Sonntagsbesucher

26. März und der  Frühling ist durchgestartet.

Auf meiner Terrasse sitzt der erste Nachtfalter und hält sein Tagesschläfchen..

Weil ich den Falter nicht bestimmen kann und doch immer gern weiss, was mir vor die Linse kam,  habe ich wieder das Lepi Forum angeschrieben. Sehr schnell hatte ich die Antwort in meinem Emailpostkasten.

http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Fotouebersichten

Sonntagstipp: wer also Hilfe braucht bei der Bestimmung von Schmetterlingen und Raupen findet im Lepi Forum eine verlässliche Antwort. Man kann dort selber die  unglaublich detaillierten Seiten durchschauen, oder wenn alle Stricke reißen und die Arten sich allzu ähnlich sehen (wie im Fall dieses braunen Spanners) im Forum 1 um Bestimmungshilfe bitten.

Ich freue mich über jedes Insekt. Es werden eh jedes Jahr weniger. Naja, Mücken und Bremsen erfreuen mich dann doch weniger, das fällt mir gerade noch zum Thema  Insekten und freuen ein… 😉

Schönen Sonntag noch ….

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Auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke

So stelle ich es mir vor – Tonys Leben seit einem halben Jahr im Land auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke..

Wir vermissen den Butscher sehr. Es gibt so Tage, da erinnert man sich an all die vielen gemeinsamen Jahre – sei es, weil man ein bestimmtes Foto wiederfindet, oder einfach weil die Sonne scheint, der Frühling naht und niemand mehr bei der ersten Gartenarbeit schwanzwedelnd zuschaut und eigentlich unbedingt spielen will..

 

*

 

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein…

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Wald und Glück

Gestern zelebrierten wir den internationalen Tag des Glücks – heute ist der internationale Tag des Waldes. Wie schön, dass beide Tage so dicht beieinander liegen. Mich macht ein Waldspaziergang zum Beispiel glücklich. Besonders im Frühling, jetzt schauen schon die ersten grünen Blätter und weissen Blüten des Waldsauerklees an lichten Stellen aus dem Boden und auch die Buschwindröschen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Glück pur und dazu viel frische Luft..

Mein Tipp für heute – sucht Euch einen Wald – ein Wäldchen tut es auch – in Eurer Nähe und vielleicht begegnet Euch dort das Glück.  Regenwetter ist kein Hinderniss. Es riecht im Wald besonders frisch, wenn Regentropfen fallen. Und so manch munterer Geselle tummelt sich dort und könnte Euch begegnen.

 Viel Spaß und jede Menge Glück wünsche ich …

 

 

 

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In der Hitze des Gefechts

Langt man schon mal daneben 😉

Grasfroschmännchen und Krötenkerlchen sind im Frühling kaum zu bremsen. Von Frühlingsgefühlen übermannt…

Sind alle passenden Weibchen schon vergeben, sind Grasfroschmännchen nicht wählerisch. Da wird dann mal schnell die Teichfroschdame unsanft  geweckt, deren Winterruhe eigentlich erst in ca. 4 Wochen endet. Die findet das ganz bestimmt nicht lustig, zumal ein  Grasfrosch die Umklammerung erstmal nur sehr ungern löst. Sie, die grüne Teichfröschin, schaut recht unterdrückt, gell…


Das Erdkrötenpärchen dagegen benimmt sich artgerecht…

Aufpassen, dass ein Reiher ihre Liebesspiele  nicht abrupt beendet, müssen sie allemal. Ihre kleine Welt ist auch am Gartenteich voller Gefahren. Ob der Testosteron gesteuerte Grasfrosch noch die passende Partnerin gefunden hat und für eigene Nachkommen sorgen konnte, das entzieht sich meiner Kenntnis.

 

 

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Bitte mal nachzählen

Ich würd liebend gern wissen, wieviele Krokusse in diesem Frühling an der Franz Schütte Allee blühen.. 😉

Im Jahre 2012 wurden in einer Gemeinschaftsaktion der Umweltbetriebe Bremen und dem Oberneuland Magazin an der Franz Schütte Allee in Bremen Oberneuland 1 Million Krokusse gepflanzt. Auf einer Länge von 1500 m genau zwischen den beiden Baumreihen neben der vielbefahrenen Straße. Seitdem ist in jedem Frühling ein wahrer Krokusblütenteppich zu erleben – und wieviele Krokusse das nun tatsächlich sind – das steht in den Sternen oder hat jemand Lust, nachzuzählen …

Anschauen lohnt sich aber in jedem Fall, die Blütenpracht hält nur noch ein paar Tage, besonders üppig immer dann,  wenn die Sonne scheint. Ein Traum in Blau läutet den Frühling ein.

