Offene Ateliers 2017

 

am 3. Oktober: von 11 – 18 Uhr.

Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder auf Gut Sandbeck in Osterholz Scharmbeck dabei sein darf.

Zum 7. Mal – ich bin immer wieder platt, wie schnell die Jahre vergehen.

Ich wünsche den vielen teilnehmenden wunderbaren Künstlern und natürlich mir auch  einen spannenden Tag mit tollem Publikum. Ich habe in diesem Jahr überwiegend Infrarotaufnahmen dabei – überwiegend, aber nicht nur.

Also denn , bis denne denn ….

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4. Oktober….

Vielen Dank allen Besuchern – es war ein aufregender Tag. Die vielen Fragen zu meiner Infrarotfotografie zu beantworten, das hat mir Freude gemacht. Das Bild steuert eine ganz liebe Freundin aus alten Fotocommunityzeiten bei. Ihr Besuch war für mich eine ganz besondere Überraschung.

 

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Es ist zum Heulen

Eigentlich bin ich ein total friedlicher Mensch, leben und leben lassen.

Nun aber könnte ich aus der Haut fahren. Thema Wölfe in Deutschland. Die Wahl in Niedersachsen rückt näher. Die Parteien haben wohl mal grob durchzählen und hochrechnen  lassen, wo mehr Stimmen herkommen könnten, von Landwirten und Jägern oder von Wolfsfreunden und Naturschützern.

Nun wird also zur Jagd auf den Wolf geblasen. Ganz besonders auf das Rudel in meinem Nachbarlandkreis Cuxhaven. Dort wurde im letzten Sommer die Wölfin des ortsansässigen Rudels  illegal erschossen. Zurück blieben ihre wenige Monate alten Jungen und der Rüde. Wahrscheinlich war es für den Rüden leichter an ausreichend Nahrung für seine Jungen zu kommen, wenn er Schafen und Rindern nachstellte. Ungeschützte Weiden luden förmlich dazu ein. Wölfe sind schlau. Nun also soll es dem ganzen Rudel an den Kragen gehen und nicht nur diesem Rudel…

Meine lieben Grünen, wo versteckt ihr euch …

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Foto: Wolf Ayasha aus dem Wildpark Lüneburger Heide. Leider ist mir in Deutschland noch kein Wolf in freier Wildbahn vor die Kamera gelaufen. Obwohl ich fast täglich auf Fotomotiv- oder Pilzsuche im Wald bin, außerdem am Waldrand wohne. Zecken fallen mich dagegen öfter an und Borreliose hatte ich auch schon. Wer ist also das gefährlichste Tier im Wald.

 

Wolfsmonitor von heute nachmittag

 

 

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Ein Hauch von Yellowstone

Ich hatte ja keine Ahnung ….

Ein Kurzurlaub auf Fischland Darß in Prerow birgt doch so manche unerwartete Überraschung.

Mit jeder Menge Radfahrer hatte ich ja gerechnet – aber daß es im  Darßer Urwald von Fotografen nur so wimmelt, das wußte ich nicht. Fotografen mit den superextralangen Röhren, wie man sie bekanntermaßen im Yellowstone NP hinter jedem Baum findet ;-).

Quer durch den herbstlichen Darßer Urwald, feucht und dunkelgrün, führte mein Weg zum Darßer Nothafen. Unerwartet blitzte nach einem Regentag sogar die Sonne durch´s Geäst. Und da standen sie – Naturfotografen auf der Pirsch. Hirschbrunft im Herbst auf dem Darß. Flugs reihte ich mich ein in die Schar.

Und dann – Herzstillstand, Atem anhalten. Einer dieser mächtigen Hirsche schaute mir  aus der Ferne  direkt in meine 300 mm Brennweite. Als auf der abendlichen Ostsee die Küstenwache vorbeifuhr, wendete er sich ab und verschwand in den hohen Gräsern Richtung Meer. Das war ein wunderbares und dazu völlig unerwartetes Erlebnis. Seeadler habe ich leider keine gesehen. Fazit – das wird nicht der letzte Kurzurlaub auf dem Darß gewesen sein.


 

 

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Meine Infrarotsaison

Bald kann ich meine umgebaute DSLR winterfest einmotten. Die Infrarotfotosaison neigt sich dem Ende entgegen.

Ein Spaziergang an der Hamme zum Aussichtsturm, auf dem Wasser noch Kanuten, ein Hauch von Spätsommer, sobald die Sonne scheint. Ausgerechnet dieser Sommer, mein erster Infrarotsommer,  hatte wenig Sonnenstunden, manchmal war ich echt arg gefrustet 😉

Nun denn, einige Bilder sind entstanden und ab heute online auf meinen Webseiten.

