Flying P-Liner Peking

ist nach einer Odyssee endlich wieder zu Hause in Hamburg …

Die historische Viermastbark „Peking“ der Reederei F. Laeisz lief 1911 in Hamburg bei der Werft Blohm und Voss vom Stapel, segelte 34 Mal um Kap Hoorn und lag mehr als 40 Jahre als Museumsschiff in New York am Pier des South Street Seaport Museums, wo sie zuletzt aus Geldmangel vor sich hin gammelte.

Nun ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt. In Hamburg wird der Großsegler künftig das Aushängeschild auf dem Kleinen Grasbrook sein, dem Museumshafen.

1000de Zuschauer begleiten den stolzen Segler auf seiner letzten Reise. Die Plaza der Elbphilharmonie war lange ausgebucht. Wir standen auf dem Anleger vor dem Musicaltheater und hatten die Sonne perfekt im Rücken.

Die Peking gehört zu den legendären Flying P-Linern, die für ihre Geschwindigkeit berühmt waren. Die „Padua“ fährt heute als „Krusenstern“ über die Weltmeere und die „Passat“ liegt in Lübeck Travemünde als Museumsschiff.

Die Viermastbark Peking wurde vor  knapp drei Jahren aus New York nach Deutschland geholt. Sie wurde bei der Peters Werft in Wewelsfleth für viele Millionen Euro aufwendig  restauriert. Nun bin ich gespannt, ob Bremerhaven und Bremen das auch so spektakulär hinkriegen, die „Seute Deern“ restaurieren zu lassen. Der Bund hat auch hier MIllionen Euro zur Verfügung gestellt.

*

Die Peking kehrt heim – Tagesschaubericht

Nur Tanja Askanis Wölfe und alte Schiffe locken mich in Coronazeiten weiter als 20 km von meinem Garten weg. Aber es war wirklich ein beeindruckendes Schauspiel auf der Elbe im Sonnenschein. In Ton und Bild im kurzen Videoclip, wer mag.

Im Tagesschaulink weiterführende Infos.

Für eine größere Fotoansicht – klick ins Bild

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Am liebsten Naturfotografie - aber nicht nur....
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6 Responses to Flying P-Liner Peking

  1. wasserundeis sagt:

    Da können wir mit dem Wrack unserer Seute Deern nun wirklich nicht gegen anstinken.

    • Nun denn, die Peking ist ein Stahlschiff, die Seute Deern ein aus Holz gebauter Frachtsegler, ein Einzelstück, die Peking hat noch Schwesterschiffe. Hamburg hätte sicher die alte Süße nicht so vergammeln lassen.

  2. Ich hab es im Fernsehen gesehen, muss ein toller Anblick gewesen sein.

  3. Oh, du warst dabei….
    Ich habe in der Süddeutschen Zeitung darüber gelesen – was für ein schönes Ende für dieses Schiff!
    Beim Anschauen des Videos habe ich aus lauter Rührung gleich eine Gänsehaut bekommen!
    Auf der „Krusenstern“ war ich schon mal. Sie war damals Partie der grossen Segelschiffparade in Quebec City, 1984!
    Viele Grüsse
    Christa

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