Kuckuck – ich hab dich

Mindestens eine Woche habe ich den Kuckuck hier rufen hören, immer in der Nähe aber nie in Sicht. Aber heute – das Essen stand gerade auf dem Tisch, als er angeflogen kam. Er setze sich auf unsere allerhöchste Fichte und begann zu rufen. Das Essen wurde kalt und kälter, egal. Plötzlich kam ein zweiter Kuckuck angeflogen und beide drehten Runden über dem Garten. Ein weiteres Männchen, denn die Weibchen rufen nicht Kuckuck. Einer der beiden Vögel entfernte sich alsbald wieder. Der andere begann erneut zu rufen und dann konnte ich mein kaltes Essen genießen in dem Wissen, ich hatte ein paar Bilder. Es gibt bessere Fotos vom Kuckuck, aber – dies sind meine und es sind meine ersten Kuckucksfotos und es war ein wunderbares Erlebnis.

Die schwarzen Punkte, das sind übrigens Insekten. Ich habe gar nicht gewußt, dass es so hoch oben dermaßen viele Fliegen gibt. Der Baum ist mindesten 15 m hoch. Die sollen auf jeden Fall dort oben bleiben.

Im Handyvideo heißt es dann „Kuckuck“ _ Ton an 😉

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Am Wegesrand

Jeden Tag eine Verdauungsradtour, so ca. 1 Stunde unterwegs zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern in der Nachbarschaft, das soll gesund sein. Ich versuche es jedenfalls täglich so einzurichten. Manchmal nehme ich eine Kamera mit, ganz besonders jetzt, da es am Wegesrand wirklich schön grünt und blüht, z.B. magentafarbene Futterwicken im hohen Gras. Leider dauert diese Blütenpracht am Wegesrand nicht lange. Die Mäher stehen schon in den Startlöchern. Und ein paar Meter weiter werden extra Blühstreifen angelegt – ja das verstehe, wer will. Ich meine am besten wäre beides, Wildkräuter am Weges/Straßenrand und Blühstreifen 😉

Gestern hat mich auf der Tour eine Dusche Gift erwischt. Es rocht plötzlich ganz erbärmlich und dann sah ich auch schon Landwirt und Trecker mit Giftvorrichtung mitten im Kornfeld. Und der Wind trug die stinkende Dusche direkt zu mir und auch zu den Wildblumen mitsamt dort summenden Bienen. Man liest ja immer, dass sei ja alles nicht bienengefährlich, aber es roch wirklich so giftig, dass ich daran nicht glauben mag. Auch über den Wiesenkerbel zog die stinkende Wolke.

Im Nachbardorf fand ich unter einer großen Eiche einen Maikäfer. Ach wie schön – das tröstete mich. Im Baum summten noch mehr dicke Käfer. Meinen letzten Maikäfer habe ich vor etlichen Jahren gefunden. Als Kind haben wir die Käfer gesammelt, es gab immer genug davon.

Draußen ruft seit Tagen ganz in der Nähe ein Kuckuck. Ich habe die Kamera deswegen immer griffbereit und die Fenster weit offen, damit ich ihn höre, aber ich sehe ihn nie. Schade, ein Foto von einem Kuckuck das wäre mein Traum.

Und noch ein Bild, weil Frühlingsblüten so hübsch sind …

Buntes am Wegesrand

Heute regnet es, da wird nicht gemäht 😉

Schönes Wochenende

*

Nachtrag am 7.6. – nun waren die Mäher da, die Pracht am Wegesrand ist zumindest rund um meinem kleinen Dorf weg. Eine verschreckte heimatlose Raupe suchte noch zu entkommen über den Fahrradweg, in ein neues Versteck mit einem Futterangebot.

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Kuddelmuddel

Wir renovieren …

Wir wollen fertig werden, bevor endlich das gute Wetter mit Sonnenschein kommt- kommen soll ….

Ich habe nicht viel fotografiert und erlebt habe ich eigentlich rein gar nichts, was berichtenswert wäre. Schrank ausräumen/einräumen, Möbel rücken, Gardinen abnehmen/aufhängen, putzen, die ganze Pallette – ist alles nicht so fotogen 😉

Heute also, zunächst ein bisschen Gartenreport mit wenig Text …

Der Löwenzahn fliegt langsam weg – auf dem „Rasen“ dominieren nun die Gänseblümchen

Dann ein Bild für Vogelknipser WP Freund Werner – nochmals ein Bartmeisen Weibchen.

