Wildlife in Oregon

.. und ich dachte, sie wären Veganer, vielleicht noch Insektenfresser, die niedlichen Goldmantel-Ziesel 😉

Einer wenigstens futterte artig Samen unter goldenen Herbstblättern.

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Aber dann …

Schaut Euch diesen Lümmel an. Hat er doch ein Vögelchen in der zuckersüßen Schnute und rennt mir genau vor die Kamera. Das sind so die Augenblicke, die mir das Leben versüßen. Man kann das nicht planen, man kann es nur erleben, zur rechten Zeit am rechten Ort…

Der Lütte wurde dann doch ein wenig hektisch, verbuddelte seine Beute erstmal und verschwand schnell im Gebüsch.

 

Zugetragen hat sich diese kleine Bildergeschichte um ein Golden Mantled Ground Squirrel im Crater Lake Nationalpark. Der Crater Lake ist ein Vulkankratersee im Süden von Oregon. Wegen seiner fast  600 m Tiefe und des glasklaren Wassers ist er der blaueste See in den USA. Das Foto ist ein Panorama aus 2 Bildern, zum Vergrößern bitte anklicken.

 

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Neues aus Worpswede

   worpswede-tipps ist erfolgreich online.

Das Künstlerdorf Worpswede entdecken, kurz, knapp und informativ. Wer sich durch die raffiniert  gestaltete Webseite klicken mag, irgendwann wird er mich finden. Oder den Fotografen Jens Welsch, der mir dieses Foto zur Verfügung gestellt hat. Jeder Besucher findet schnell das Thema, das gerade aktuell für ihn ist.  Hotels, Sehenswürdigkeiten, Natur, Torfkahnfahrten, alles dabei, was zu Worpswede und umzu gehört. Lust auf Worpswede Info? Dann klickt durch die künstlerisch entworfenen Kacheln und lernt Worpswede besser kennen.

Wer mitmachen möchte und einen Bezug zu Worpswede und  umzu hat, sollte sich registrieren und erhält dann die nötige Informationen. /Startseite scrollen – bis ganz nach unten.

 Zeitungsartikel zum Thema

 

 

 

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Frühling oder Herbst

.. ich weiss wirklich nicht, welche Jahreszeit schöner ist für eine Reise in den Glacier Nationalpark hoch oben im Norden der USA in Montana.

Im Frühjahr 2017 waren wir zum ersten mal dort und standen an der Going to the Sun Road vor verschlossenen Schranken, Ende Mai und immer noch zu viel Schnee oben auf der Straße. Aber die Fülle der Blumen unten im Park machten die Enttäuschung darüber wieder wett.

In diesem Herbst haben wir eine 2. Reise zum  Glacier NP unternommen, vom Yellowstone gen Norden. Der Glacier empfing uns mit einem Regenbogen. Und es begann auch bald dauerhaft zu regnen,  je höher wir auf der Going to the Sun Road  kamen. Unten am St. Mary Lake und am Lake Sherbourne hatte noch die Sonne geschienen und milde Temperaturen herrschten. Oben am Logan Pass Visitorcenter angekommen, regnete es in Strömen und die ersten Schneeschauer waren angekündigt. Mit meinen nicht so ganz passenden Schuhen mußte ich mir bei dem Wetter dort oben leider auch die kleinste Wanderung untersagen.

Die Fotos, die ich jetzt  mitgebracht habe,  zeigen durchweg eine verzauberte Herbstlandschaft mit allem was zum Herbst gehört, Regen, Nebel und ab und zu ein Sonnenstrahl. Der Glacier NP ist einfach immer eine Reise wert. Ungefähr eine Woche nachdem wir Montana wieder gen Süden verlassen hatten, fiel der erste Schnee und die Going to the Sun Road liegt nun wieder für Monate einsam in einer Schneelandschaft.

Mehr Bilder incl. Grizzly Bär Film auf meiner Webseite  Montana

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Erlebniswelten

On the road again!

Immer wieder gerne…

… mit ein bisschen Phantasie lassen sich Spuren des wilden Westens entdecken. Amerikas wilder Westen lebt  – Old Shatterhand und Winnetou sei Dank –  auch bei uns in den Köpfen weiter. Alte Scheunen, Büffelherden, Wildpferde, Indianerweisheiten – all das begeistert mich.  Wahrscheinlich Dank Karl May, oder vielleicht doch durch „Bonanza“, „Fury“  und „Am Fuss der blauen Berge “ 😉

Unbestritten ist, dass die USA noch weite Landschaften, viel Natur und leere Highways haben. Schnell fühlt man sich in der Einsamkeit losgelöst vom Alltag,  singt oft laut mit Willie Nelson und Kris Kristofferson, mit Johnny Cash und Waylon Jennings und tritt erschrocken auf die Bremse, weil plötzlich ein Schwarzbär mit Kind aus dem Wald direkt vor das Auto läuft. Nein – nicht in einem  Nationalpark, einfach so, irgendwo in Oregon. Bärenmutter mit Kind entkamen unverletzt in den Wald. So schnell konnte ich gar nicht die Kamera bedienen.

