Früh dran und quietschegelb ..

Gut getarnt am Erdboden im hellen Grün der Gräser und den weissen Blüten des Waldsauerklees – der Zitronenfalter, frisch aus der Winterstarre, Insekt des Jahres 2002.

Bestimmt kennt jeder den quietschegelben Falter, doch nur die Männchen haben zitronengelbe Flügel mit einem orangenen Pünktchen. Die Weibchen treten mit ihren blassgelben Flügeln, wie so oft in der Natur, etwas schmuckloser auf, und können im Sommer durchaus mit dem großen Kohlweissling verwechselt werden. Aber im März, so früh im Jahr, fliegen noch keine Kohlweisslinge.

Dieser Falter hat den Winter überstanden dank seiner Eigenschaft mittels Glycerin, Sorbit und  Eiweisstoffen den Gefrierpunkt seiner Körperflüssigkeit zu senken. Die Natur ist voller Wunder und zarte Falter ganz schön widerstandsfähig.

Seine Raupen sind grün, und haben  einen weißlichen, matten Seitenstreifen. Im Juli verpuppt sie sich und nach  ca. zwei Wochen schlüpfen die erwachsenen Schmetterlinge. Ich muß gestehen, obwohl der Falter recht häufig vorkommt (noch), habe ich bisher keine seiner Raupen entdeckt, ich bleib dran 😉

Und nach den herrlichen sonnigen und milden Märztagen, die wir alle genossen haben, muß sich der Zitronenfalter nun für einige Tage wieder in sein Versteck zurück ziehen. Nicht ohne noch schnell an bunten Frühlingsblüten genippt zu haben. Der Winter will noch nicht so ganz verschwinden, leider – ich gehe auch wieder vor den Ofen 😉

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Am liebsten Naturfotografie - aber nicht nur....
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2 Responses to Früh dran und quietschegelb ..

  1. Fotohabitate sagt:

    Wenn Du so eine Raupe mal treffen solltest, unbedingt fotografieren! Ich freue mich auch, dass ich einige der Zitronenfalter schon gesehen habe. Vor allem im Wald fallen sie durch ihr Quietschegelb so richtig auf.

  2. Es ist wirklich wunderbar, welche Mittel diesen Faltern zur Verfügung stehen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Ich brauche dazu auch einen warmen Ofen. 😊

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