Bisher war ich nur im Teufelsmoor unterwegs und in Bremen. Das war sie nun also – meine erste Infrarotsaison.

Teufelsmoor infrarot

Bremen infrarot

Saison für Infrarotfotografie ist  immer nur der Sommer, wenn die Bäume grüne Blätter tragen. Blattgrün  erscheint im Infrarot strahlend weiß, da Chlorophyll im infraroten Bereich transparent ist und das Licht im Wasser, welches in der Pflanze ist,  reflektiert werden kann. Wichtig hierbei, der manuelle Weissabgleich  der Kamera muss stimmen.  Den Weissabgleich nimmt man am besten auf einer sattgrünen Rasenfläche im Mittagssonnenlicht.

Infrarotaufnahmen können natürlich auch mit einem relativ preiswerten Infrarotfilter gemacht werden, ohne dass eine Kamera entsprechend umgebaut werden muss. Dazu ist dann aber immer ein Stativ nötig, da der Filter sehr dicht ist und somit sehr lange belichtet werden muss. Mit der umgebauten Kamera konnte ich alle Bilder aus der Hand machen.

Die entstanden Bilder können gut mit Photobearbeitungsprogrammen nachbearbeitet werden, ganz  wie man es mag, da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Oder man läßt sie  „out of cam“, gänzlich unbearbeitet. Auch schwarz/weiss wirkt immer gut. Ich habe vieles ausprobiert, vieles verworfen und darauf geachtet, vor jeglicher Bearbeitung´immer die Originaldatei gut abzuspeichern.

Ich persönlich liebe ganz besonders Motive in der Natur. Bäume sind dabei sicherlich mein meist fotografiertes Motiv.  Aber auch Gebäude, eingerahmt von weissen Bäumen, wirken sehr schön.

Eins meiner Lieblingsmotive hier in der Region ist der wunderschöne Barkenhoff in Worpswede. Das Ambiente dort ist absolut perfekt für Infrarot.

 

 

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Erinnerungen

   1 Jahr ist unsere Fellnase nun schon auf den bunten Wiesen im Land jenseits des Regenbogens.

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Tony hat ein Grab bekommen in unserem Garten. Darauf steht eine große Blume mit vielen roten Blüten. Sie gedeiht ganz prächtig und ich bin mir sicher, wäre er noch am Leben, würde er diese Blumen täglich nach Rüdenart begießen.

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2016/10/07/sweet-memories/

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2016/09/19/lachen-und-weinen-liegen-dicht-beieinander/

 

 

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Erntefestumzug in Garlstedt

Alle Jahre wieder – immer am 2. Wochenende im September ist Erntefest in Garlstedt.

Nach tagelangen Regenfällen liess sich heute sogar die Sonne wieder blicken, eine Wohltat für Jung und Alt, es regnete nur Bonbons von den bunt geschmückten Erntewagen. Und Regenschirme wurden schlicht zum Auffangen der Süßigkeiten genutzt. 😉

Es waren auch in diesem Jahr wieder ganz tolle Motivwagen unterwegs, vorweg die Erntekrone. Den Phantasien der Erbauer waren keine Grenzen gesetzt. Dickes Kompliment für Ideen und Umsetzung.

Na denn – bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt – Erntefest in Garlstedt, immer am 2. Wochenende im September.

P.S.

  • Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
  • Aydan Özoguz, SPD, Integrationsbeauftragte 😉

Erntefest 2016

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Wolfstag im Wildpark Lüneburger Heide

Am kommenden Samstag den 9. September  dreht sich wieder alles um Wölfe und Hunde im Wildpark Lüneburger Heide.

Wolfstag im Wildpark Lüneburger Heide 

Ich war gestern schon dort, die Sonne schien verlockend und einmal durch den ganzen Wildpark spaziert, schmeckt die Riesencurrywurst im Restaurant so gut wie nirgends sonst 😉

Um 13:30 h besuchten wir Tanja Askani und ihre Wölfe oben am Wolfsgehege. Meine Kamera hatte ich wie immer dabei. Ricos Wolfskumpel Filou, Lobo und Shadow sind bereits über die Regenbogenbrücke gegangen. Nun lebt der alte Wolf allein im Gehege und wartet auf die täglichen Besuche von Tanja Askani. Er ist mit seinen 13 Jahren immer noch so ein wunderschöner  mächtiger Wolf.