Ist schon spannend  on the road und  jede Nacht finden wir irgendwo eine Unterkunft, die Zivilisation ist immer erreichbar, das Handy funktioniert und wir sind uns im Klaren darüber, dass wir wohl weit und breit die einzigen Menschen sind, die keine Waffe dabei haben 😉

Lieblingsbuch:  Dee Brown – Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses

 

Die Bilder sind in den Tetons gemacht und im Yellowstone.

Von oben nach unten:

Mormon Row in der Nähe von Jackson Hole/Tetons NP
Mount Moran am Jackson Lake
Grand Prismatic Spring im Yellostone
Lower Fall of the Yellowstone River
Mammoth Hot Springs

 

 

 

 

 

 

 

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Heimat-Rundblick

Unsere vierteljährliche Redaktionssitzung hatten wir diesmal in der Museumsanlage in Osterholz-Scharmbeck. Es war ein perfekt organisierter Nachmittag. Vielen Dank an die Organisatoren. Wer die Museumsanlage besuchen möchte, kann das immer am Wochenende von 10 h bis 17 h tun. Über die aktuelle Ausstellung berichtete das Osterholzer Kreisblatt.

Zeitungsartikel zur aktuellen Findorffausstellung

 

Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck

 

Der Heimat-Rundblick ist im Shop derMuseumsanlage zum Preis von 4.50 € zu erwerben, ebenso in der Buchhandlung Netzel in Worpswede.

Ein Jahresabo kostet 18,00 € und kann hier (im Link) bestellt werden.

Bestellcoupon Heimat-Rundblick

 

 

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Begegnungen

 

Begegnungen im Yellowstone (ups – fast hätte ich Teufelsmoor geschrieben 😉

Heute ein Beitrag ohne viele Worte –  Begegnungen dieser Art vergißt man nie. Besonders schön ist es aber, wenn man die jeweiligen Situationen per Kamera festhalten kann. Die Büffelherde z.B. wanderte schnaufend direkt auf uns zu mit dem brunftigen riesigen Männchen am Schluss. Wir konnten nicht ausweichen und standen mucksmäuschenstill bis die Herde vorbei war.

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen, die hier reinschauen. Heute ist wieder Redaktionssitzung vom Heimat-Rundblick.

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Highways to Jackson Hole/Grand Teton NP

Die uralten Bristlecones habe ich nur ungern nach einem Tag schon wieder verlassen, aber die geplante Reise war noch lang und es wartete ja der Yellowstone. Der Weather Channel sagte bestes Reisewetter voraus.

Und so fuhren wir einsamste Highways durch Nevada und Idaho. Vorbei an Wildpferden, Schrottautos und ehemaligen Pony Express Stationen aus dem wilden Westen, als der noch wild war.

In Fallon besuchten wir das Stillwater Wildlife Refuge, die Bird Migration war hier aber noch nicht angekommen. Trotzdem ist es erstaunlich, in den  trockenen Wüsten Nevadas Seenlandschaften mit Libellen und Wildlife zu finden.

Am nächsten Tag also weiter über den angeblich einsamsten Highway der USA, Highway 50 nach Ely.  In unserem Hotel in Ely hing ein Bild von Marilyn am Waschbecken und spiegelte sich auch noch. Was war sie doch für eine schöne Frau und ich selber habe ungern in den Spiegel geschaut 😉

Weiter ging es den Great Basin Highway 93 entlang. Genug Zeit blieb für einen Besuch im Crater of the Moon National Monument. Viel schwarze Lava war da vor Urzeiten geflossen. Erstaunt hat mich das zarte Blümchen, welches auf schwarzem Grund leuchtend blühte. Blasing Star.

 

Durch Idaho Falls und auf dem herbstlich bunten  Highway 26 dann dem Tagesziel entgegen, Jackson Hole – aber davon mehr demnächst…

 

Und ach ja, an einem Tag haben wir diese Tour nicht geschafft …

Und im Radio immer dabei „Willies Roadhouse“ auf Sirius XM..!

 

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Kurze Unterbrechung

In meinem Kopf schwirren die Erinnerungen an den Urlaub kreuz und quer herum. Auf meiner Festplatte warten unzählige Fotos auf Sichtung und Bearbeitung und trotzdem muss ich meine Urlaubsgeschichten unterbrechen wegen …

… ja wegen der 20 000 Kraniche hier im Teufelsmoor.

