Road Trip USA

4 Wochen mit dem Auto durch die USA. Das ist eine lange Reise.

Wir begannen die Reise in Los Angeles – die erste Nacht nach der Ankunft wie immer auf der „Queen Mary“ in Long Beach. In Long Beach kennen wir uns gut aus und am nächsten Morgen deckten wir uns erstmal mit allem Notwendigen für den langen Road Trip ein, bevor es nach Las Vegas weiterging.

In Las Vegas wohnten wir diesmal im Flamingo. Mit Blick auf den neuen High Roller bei Sonnenaufgang. Das war zwar schön, tröstete aber nicht über die neuen Steuern von 30 US$ pro Nacht und neuerdings erhobenen Parkgebühren von täglich 8 US$ hinweg, die es bei unserem letzten Besuch dort 2014 noch nicht gab. Bremen begnügt sich mit 3 Euro Bettensteuer. In Vegas ist gleich alles viel größer.

Das Wetter war sonnig aber nicht zu heiss, der Abstecher ins Death Valley perfekt. Dann ging es nach 2 Tagen weiter, den Highway 93 gen Norden, rauf nach Ely – Great Basin. Je näher wir Ely kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Am nächsten Morgen erwachten wir im Schnee. Nix da mit uralten Bristlecone Pines oben auf dem Mount Wheeler, Zufahrt gesperrt.

Also schnell weg dort über mehrere Pässe nach Moab – dort wartete das gute Wetter. Der Arches NP war allerdings proppevoll, einige Baustellen und kaum Parkplätze genug für die Besuchermassen, zumal ein Teil des Parks (ab Sanddunes Arch) ganz gesperrt war. Also wichen wir aus zum Dead Horse Point und zum Hite Overlook. Wunderschöne Landschaften rundum und Sonnenschein, was will man mehr

Auf unserem Weg gen Norden passierten wir auch Salt Lake City und machten einen Abstecher zum Antelope Island State Park, dort sonnten sich Büffel am Strand. Ein nicht alltäglicher Anblick und kleine Eulen jagten tagsüber nach Insekten.

Über Jackson Hole und die berühmteste Scheune der Welt ging es weiter durch den South Entrance in den Yellowstone NP. Mein ganz besonderes Traumziel. Zum 5. Mal besuchten wir den Nationalpark und erlebten den Park diesmal so ganz anders, so übervoll  mit Touristen. Nach 4 Tagen waren wir mehr oder weniger froh, abzureisen.

Weiter gen Norden, nach Montana, wo es bedeutend stiller ist als im Yellowstone. Wildpferde und grüne Bergwiesen mit vielen Blüten entzückten mich 3 Tage lang. Im Glacier NP war leider die Going to the Sun Road noch nicht geöffnet wegen der Schneemassen des vergangenen Winters.

Der Highway 93 führte uns dann direkt wieder zurück gen Süden, von Montana nach Idaho, nach Idaho Falls mit den berühmten Shoshone Wasserfällen des Snake River. Eigentlich sollte es nun über den einsamsten Highway der USA, den Nevada Highway 50 über Carson City direkt zum Tioga Pass gehen, leider war der aber immer noch wegen unbewältigter Schneemassen gesperrt. Also Reisepläne ändern.

Der Highway 50 führte uns über entlegene und halb verlassene Orte wie Austin nach Fallen und Reno. Von dort dann über die Berge an die Pazifikküste zu den Redwood Riesen. Auf dem Weg dorthin, besuchten wir noch den Lassen Volcanic NP.

Der US Highway 1 bzw. 101, auch Redwood Highway genannt, begeisterte uns. Die Küste nördlich von San Francisco ist atemberaubend schön und nicht so überlaufen wie die Küste zwischen San Francisco und Los Angeles. Unbedingt empfehlenswert. Einige Leuchttürme lagen auf dem Reiseweg, sehr zu meiner Begeisterung.

San Francisco empfing uns mit kühlem, nebligen Wetter. Ich hab echt gefroren an der Golden Gate Bridge. Die Lombard Street und Pier 39 gehörten zum Besuchsprogramm, bevor wir uns schnell wieder verabschiedeten aus der quirligen Stadt.

Der Sequoia und Kings Canyon NP war unser Ziel, immer wieder wunderbar. Allerdings war der Besuch damals im Winter 2010 im tiefen Schnee überaus beeindruckender. Diesmal stand auf dem Parkplatz am  Museum eine schwarze Stretchlimousine, Riesenauto zwischen Riesenbäumen und wirkte doch so klein 😉

Der Highway 46 und der Highway 101 brachten uns dann über Santa Barbara zurück nach Los Angeles, nach Huntington Beach, wo wir noch 2 volle Tage relaxten. U.a. mit Spaziergängen in Bolsa Chica und dem San Joaquin River Wildlife Refuge.

Der Rückflug mit KLM war dann eher unbequem, wie eng sollen die Sitze in den neuen Fliegern wohl in Zukunft noch werden. Boarding von mehr als 300 Passagieren per Bus auf dem Rollfeld, das war nicht gerade bequem.

Soweit so gut – mittlerweile hat mich der Alltag wieder und der ist auch nicht immer bequem 😉

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Lesern. Tschüss erstmal …

Eure Maren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Responses to Road Trip USA

  1. Wow! Was für eine tolle Reise.
    Super schöne Bilder illustrieren deinen Bericht!
    LG Brigitte

  2. Fotohabitate sagt:

    Jede Menge Eindrücke und schöne Bilder hast Du da mitgebracht. Von dem US Highway 1 habe ich auch schon gehört. Das wäre auch was für mich, je einsamer, desto besser. 🙂 Ein schönes WE wünsch ich Dir!

  3. Interessanter Reisebericht ! Danke! Willkommen zu Hause !
    LG Helga

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s