Im Nachbargehege lebt die junge Polarwölfin Nikita mit derzeit 4 Grauwolfswelpen, denen sie Wolfsmanieren beibringen soll. Grauwolf Mischa wurde kurz frech und Nikita wies ihn zähnefletschend in seine Schranken.

Nach guter Wolfsart bettelte Mischa sofort um Entschuldigung. Nikita gewährte ihm Gnade 😉 In einem Wolfsrudel gibt es eben feste Erziehungsregeln und Nikita ist für die 4 Wolfswelpen die Ersatzmutter. Solange jedenfalls,  bis sie große Wölfe geworden sind.

   Nikita und Mischa lieben es sichtlich, von Tanja gestreichelt zu werden. Es besteht zwischen Tanja und ihren Wölfen eine unglaubliche Zuneigung und Vertrautheit. Ich weiss das seit 2003. Solange kenne ich Tanja schon. Draußen bei den vielen Besuchern klickten derweil die Kameras. Klick, klick, klick, klick – Dauerton.

Wolfsgeheul gab es, als Tanja das Gehege verliess. Markerschütternd und für Wolfsfans ein unvergesslicher Augenblick.

Willkommen Wolf.

Danke Tanja.

 

 

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Blue as blue can be

 


 

Bei uns blühen jetzt Herbstastern, Dahlien und Sonnenblumen, doch ich denke  an  Frühlingsblumen in Montana…. 😉

So ist das Leben. Die Fotografie läßt unsere Erinnerungen immer wieder frisch erblühen.

Dabei ist es doch oberstes Gebot: lebe im Hier und Jetzt.

Schönes Wochenende wünsche ich allen Besuchern. Genießt die Blümchenbilder. Der Klimawandel wird kaum mehr aufzuhalten sein. Während Texas in den Fluten versinkt, wüten in Montana 23 große Waldbrände. Ob Präsident Trump das zu denken gibt, das steht in den Sternen.

 

http://www.greatfallstribune.com/story/news/2017/08/31/lightning-sparks-62-new-fires-national-guard-mobilizing/621107001/

 

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I love Teufelsmoor

Heute bin ich wieder rausgefahren – ins Teufelsmoor. Mit dabei die Makrokamera, Libellen hatte ich im Sinn und vielleicht Sonnentau.

Und dann fand ich an einem Graben den fleischfressenden Sonnentau und ich hörte vor meinen Füßen ein Geräusch „plumps“ und dann schlängelte sich auch schon eine Kreuzotter durch den schmalen Graben. Sie verschwand schnell am anderen Ufer in der blühenden Heide. Als ich mich näherte, hatte sich die Kreuzotter blitzschnell in den Graben fallen lassen.  Was mir einmal mehr beweist, die Schlangen hauen so schnell wie möglich ab, wenn sie uns Menschen bemerken.  Trotzdem ist Vorsicht geboten. Giftig sind Kreuzottern allemal. Und bisher habe ich in jedem Sommer mindestens eine ihrer Art gesehen, was mich immer sehr froh stimmt. Sie sind noch da …

Als kleine Zugabe gab es dann noch eine  geränderte Jagdspinne, ich habe diese große Spinne seit einigen Jahren nicht mehr gesehen.

Erlebnis Moor – was gibt es Schöneres. Am Graben wuchs übrigens Schnabelried – auch eine Pflanzenart, die selten geworden ist.  Winterlibellen waren auch schon unterwegs.

 

Siehe auch: https://marensfotoblog.wordpress.com/2015/09/23/da-schaut-man-zweimal/

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2012/06/24/sonnentau-im-teufelsmoor/

 

 

 

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Haubenmeise

   Was macht man, wenn sich ein seltener Gast im Garten  blicken lässt? Richtig, man rennt hektisch los und holt die Kamera.

Doch, die Haubenmeise schenkte mir die nötige Zeit.

Ich konnte die Kamera holen, ich konnte die richtige Einstellung wählen und sodann stand sie mir als zauberhaftes Model in vielen verschiedenen Posen zur Verfügung. Ich bin mir nicht sicher, war es die pure Eitelkeit oder steckt der hübsche Vogel in der Mauser und die alten Federn jucken – wer weiss das schon. Gefiederpflege ist in jedem Fall  wichtig.

Ich bin  glücklich über diese Begegnung und die daraus entstandenen Fotos, denn eine Haubenmeise verirrte sich bisher selten in meinen Garten.

Mein Highlight des Tages 😉

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