Was wäre wenn ….

… ja was wäre wenn Corona nicht  gekommen wäre.

Dann hätten wir uns Mitte September auf die Reise nach Boston begeben – Indian Summer an der Ostküste der USA. So ist das Leben ….

Es hat nicht sollen sein. Und wer weiss, wozu es gut ist. Herr Trump irritiert uns mittlerweile sehr. Die Niagarafälle hätte ich natürlich gern im Indian Summer Look gesehen – aber im Frühling waren sie auch imposant und ach ja, wieder so ein Blogeintrag in der Memory Lane – frei nach dem Motto: als wir noch reisen konnten.

Mehr Bilder im Link, incl. Trump Tower in New York und damals noch das Taj Mahal Casino in Atlantic City – wer mag. As time goes by – die Bilder sind aus dem Jahr 2005.

East Coast USA – Frühling

Ein entspanntes Wochenende wünsche ich und laßt auch Eure schönsten Erinnerungen nicht verblassen 😉

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Im Heiderausch

Bin verhext worden von diesem lila Farbenrausch. Immer wieder hat es mich in den vergangenen Tages ins Springmoor gezogen.

Alle Corona und sonstige Sorgen verschwanden, wurden von Glücksgefühlen ersetzt. Voller Begeisterung kamen abwechselnd alle meine Objektive zum Einsatz, vom Makro bis zum Weitwinkel. Unser Hund allerdings war nur am Stöckchenspiel interessiert.

Eine Miniringelnatter schlängelte sich mir über den Weg. Als ich nicht widerstehen konnte, sie in die Hand zu nehmen, fiel sie in Ohnmacht, stellte sich tot. Das sagt mir, dass meine Gartenringelnattern sich längst an uns Menschen gewöhnt haben, nie fallen sie in Ohnmacht, wenn mal wieder ein Shooting fällig ist.

Siehe Blogbeitrag im Link. Es ist übrigens eine ganz normale Reaktion der Ringelnattern, sich bei Gefahr tot zu stellen. Ebenso wie sie bei Gefahr  einen unerträglichen Gestank verteilen, ein Stinktier kann´s nicht schlimmer 😉

.https://marensfotoblog.wordpress.com/2014/05/14/ringelnatter/

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Unerwartetes Fotoshooting im Garten

Mein Modell – eine bildschöne Messingeule. Und sie gab ihr Bestes 😉

Nach einer guten Viertelstunden waren wir beide erschöpft. Die Messingeule liess sich auf einem Blatt nieder,  satt vom süßen Nektar aus meinen Storchenschnabel- und Wasserminzblüten. Ein letztes Foto und dann nahm ich mir die nötige Zeit, für die soeben entstandenen Bilder.

Und weil ich mich nicht für ein schönstes Bild entscheiden konnte, habe ich fix eine Collage zusammengestellt. Es ist eine kleine Bildergeschichte geworden. (Klick ins Bild für eine größere Ansicht)

Messingeulen sind teils auch tagaktive Nachtfalter. Nicht zu verwechseln mit der relativ häufigen und gleich großen Gammaeule. Sie flattern unermüdlich und flink  von Blüte zu Blüte und halten so gut wie nie still (daher meine Erschöpfung nach dem Shooting). Die Messingeule trägt auf den Flügeloberseiten glänzende Gold-Messingfarbe, während bei der Gammaeule ein Gammazeichen prangt, daher die deutschen Namen.

Messingeule

Gammaeule

 

 

 

 

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Magenta all over

Im vergangenen Jahr war die Besenheide Blume des Jahres. Auch ohne diesen Titel blüht sie 2020 ganz besonders prächtig. Jedenfalls im Springmoor..

Am Wochenende habe ich zwischen 2 Gewitterschauern einen Ausflug ins Springmoor unternommen. Dort gibt es die größte zusammenhängende Heidefläche des Landkreises. Inmitten von Wald und Wiesen blüht dort gerade jetzt ein großes Feld Heide im schönsten Magenta. Wer das nicht weiss, der rechnet nicht mit blühender Heide mitten im Wald.. 2018 im Jahr der großen Dürre war ich zuletzt dort und damals stand es nicht so gut um die Heide. Die Trockenheit machte den Pflanzen zu schaffen, aber noch mehr zur Plage wurden die kleinen Birken und Kiefern, die langsam aber sicher zu einem Wald heranwuchsen und die Heidefläche vernichteten. Heide braucht Sonne, und zwar am besten den ganzen Tag.