Und um Kuddelmuddel Titel zu rechtfertigen – Helgoland darf wieder gebucht werden. für die 3 G´s – Getestete, Genesene und Geimpfte.

Habt alle einen wunderbaren Sonntag – Grüsslies

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Mai

Und wir haben klassisches Aprilwetter, das hatten wir doch auch schon im April.

Immer wenn die Sonne kurz durch die Wolken bricht, erscheinen ein paar Schmetterlinge auf der Bildfläche. Ich erscheine dann auch draußen, nutze die sonnigen Momente, um vielleicht ein Foto zu erhaschen. Aurorafalter auf Silberblattblüte – auch nicht schlecht.

Bienen, Hummeln, Hornissen, wo sind sie nur.

Ich bin schon froh, dass der Fieberklee reichlich blüht im Teich und im Sumpfbeet. Auch die ersten Libellen sind unterwegs. Ob sie die angesagten Sturm – und Regentage allerdings überstehen werden, das wage ich zu bezweifeln. Auf dem Foto ist eine frühe Adonislibelle zu sehen, frisch geschlüpft. Ein zartes durchsichtiges Wesen, das nach dem Schlupf ein paar Stunden zum Trocknen braucht, bis es ins Landleben starten kann. Die Libellenlarve lebt bekanntlich im Wasser.

Vor einigen Tagen zappelte ein kleines 3 cm langes Monster im Teich und kämpfte um sein Leben. Das Wasser war ganz sicher nicht sein Element und so habe ich das schwarze Ungetüm herausgefischt. Ich hatte keine Ahnung was ich gerettet hatte. Google Lens hat mir dann weiter geholfen. Es ist die Larve des Lederkäfers. Hab ich noch nie gesehen, den Käfer schon, ein großer schwarzer Krabbler mit sehr langen Beinen. Mit Google Lens geht´s Bestimmen recht einfach. App auf´s Handy laden, Foto mit dem Handy machen und los …

Die schwarze Larve hat sich im Boden eingebuddelt.

Ich wünsche Euch trotz der nicht besonders rosigen Wetteraussichten ein frohes Pfingstfest.

Das sind die Wetteraussichten – Makrofotografie 😉

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Wo Natur Natur sein darf

Die Wasserfeder wurde zur Wasserpflanze des Jahres 2021 gewählt.

Ich hatte das große Vergnügen, diese hübsche Pflanze zur Blütezeit im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu erleben. Im Ende Mai steht dort der Urwald teilweise großflächig unter Wasser und genau das ist ein ideales Paradies für diese Wasserpflanze. Wo es der Wasserfeder so richtig gut gefällt, kommt sie in großen Beständen vor. Klarer Fall, dass es ihr im Wald von Prerow in der Nähe des herrlichen Westrandes gut gefällt. Ich kann das gut verstehen, bin ich doch auch zu gerne dort auf dem Darss. Corona hat mich ausgebremst, die hübsche Wasserfeder blüht sicherlich trotzdem.

Sie gehört zu den Primelgewächsen, ihr lateinischer Name ist Hottonia palustris.

In Mitteleuropa steht die Wasserfeder inzwischen auf der roten Liste der bedrohten Arten. Auch ist sie besonders geschützt. und darf nicht aus der Natur entnommen werden. Im Teufelsmoor habe ich sie noch nicht entdeckt.

Ich hoffe, dass ich im Herbst als dann 2mal Geimpfte wieder nach Prerow fahren kann. Dann ist dort zwar keine Wasserfeder mehr zu finden, aber die Hirschbrunft ruft.

Übrigens habe ich dort zum allerersten Mal eine Bartmeise gesehen. Auf dem Foto ist das Weibchen zu sehen, wer genau hinschaut, erkennt das Männchen im Schilf.

Für eine größere Ansicht – klick ins Bild

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Ich finde Pusteblumen toll

Gestern habe ich meine Winterjacke gegen die Sommerjacke getauscht. Und die Sommerjacke habe ich dann auf der Radtour ausgezogen und mir um den Bauch gebunden – es war so warm.

😉

Bei Euch auch?

ich habe unterwegs Löwenzahnwiesen gesehen, prall gelb und wunderschön. Solch einen Sommertag, den brauchte ich dringend fürs Gemüt.

Ihr auch?

