Pilzsaison

Kiefer Nr. 21 A

Dem Tode geweiht ist die mächtige Kiefer bei uns im Wald. Entweder kommt demnächst der schnelle Tod durch den Baumfäller, oder es beginnt ein langfristiges Siechtum durch den Kiefern-Braunporling.

Warum erinnert mich der Pilz bloß an einen leckeren Kuchen? Vielleicht weil er ungefähr die Größe einer Springform hat und so herrlich aufgegangen ist, wie frischer Teig. Sieht er doch so richtig zum Reinbeissen aus, so leicht und locker 😉

Dabei ist der Pilz ungenießbar und er ist ein übler Wurzelparasit, der in die Wurzeln älterer Kiefern und anderer Nadelbäume eindringt und dort sein zerstörerisches Werk beginnt. Aber er sieht so nett aus, dass er mein Pilzmodell wurde.

Eigentlich finde ich im September Steinpilze, Maronen und andere essbare oder fotogene Pilze. Fehlanzeige in diesem Jahr nach der Sommerdürre. Vielleicht bin ich nur zu ungeduldig. Nun denn, in Ermangelung weiterer Pilzfunde also noch ein Bild vom frischen Kiefern-Braunporling – wie ein verlorener Kuchen im Wald, gell 😉

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Am liebsten Naturfotografie - aber nicht nur....
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11 Responses to Pilzsaison

  1. Stimmt, der hat wirklich was von einem Kuchenteig. Nochmal durchkneten und rein in die Form. Ich bin auch gespannt, ob der Regen hier ein paar Pilze zum Vorschein gebracht hat.

  2. Fotohabitate sagt:

    Ein wirklich großartiges Kuchenexemplar! Es ist selten solche heilen zu finden.

    • Und weißt Du was, einen Tag nach der letzten Aufnahme kam ein Trecker mit Mähvorrichtung durch den Wald und mähte alles kurz und klein, auch den schönen Porling, dabei wollte ich noch sein Vergammeln dokumentieren 😉
      Grüsslies zurück – wie schön, wieder von Dir zu lesen.

  3. Wie kommt es wohl, dass dieser üble Parasit so nett ausschaut?
    VG
    Christa

  4. Pit sagt:

    Prima Aufnahmen, liebe Maren. Hier ist es viel zu trocken fuer Pilze. Selber suchen tue ich uebrigens nie, denn dafuer haben ich zu wenig Ahnung. Auch esse ich ohnehin nur Champignons.
    Liebe Gruesse,
    Pit

  5. Die Ähnlichkeit mit einem Kuchen liegt wirklich nah, liebe Maren. Mich erinnert er an einen amerikanischen „Pie“, der so etwas über die Form gelaufen ist. Schade, daß er nicht zu den eßbaren Pilzen gehört. Er würde ein reiches Mahl liefern.
    Ich hoffe, es lassen sich noch einige andere Pilze bei Dir blicken.

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