Helgoland – ein Wintermärchen

Helgoland im Schnee

Vor 10 Jahren verbrachte ich einige Wintertage auf Helgoland, meiner Lieblingsinsel in der Nordsee. Es war kalt und stürmisch und auf dem Festland war Schnee vorhergesagt. Wir sind mit dem kleinen Flieger (damals noch von Bremerhaven) durchgeschüttelt auf dem Inselflughafen auf der Düne angekommen. Im Hotel meinte unsere Wirtin, auf Helgoland schneit es nicht – ha – das war wohl nix 😉

Wir hatten das Glück, Schnee auf Helgoland zu erleben. Ich zeige Euch sehr gern ein paar Bilder von dem unvergesslichen Erlebnis, incl. schneepanierter Kegelrobbenbabys. Aber fragt nicht, wie eisig kalt der Wind wehte, daran erinnere ich mich auch gut.

In diesen Tagen ist auf Helgoland wieder die Zeit der Kegelrobbenbabys. Die ersten Youngster sind schon geboren  und es werden in jedem Jahr mehr. Damals vor genau 10 Jahren waren im Winter kaum Touristen auf der Insel und die Düne teilten wir uns mit ein paar wenigen Fotografen.

Ich hoffe, die Bilder wecken Euer Entzücken, blutige vom Kampf zerzauste Männchen inbegriffen ..

 

Einen besinnlichen 2. schneelosen Advent wünsche ich allen, die hier reinschauen.

 

About fotoblogmarenarndt

Am liebsten Naturfotografie - aber nicht nur....
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23 Responses to Helgoland – ein Wintermärchen

  1. Entzückend, wirklich allerliebst und ich will Deinen Beitrag später noch dem Kinde zeigen, das gerade sehr an Robben Interesse hat; dann werden wir beide zusammen noch einmal Quietschen vor Freude.
    Du hattest während der Aufnahme bestimmt enorme Schmerzen in den Fingern; mit dicken Fäustlingen kann man solche Bilder bestimmt nicht machen.
    Liebe Grüße
    Ines

  2. Fotohabitate sagt:

    Ich habe mich entzücken lassen! Der Schnee mit dem roten Felsen, irre schön! Und die kleinen Robbenbaby’s.. toll!!

    • Ein kleines Paradies, fast vor unserer Haustür. Zu jeder Jahreszeit. Warst Du schon dort?

      • Fotohabitate sagt:

        Ja, als Kind. Ich wollte schon immer mal wieder hin.
        Bin gerade total traurig. Der Unterwasservulkan White Island in Neuseeland ist ausgebrochen. 5 Tote und zahlreiche Vermisste. Wohl alle tot. Ich war fast auf den Tag genau vor vier Jahren auf dem Vulkan mit dem Anbieter White Island Tours. Vielleicht erinnerst Du Dich an meinen Post. Ein Guide von denen ist ums Leben gekommen. Man muss sich bewusst sein, es gibt immer ein Restrisiko. Dennoch, es ist krass. Bin echt erschüttert…

      • Ich mußte gleich an Dich denken, erinnerte mich an Deinen Post. Vulkane sind nie ungefährlich, denk mal an den Mount St. Helens in den USA. Mir kamen damals auf dem Mount Rainier solche Gedanken. R.I.P die Opfer auf White Island. – Maren

      • Fotohabitate sagt:

        Bei dieser Tragödie könnte ich mir vorstellen, dass sie die Touren nach White Island einstellen. Für mich war der Besuch auf dem Vulkan einer der beeindruckenden Erlebnisse überhaupt. Ich habe jeden Moment eingesogen. Jetzt mit dem Wissen, dass mir nichts passiert ist, umso mehr… Mach Dir ne schöne Woche!!

      • Ich habe mir nochmals Deine Bilder angschaut – unvergleich schön. Was für eine Erinnerung. Dir auch eine gute Woche

  3. wasserundeis sagt:

    So einen Moment gibt es wohl nur einmal im Leben. Danke fürs teilhaben.

  4. wattundmeer sagt:

    Wow, die Robben sind zauberhaft aber das Foto von der Möwe ist echt der Hammer. Wirklich grossartig!! Sowas hab‘ ich noch nie gesehen. Liebe Grüße, Ulrike

  5. Anonymous sagt:

    Schön, gefällt mir gut!

  6. Oh diese treuherzigen Augen!!

  7. Dass das ein unvergessliches Erlebnis war, glaube ich gern. Das Robbenbaby ist so süß.

  8. Ist schon was Besonderes, Schnee auf Helgoland ❄
    Wie ich hörte sollen die Spaziergänger auf Bretterwegen weiter weg von den Kegelrobben um die Düne geführt werden.
    Das letzte Mal war nur noch sehr wenig Platz an manchen Stellen um ihnen auszuweichen.
    Wird wohl auch ein Problem fürs Starten und Landen der Flugzeuge.
    Schaun wir mal, wie die Helgoländer das lösen.
    Aber das kriegen sie hin 😊

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