Kommt gut durch die Woche. Regen ist angesagt

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Wiesengrün

Nun blühen ganz besondere Blümchen auf einer ganz besonderen Wiese an der Weser, im Naturschutzgebiet Julius Plate. Auf den nicht eingedeichten Grünflächen, die auch mal überschwemmt werden dürfen, fühlen sich die letzten Wilden ihrer Art wohl. Schachbrettblumen sind sehr selten geworden. Ihnen fehlen heutzutage die naturbelassenen Feuchtwiesen. Ihren Namen bekamen sie wegen des schachbrettartigen Musters der purpurroten Blüten. Im Volksmund werden die Blumen, die es übrigens auch in weißer Variante gibt, Wiesentulpe oder Kiebitzei genannt.

Es dauert viele Jahre vom Samen bis zur Blüte. Und so breitet sich die Pflanze nur langsam auf feuchten und nassen Wiesen aus, wenn diese nicht gedüngt und nicht zu früh abgemäht werden. Inzwischen ist die Blume allerdings auch in vielen Gärten heimisch geworden. Doch das ist kein Ersatz dafür, die Schönheit einer naturbelassenen Wiese mit Schachbrettblumen zu genießen.

In meinem Garten blüht die Schachbrettblume auch, am Teich im Sumpfbeet fühlt sie sich seit Jahren wohl. Sonntag ist Muttertag. Blumen angucken auf einer Wiese ist viel schöner als Blümchen in der Vase, wo sie meistens schnell verwelken. Pflücken darf man die Schachbrettblumen allerdings nicht, nur angucken und fotografieren.

So als Idee – statt Blümchen vom Gärtner mit der Mama einen Ausflug in die Natur machen. Das Wetter soll mitspielen.

😉

Genießt das Wochenende.

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Die Gefiederten

 

Jeder weiss glaube ich, wie eine hübsche Blaumeise ausschaut. Genauso wie die Meise auf dem oberen Bild. So weit – so gut.

Und nun kommt mein Gartenvogelreport.  Die kleine Meise mit dem zerrupften, ausgedünnten Gefieder auf dem 2. Bild beobachte ich seit Tagen im Garten. Und heute hat sie trotz aller Hässlichkeit einen Partner gefunden. Zusammen ertappte ich sie auf der Suche nach Nistmaterial. Warum die/der Kleine so zerrupft ausschaut, ich weiss es nicht, aber sie läßt sich nicht unterkriegen und der Partner sieht nur in ihr Herz, nicht auf ihre Federn.

Immer wenn mein Kirschbaum blüht und die Magnolienblüte in den Startlöchern steht, erscheint der kleine Trauerschnäpper auf der Gartenbildfläche. Er hat einen langen Flug hinter sich. Sein betörender Gesang hat schnell eine Braut angelockt. Beide begutachteten die Behausungen, leider sind alle belegt und so gibt es z.Zt.  mächtig Streit in der Gartenvogelwelt. Wir haben noch ein Vogelhaus aufgehängt. Zwar war in der beliebten Magnolie nicht wirklich Platz für noch ein Haus, aber wie sagt man: „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ . Nun müssen die Trauerschnäpper in den Neubau ausweichen im Nachbarbaum. Ich hoffe, sie tun das auch und bleiben.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

 

 

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Fahrradstadt

Klimaneutral – Shanghai 2005.

Heute fahren  Chinesen flotte Autos und wir im Westen  bekommen  klimaneutrale  Fahrradstädte – …..

Mich plagt heute der Übermut.

Ironie aus.

😉

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April, April – der macht was er will

Frühling sollte sich anders anfühlen, nicht so kalt und windig. In diesem April machen sich mollige Frühlingstage rar. Ich warte sehnsüchtig auf Sonnenwärme und beneide meine Fotofreunde weiter im Süden Deutschlands. An dieser, meiner schlechten Eigenschaft leide ich in jedem Frühjahr. In jedem Jahr grünt und blüht es im Süden früher als bei uns und wenn die Freunde von dort schon Mohn und mehr zeigen, komme ich mal gerade mit frisch erblühten Kuhschellen 😉

In diesem Jahr ist der April so kalt, dass ich mich wundere, dass sie überhaupt schon erblüht sind. Ich will ja nicht wirklich so richtig doll meckern, denn wenigstens die Sonne scheint, wenn auch  begleitet von kaltem Nordostwind.

 

Und was mich heute dazu brachte, einmal mehr über  Kuhschellen zu schreiben, das ist ein Fotofund aus dem Jahre 1990. Damals  waren wir an der chinesischen Mauer auf Wanderschaft und dort blühte eine ganz gewöhnliche Kuhschelle. Heute fällt dieser nostalgische, analoge Fotofund unter die Kategorie: „mein ganz besonderes Blümchen“.

Kommt gut in die neue Woche

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