Stechapfel – ein Exot in meinem Garten

In diesem Sommer machen sich Exoten bei mir im Garten breit,  die amerikanische Zapfenwanze z.B. und dann noch merkwürdige Gewächse. Sogar eine Cannabispflanze ist 2 m hoch gewachsen und das von ganz allein ;-). Kleines Springkraut steht einfach überall an den Wegrändern und breitet sich unglaublich aus, das große Springkraut habe ich zumindest in meinem Garten erfolgreich ausgerottet. Ambrosia wuchs in diesem Sommer auf meinem ansonsten braunen Rasen, tztztz … die Exoten sind scheinbar besonders hart im Nehmen und die Sommerhitze haben sie genossen.

Die merkwürdigste Solitärpflanze ist jedoch der gemeine Stechapfel. Wie er in meinen Garten kommt, ich weiss es nicht. Jedenfalls wuchs er kräftig fast zu einem kleinen Baum in die Höhe. Schnell bildeten sich stachelige Früchte und geblüht hat er nur nachts, wahrscheinlich sehr zur Freude der Nachtfalter.

Laut Wikipedia sind Stechäpfel (Datura) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse  (Solanaceae). Die weltweit etwa 9 bis 13 Arten sind alle stark giftig. Der Gemeine Stechapfel bzw. Weiße Stechapfel (Datura stramonium) ist in Mitteleuropa der häufigste Vertreter.  In Deutschland kommt der wärmeliebende Gemeine Stechapfel häufig auf Flächen vor, die direkt von der Sonne beschienen werden, die also frei sind von beschattend wirkender sonstiger Vegetation. Er bevorzugt stickstoffreiche Böden wie Schutt- und Müllplätze sowie Wegränder.

Verwandt sind sie mit den auch giftigen und gut bekannten Engelstrompeten.

Heute ist der erste Stechapfel reif und aufgeplatzt. Ich denke, jetzt wird es Zeit, die Pflanze zu vernichten. Ich jedenfalls habe wieder etwas dazu gelernt. Stechäpfel kannte ich nicht und mußte erst googeln. Erstaunlich, was sich bei mir alles wohlfühlt 😉

 

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Am liebsten Naturfotografie - aber nicht nur....
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10 Responses to Stechapfel – ein Exot in meinem Garten

  1. Die Blüten sind sehr schön. Hier habe ich dieses Jahr auch schon ein paar gesehen, scheinbar auch aus Vogelfutter oder zumindest von Vögeln verbreitet.

  2. Wunderschön sieht er aus, der Stechapfel von Blüte bis zur Samenkapsel!

    Es ist immer spannend, wenn man nicht alles sofort jätet sondern mal guckt, was draus wird 🙂
    Ich hatte mal eine Rizinuspflanze im Garten. Da hat meine Schwester sich einen Spaß erlaubt und mir einen kleinen Samen geschenkt *lol* und dann wurde daraus ein Riese.
    Da der Rizinus aber giftig ist, hab ich ihn dann wegen unserer Hunde entfernt.

    • Ich werde den Stechapfel auch entfernen, auch die Canabispflanze, Ambrosia ist schon vernichtet 😉
      Ob das alles im Vogelfutter steckt, eigentlich kaufe ich nur Sonnenblumenkerne mit Erdnüssen.
      LG
      MAren

      • Keine Ahnung, aber vielleicht hast du doch mal ein Mischfutter gestreut, oder die Vögel, Mäuse, Igel etc haben es im Fell.
        Kot könnte auch die Ursache sein, so verbreiten sich ja viele Arten.
        Kommst du jetzt ins Kittchen wegen der Cannabis Pflanze😂

  3. Vermutlich stammen die Exoten aus dem Vogelfutter, Ambrosia sollte auf jeden fall vernichtet werden, soll wohl hochallergen sein,

  4. Fotohabitate sagt:

    Die Frucht sieht schön aus! Ich bin ja immer neugierig, was so alles den Winter überlebt. Du weißt ja, ich warte noch auf klimaangepasste Kakteen! 😉

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