Zum Glück nahm sich inzwischen der Landkreis dieser Heidefläche an. Siebtklässler der Kooperativen Gesamtschule Hambergen z.B. übernehmen im Winter unter Leitung des Nabu und der Bios Osterholz- Scharmbeck das Entkusseln der Moor- und Heideflächen. Junge Birken und Kiefern werden dabei konsequent entfernt. Macht man das nicht, so würden die Bäume die Heidefläche in wenigen Jahren überwuchern. Die Pflegemaßnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Osterholz und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Zusätzlich zum Entkusseln werden die Heideflächen großflächig maschinell abgeplaggt. Das sieht zunächst grausam aus, in kurzer Zeit wächst aber bereits neue frische  Heide auf den abgeplaggten, sandigen Böden. Seit 2017 wird die Heidefläche  gepflegt und der Erfolg ist sichtbar, man wähnt sich fast ein bisschen in der Lüneburger Heide.

Wildbienen und Hummeln summen zwischen den lila Heideblüten hin und her. Grashüpfer und merkwürdige Heuschrecken  lassen sich blicken, auch Schmetterlinge genießen ihr kurzes Leben zwischen den Heideblüten. Die Vierfleck Kreuzspinne wartete geduldig auf Beute. Die Heuschrecke habe ich übrigens nicht eindeutig bestimmen können. Evtl eine gefleckte Keulenschrecke. Wer es besser weiss, bitte melden.

 

Mein Dank gilt all den vielen Helfern, die sich um die Besenheide im  Springmoor kümmern. Es ist ein ganz besonderes Stück Natur in unserer Region.

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Im Death Valley ist es immer heiss

Aber z.Zt. fallen dort täglich Hitzerekorde, zum Beispiel wurde die 56° geknackt.

In 3 Wochen hätten wir unsere Herbstreise gestartet, bekanntlich alles gestrichen, Corona sei Dank. Und so geht es ja nicht nur mir, so geht es uns allen weltweit. Leben wir also mit den schönen Reiseerinnerungen. Und leben wir mit der Hoffnung, dass die Pandemie ein baldiges Ende findet.

Das Death Valley ist ein magischer Ort, es zieht mich seit vielen Jahren immer wieder dort hin. Wunderbar ist es besonders im Frühling, es blühen dann die schönsten Blumen, der Wasserfall rauscht und die Coyoten heulen in der Nacht. Magische Wüste…

Unvergessene Erinnerungen – und schon bin ich wieder auf der Memory Lane, in der Zeit, als wir noch reisen konnten.

Badwater

Racetrack

Darwin Fall

Desert Five

Coyote

 

Mehr Bilder aus dem Tal des Todes: http://www.marenarndt.de/deathvalley.html

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Aktion noch vor dem Frühstück

  Einer unserer größten Schmetterlinge stattete mir einen Besuch ab.

Ein großer Labkrautschwärmer, ein wahres Prachtexemplar, sass unter dem Glasdach auf der Terrasse, ungläubiges Staunen meinerseits. Noch nie habe ich diesen Falter gesehen, geschweige denn fotografiert.  Herzklopfen pur, Kaffee und Frühstück mußten erstmal warten.

Also schnellsten die Haushaltsleiter geholt, das Makroobjektiv und vorsichtshalber noch das 300 mm Objektiv geschnappt. Rauf auf die Leiter und vorsichtig immer näher ran an das exclusive Wunschmodel. Der große Nachtfalter blieb still an Ort und Stelle sitzen und so wurde ich immer verwegener, liess  ihn auf die Hand krabbeln, setzte ihn auf eine Blume und fotografierte fortwährend. Seine Augen folgten mir, man kann das sehr gut auf den Makrobildern sehen.

Und plötzlich vibrierten seine großen Flügel leicht und er hob ab, drehte eine Orientierungsrunde über dem Rasen und weg war er. Ach, ich hätte so gern noch so viel mehr Fotos gemacht.

Der Labkrautschwärmer ist ein Nachtfalter und nimmt seine Nahrung im Flug zu sich, wie das Taubenschwänzchen, ebenfalls ein Schwärmer. Taubenschwänzchen besuchen meinen Garten in jedem Jahr im August, immer wenn der Phlox blüht.