Wie in jedem Jahr war ich früh morgens draußen und habe das Frühkonzert im Moor genossen..

Hört mal rein..

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Etwas ganz Besonders

Ich liebe Bäume ..

Als vor einem Jahr die uralte Eiche in Worpswede vom Orkan Xavier zerstört wurde, hat es mir fast das Herz gebrochen.

Seit vielen Jahren ist es mir ein großes Anliegen, die uralten Kiefern im Ancient Bristlecone Pines Forrest  in den White Mountains in Kalifornien an der Grenze zu Nevada zu besuchen. Mit 360 Jahren war die Mackensen Eiche in Worpswede ein Jungsspund – die Langlebigen Kiefern (Pinus longaeva)  sind bis zu 5000 Jahre und mehr alt. Wer weiss schon, was sie alles erlebt haben im Laufe der Jahrtausende.

Bisher reisten wir immer im zeitigen Frühjahr in die USA und jedesmal war die 10 Meilen lange kurvige Zufahrt zum Inyo National Forest von Schneemassen versperrt. Nur wenige Monate im Sommer ist die Zufahrt zu den uralten Lebewesen, den ältesten dieser Erde, gewährleistet.

Nun hat es endlich geklappt und wir konnten dort oben in bis zu 3400 Metern Höhe einen der  angebotenen Trails gehen. Wir entschieden uns für den kürzeren Discovery Trail – die Luft dort oben ist für uns alte Norddeutsche recht dünn. Die Zeit bleibt stehen…..

Im Great Basin Nationalpark in Nevada gibt es nur noch kleinere Bestände dieser seltenen Baumart. Im Ancient Bristlecone Pine Forrest sind  es dagegen noch  ganze Wälder dieser wunderschön verdrehten und knorrigen Urzeitriesen.  Der älteste Baum hier oben wird Methusalem genannt und die Ranger hier im Schulman Grove Visitor Center geben seinen genauen Standort nicht bekannt, sie befürchten Schäden am Baum durch unvorsichtige Besucher. Die Bäume wachsen auf kargem Dolomit-Boden, das ganz Jahr windumpeitscht und meistens schneebedeckt.  Dolomit ist ein weißes, kalkähnliches Gestein, ihm verdanken die  White Mountains ihren Namen.

Diese beiden uralten Bäume sind das Highlight auf dem Discovery-Trail, den wir gegangen sind. Ich werde ihren Anblick nie vergessen, frei stehend am Hang sind sie eines der beliebtesten Fotomotive hier oben.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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Aufnahmen: 14 mm Festbrennweite

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Nun mal der Reihe nach ….

Ein Reisebericht.

Von San Francisco aus starteten wir am nächsten Tag in den Yosemite NP. Unterkunft im Riverside Motel, was wir nur schwer fanden, denn es lag abseits aller Wege versteckt im Wald. Schön war es dort in der Einsamkeit, während es im übrigen National Park nur so von Menschen wimmelte. Parken sowieso fast unmöglich. Deutsche Touristen waren unter den Gästen gut vertreten 😉

Der Tioga Pass war für uns ein Muss dieser Herbstreise, denn bisher auf unseren jeweiligen USA Trips im Frühjahr war er immer gesperrt, ebenso der Weg zu den Ancient Bristlecones und dem Beartooth Pass im Yellowstone und der Going to the Sun Road im Glacier NP, nicht zu vergessen, der Pass im Lassen NP. Überall in den großen Höhen liegt der Schnee lange bis in den Sommer hinein auf den Passstraßen. Daher also diesmal unsere Reise im Herbst. Leider verpaßte ich dadurch die offenen Ateliers in Osterholz – Scharmbeck. Man kann eben nicht alles haben.

Hat man den wunderschönen Tioga Pass des Yosemite NP hinter sich gelassen, ist man auf der Ostseite der Sierra Nevada, Eastern Sierra genannt. Man fährt direkt auf den Mono Lake zu, einen großen Natron See, der leider immer mehr Wasser verliert, weil seit 1941 Trinkwasser in eine über 520 km lange Wasserleitung abgeführt wird, die Los Angeles versorgt. Berühmt ist der See wegen seiner bizarren Kalktuff Gebilde, die Fotografen in Scharen anlocken.

Die Zeit an dem Tag reichte noch zu einem Abstecher nach Bodie, einer verlassenen Goldminenstadt, deren beste Tage lange vorbei sind. Bodie war seinerzeit eine Boomtown, 10 000 Einwohner hatte die Stadt in ihrer Blütezeit. Heute ist sie ein gut gepflegter State Historic Park in der kalifornischen Hochwüste.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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