Blue as blue can be…

 

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Kraniche über der Gedenkstätte Lager Sandbostel

sandbostelVor einigen Tagen bin ich wieder zum Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlagers (Stalag) X B Sandbostel  hinausgefahren.

Die Sonne schien warm, als zu meiner großen Freude ein Trupp Kraniche über die Baracken flog. Ich konnte  die Vögel schon von weitem hören. Die Region ist bekannt für ihre Kraniche, besonders im Herbst. Mittlerweile brüten  viele Kraniche hier und ich schätze mal, das waren auch einheimische Vögel.

So lernte ich vor vielen Jahren auf der Suche nach Kranichen das Kriegsgefangenenlager Sandbostel und seine Geschichte kennen. Erst im Jahre 2004 wurde die Stiftung Lager Sandbostel gegründet mit dem Ziel eine Gedenkstätte entstehen zu lassen. Es war höchste Zeit, die Gebäude waren in keinem guten Zustand. Es ist viel geschehen in den vergangenen Jahren und die meisten Baracken sind inzwischen saniert worden.  Nur noch wenige Baracken sehen so zerstört aus, wie auf dem oberen Foto.

Das Lager ist inzwischen zu einer offiziellen Gedenkstätte geworden, mit  Ausstellungen, die täglich geöffnet sind. Infos und Öffnungszeiten können dem Link zur Stiftung Gedenkstätte Lager Sandbostel entnommen werden. Auch Führungen werden angeboten – gegen das Vergessen.

Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass im Laufe der Sanierung mehr Bäume hätten stehen bleiben dürfen auf dem weitläufigen Gelände. Bäume bedeuten Leben.

Gedenkstätte Lager Sandbostel

unbenannt-1-wiederhergestellt

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Ein Herz für Wölfe

grauwolf

Heute morgen habe ich einen Leserbrief in meiner Tageszeitung gelesen, der mein Blut so ordentlich in Wallung brachte. Ein übles Statement gegen unsere Wölfe, die es geschafft haben, ihren Lebensraum zurück zu erobern.

Keine Frage, der Wolf ist ein Raubtier und guckt keineswegs immer so freundlich, wie hier auf dem Foto. Das ist ein Wolf meiner Freundin Tanja Askani aus dem Wildpark Lüneburger Heide, handaufgezogen. Tanja informiert auf ihren Webseiten und im Wildpark vor Ort über Wölfe. Mir war es leider bisher  nicht vergönnt, wildlife einem Wolf in unserem Landkreis zu begegnen.

Tanja Askani – Wölfe

Der Wolf gehört  in unsere Natur und ist für mich ein Zeichen, dass der Naturschutz langsam aber sicher immer mehr Fuss faßt in Deutschland, dass immer mehr Menschen begreifen, wir können nicht ohne Natur, Natur kann aber ohne uns. Ich kann es nicht abstreiten, der Wolf  reisst ab und an Nutztiere, der Landwirt wird entschädigt. Aber klar ist auch, jedes gerissene Schaf, Kalb oder Ziege wäre über kurz oder lang beim Schlachter gelandet. Keines der Wolfsopfer hätte sein Gnadenbrot bekommen bis es eines natürlichen Todes stirbt. Der Wolf ist ein Raubtier, ganz klar und natürlich, aber das größte Raubtier auf Erden ist der Mensch. Da muss man gar nicht erst in die Schlachthäuser gucken oder in die Massentierhaltungsställe…

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Mehr Infos über Wölfe bekommt man auch kompetent auf den Seiten der Autorin Elli Radinger.

Elli Radiner Wolfsblog

Ich bin schon mehrmals in den Yellowstone NP gereist, auch um Wölfe in freier Natur zu erleben. Ein ganzes Rudel lief mir über den Weg, es war sowas von uninteressiert an uns Menschen. Wir stehen nicht auf dem  Speiseplan der Wölfe. Respekt ist aber immer angesagt bei einer Begegnung mit dem Wolf, Respekt und Achtung.

Wölfe im Lamar Tal

Übrigens sind viele Wolfsrisse im nachhinein durch DNA Analyse als Risse von Hunden ausgewiesen worden.