Mein Tag heute begann mit einem Highlight. Was soll man sich mehr wünschen. Naja, ein paar Grad weniger würde ich mir wünschen, nicht 32 °, eher so 25° 😉

Habt ein schönes Wochenende mit auch mindestens einem Highlight, gell…

 

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Im Mauserlook

Draußen im Garten begegnen mir gerade traurige Gestalten. Wie zum Beispiel diese Kernbeisserdame, die mindestens 4 Kinder groß gezogen hat und nun so völlig abgekämpft aussieht.

 

Oder die kahlköpfige Kohlmeise. Nicht viel besser sieht das Rotkehlchen zur Zeit aus. Einen kahlköpfigen Eichelhäher habe ich auch gesichtet. Er war schlauer, er lies sich nicht ablichten. Auch die schwanzlose Braunelle entzog sich meiner Kamera. Ich hoffe, niemand lacht jetzt über die Vögel in der Mauser  😉

 

Sucht Euch ein kühles Plätzchen..

 

 

 

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Manchmal paßt es einfach …

 

Goldzünsler

Da lümmelt man entspannt am Gartenteich herum, als ein winziger Falter angeflattert kommt. Zu meiner großen Freude setzt er sich farblich passend genau unter eine Blüte der goldgelben Wasserbutterblume. Den relativen Schutz unter der Blüte gab der Falter schnell auf, der Hunger war größer als die Vorsicht. Stressig war nun, daß ich die Kamera nicht bei mir hatte 😉

Der Falter ließ sich Zeit und so sind doch hübsche Bilder gelungen, Falter und Blüte Ton in Ton.

Der Schmetterling gehört zur Gruppe der Zünsler. Es ist ein Goldzünsler (Pyrausta aurata). Man nennt ihn auch MInzenmotte und da bei mir Wasserminze im Teich nur so wuchert, wird das wohl der Grund sein, warum er sich an  meinem Teich blicken läßt.

 

Übrigens, Schmetterlinge machen sich rar in diesem kühlen Sommer hier bei uns im Norden.

Kommt gut durch die neue Woche.

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Bei akuter Spinnenphobie: nicht reinschauen …


Die gerandete Jagdspinne wurde zur Spinne des Jahren 2020 gewählt und das zu Recht. Sie ist ein Allroundtalent, kann auf dem Wasser laufen, kann tauchen, schwimmen, jagen ohne Netz und sie beschützt liebevoll ihre ca. 1000 Jungen. Inzwischen ist diese bemerkenswerte Spinne stark bedroht, da sie überwiegend an Gewässern lebt, in Mooren und Tümpeln. Und davon gibt es immer weniger, wie wir ja alle seit Jahren wissen.

Libellenfang – wahrscheinlich Becherazurjungfrau

 

Spinne trägt den Kokon mit etwa 1000 Eiern mit sich herum

 

Jungspinnen im Netz im Schilf – Spinnenmama wacht über ihre Kinder

 

 

 

Alle Fotos wurden im Huvenhoopsmoor am Erlebnispfad aufgenommen.

Übrigens, der Heimat-Rundblick, Heft Nr. 133, ist erschienen. Wegen der Pandemie haben wir leider weiterhin keine Redaktionssitzung über die ich berichten könnte.

Online den Heimat-Rundblick bestellen

 

 

 

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Gestatten, mein Name ist „Bo“…

 

… einfach nur „Bo“, geboren bin ich wohl am 15.05.2020 im Wildpark Lüneburger Heide und ich werde mal eine große starke Polarwölfin, wie meine Mama.

Papa Inuk und Mama Nitika passen gut auf mich auf. Und natürlich Tanja Askani, die immer Leckerlis mitbringt.

Heute waren wieder zwei Menschen mit ihrem großen Hund dicht vor meinem Zuhause. Papa und Mama  haben  sich furchtbar aufgeregt, ich war eher gelangweilt, sowas passiert ja hier öfter.

 

Mama war heute wieder gammelig, ich durfte keine Milch schlabbern. Ich soll jetzt Fleisch essen, bin schon groß genug, meint Mama und sie war richtig sauer mit mir. Nun muss ich warten, bis Tanja mit dem Fleischpott kommt, dabei habe ich jetzt schon Hunger.

 

Und tschüss, nach der Aufregung ist mein Mittagsschlaf fällig.

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Anmerkung der Autorin, Wow – war das wieder ein schöner Tag im Wildpark.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

 

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