.

Und für mich habe ich einmal mehr festgestellt, meine Lieblingsmotive sind Tiere. Und da begann das Jahr ganz fein.

Im Januar drohte ein Graureiher auf der dünnen Eisdecke in meinen Teich einzubrechen, er bekam mit letzter Kraft noch die Kurve und ich konnte aufatmen, mußte nicht als Lebensretter ins eiskalte Teichwasser.

Im Februar rief das Osterholzer Kreisblatt an, in Kolkes Nest am Stadtrand von Osterholz-Scharmbeck waren die ersten Störche schon angekommen. Gern bin ich mit der Kamera hingefahren, als Zeitzeuge sozusagen. Leider hat ein Kälteeinbruch im April ihre Brut getötet, sagte man mir. Ich hoffe, das Paar kommt im Frühjahr wieder und hat dann mehr Glück.

Im März folgte das Interview im regennassen Hamberger Moor mit dem SWR. In der Serie „Eisenbahnromantik“ bekamen das Teufelsmoor, Worpswede, der Moorexpress und ich und noch einige mehr ihren großen oder kleinen Auftritt. Es waren spannende 3 Tage mit sehr netten Profis vom SWR. Der Film „Geheimnissvolle Moorbahnen“ lief dann an meinem Geburtstag im April – das paßte.

Im April ein Abstecher nach Bremerhaven, dort gab es wieder ein kleines Eisbärenkind – Lily. Mutter Valesca ist eine wunderbare Eisbärenmutti.

Im Mai dann  ein Fotoauftrag aus  Bremervörde. Dass Bremervörde einen kleinen schnuckeligen Hafen hat, habe ich an dem Tag erfahren. Meine Bilder sind übrigens im Rewe Markt in Bremervörde zu sehen.

Der Juni  – der Auftritt einer kleinen Schönheit auf meiner Terrasse. Jahrelang hatte ich mir schon gewünscht, den Nachtfalter „mittlerer Weinschwärmer“ vor die Kamera zu bekommen. Seine Raupen fressen in jedem Jahr meine Fuchsien kahl, doch mein Wunsch blieb immer unerfüllt, bis zu diesem Sommer. Ich freue mich,  dass so kleine erfüllte Wünsche mich noch so glücklich machen können.

Der Juli führte mich nach Bremen – „Breminale“ entlang der Weser. Bunte Lichter und Spiegelungen im stillen Weserwasser  lassen die blaue Stunde für Fotografen besonders reizvoll werden. Außerdem kam in diesem Monat meine Word Press Blog Freundin „HannoverBlickOst“angereist, um mit mir einen Tag in der Storchenstation Berne zu verbringen.

So kommen wir nun zum August, der traditionell die lange HammeNacht mit sich bringt. In diesem Jahr mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über den Teufelsmoorwiesen. Zeitgleich erschien mein Kalender „Worpsweder Landschaften“ im Verlag Atelier im Bauernhaus. Ist übrigens so gut wie ausverkauft.

Der September begann traurig, wir mußten unsere geliebte Fellnase über die Regenbogenbrücke gehen lassen – wir hatten uns lange dagegen gewehrt, aber das Alter und die Krankheit liessen sich nicht aufhalten. Mach´s gut du lieber kleiner Kerl —– wir sind spontan nach St. Peter Ording gereist, damit wir das leere Haus ohne unseren Tony nicht ertragen mußten. Wir vermissen unseren vierbeinigen Schatz jeden Tag.

Da lag es auf der Hand, dass wir im Oktober Tanja Askani und ihre Wölfe im Wildpark Lüneburger Heide besuchten. 2 Jungspunde „Nikita“ und „Ayasha“ mischen dort  die beiden alten Polarwölfe „Nanuk und „Noran“ ordentlich auf, Nanuk ist schon erstaunliche 15 Jahre alt und die beiden jungen Wölfe wirken wie ein Jungbrunnen auf ihn.  Am 21. Oktober eröffnete ich dann meine 2. Fotoausstellung im Kreiskrankenhaus Osterholz.

Der Novembernebel zog ein ins Teufelsmoor und mit ihm  Schäfer Egbert Lundens und seine Hündin Ayla. Sie brachten eine Herde Heidschnucken mit, die eine Woche lang helfen sollte, die Marcusheide in Worpswede zu pflegen. Das waren perfekte Fotomodelle, so wie ich sie mag.  In Pennigbüttel gab es wieder den traditionellen Samba La Moor Umzug mit Sambatrommel und guter Laune. Ein Besuch in Pennigbüttel  in jedem Jahr am 2. Samstag im November um 18 h am Feuerwehrhaus ist immer lohnenswert

Der Dezember sah uns in Florida. Zuvor ließen Lufthansapiloten mit ihrem Streik uns ein wenig zittern, ob der Flieger überhaupt starten würde. Aber genau einen Tag vor unserer Abreise endete der Streik und wir kamen pünktlich in Tampa an und genossen 16 Tage in der Sonne Floridas, incl. vieler Begegnungen mit wunderschönen Vögeln. Womit ich wieder bei meinen tierischen Lieblingsmotiven angekommen bin. 😉

Schon 2015 war ich gespannt, was 2016 für mich bereit halten würde – nun, inzwischen habe ich es erfahren.

Ich hoffe auf ein gutes Jahr 2017 für alle Lebewesen auf dieser einen Erde – ein Herz für Tiere und für die Natur, von der alles Leben auf der Erde abhängt.

Guten Rutsch ….

 

Full size is 792 × 5000 pixels

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Responses to Das war ein tierisches Jahr

  1. Eine schöne Zusammenfassung interessanter Momente in diesem Jahr. Deine Fotos anzuschauen ist eine Bereicherung die ich nun schon seit etlichen Jahren nicht missen möchte. Möge auch 2017 wieder spannend für dich werden! Mit besten Grüßen aus dem Upper Mississippi Valley, Andreas

    • Danke lieber Andreas, auch Dir einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und friedliches Jahr 2017. Deine Bilder aus den USA sind an vielen Tagen das Erste, was ich auf Facebook zu sehen bekomme und erfreuen mich sehr. Liebe Grüße
      MAren

  2. hsevecke sagt:

    Liebe Maren, habe gerade Deinen Blog gelesen, als Bettlektüre. Dir auch einen guten Rutsch und viele Grüße aus Sri Lanka! Helga

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