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Samba Karneval in Bremen 2017

samba-karneval-2017Es gibt so Tage da möchte man 1000 Dinge gleichzeitig erledigen. Heute ist so ein Tag. Meine vielen Bilder vom Samba Karneval Umzug warten auf Bearbeitung und Veröffentlichung im Blog, auf meiner Webseite usw…

Webseite habe ich gerade abgehakt 😉

 Mehr Samba Karneval hier

Im Blog muss ich eigentlich nicht viel zum Thema 2017 „Wunderwelten“ schreiben. Außer, dass es wieder wundervoll war, dem bunten Treiben in Bremen zuzuschauen. Fotografieren ist auch wie jedesmal wieder ein Abenteuer gewesen, es hagelt Beschwerden, wenn man zu weit vortritt, es springen einem aber auch immer wieder andere Fotografen ins Bild – ist halt so wie´s ist …

Ja und nun ist der Blog geschafft, jetzt wartet der Haushalt, der ganz normale Wahnsinn …

Ich hoffe, das dicke Schwein ist voll geworden, damit es im nächsten Jahr wieder heißen kann: Samba Karneval in Bremen….

 

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Schönen Sonntag noch ….

 

Stelzenart

 

 

 

 

 

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Da komm ich wohl zu spät ….

kleiner Preusse WremenGestern zum Sonnenuntergang  war ich  wieder dort in Wremen beim kleinen Preussen, einfach so, weil es schön dort ist und weil die Sonne schien und weil ich frische Nordseeluft schnappen wollte. Und natürlich wollte ich mir Gedanken machen, ob der Job des Leuchtturmwärters auch was für mich wäre 😉

 

Denn Wremen sucht einen Leuchtturmwärter und so sieht die Stellenausschreibung auf der Webseite des kleinen Preussen aus.

Das solltest du wollen:

  • Ehrenamtlich 2 bis 4 Stunden pro Woche tätig sein
  • Kontakt mit Gästen und Besuchern
  • Interesse an Seefahrt und Krabbenfang
  • Gegebenheiten vor Ort erklären
    (Leuchttürme der Außenweser, Ebbe und Flut, Nordsee, Wind und Sturm )
  • Wetterkundig sein bzw. werden
  • Vorn an der Küste mit Wind und Wetter umgehen

Das solltest du können:

  • Zuverlässig im Team sein
  • An sechs Tagen der Woche (Di bis So) für Besucherverkehr bereit sein
  • Bei standesamtlichen Trauungen diskret und mit Feeling für die Situation agieren
  • Vertrauensvoll mit den Standesbeamten zusammen arbeiten
  • Für Sicherheit im und am Leuchtturm sorgen

http://www.kleiner-preusse.de/

Na, der Job ist inzwischen bestimmt weg – der Weser Kurier berichtete heute auch, auf der ersten Seite ….

Schön war es gestern – bringt das Foto die Stimmung rüber?

Nur zur Info – es war saukalt dort, gefühlte Kälte mindesten 10 ° minus, bei steifem Ostwind.

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Heute geht’s ins Teufelsmoor – die Sonne scheint.

 

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Der Heimat-Rundblick und die Tüdelband

Heimat-RundblickDas war schon eine gelungene Ausstellungseröffnung gestern im Kreishaus Osterholz-Scharmbeck. 30 Jahre Heimat-Rundblick, da kamen durchaus Emotionen auf. Landrat Bernd Lütjen eröffnete die Ausstellung mit einer humorvollen Rede. Viel ist geschrieben worden in den 30 Jahren des Bestehens dieser Heimatzeitschrift.  Einiges kann nun nachgelesen werden im Kreishaus, gerahmt als Fotos an der Ausstellungswand. In den berührenden Reden der beiden Gründungsmitgliedern  Manfred Simmering und Dr. Helmut Stelljes  wurden Erinnerungen wach an die Anfangsjahre des Heimat-Rundblicks. Die Zeitschrift wird in die Moderne geführt von Jürgen Langenbruch. Ich bin noch ganz neu dabei.

Als Überraschungsgast trat die Tüdelband aus Hamburg auf mit ihrem rockigen Plattpopp. Die Musiker bekamen viel Applaus und fanden so manchen neuen Fan, was man am guten Abverkauf ihrer neuen DVD „Ganz Goot“ erkennen konnte.

Die Tüdelband

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. März im Foyer des Kreishauses Osterholz zu sehen (und es gibt viel zu lesen dort). Die 120. Ausgabe des Heimat-Rundblicks erscheint Anfang April.

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Jeweils 4 mal im Jahr finden Redaktionssitzungen an verschiedenen Orten im Landkreis oder auch in Bremen statt – siehe Artikel Lloyd-Caffee hier im Blog. Gäste sind herzlich willkommen.

Abonnieren kann man die Zeitung natürlich auch, sie erscheint 4 mal im Jahr und ein Jahresabo kostet 18,00 Euro incl. Porto.

Heimat-Rundblick

 

 

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