Schmetterling des Jahres 2019

Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen den Schachbrettfalter (Melanargia galathea) zum Schmetterling des Jahres 2019 gekürt. Diese Schmetterlingsart ist durch die intensive Landwirtschaft in höchster Not. Die Falter brauchen nährstoffarme Wiesen mit vielen Blühpflanzen. Die Wiesen dürfen erst gegen Ende des Sommers gemäht werden. Die Weibchen lassen ihre Eier einfach auf den Boden fallen und diese würden bei einer Mahd oder gar durch Gülle vernichtet.  Und wo finden wir in Deutschland schon noch solche Wiesen. Im Teufelsmoor leider nicht.

Doch  in Bremen ist eine Blühinsel von Menschenhand entstanden. Ich berichtete schon, weil ich diese Blühinsel zu gerne im Sommer besuche. Das Biotop befindet sich im Weserufer Park und wird nur einmal im Jahr gemäht. Die Schachbrettfalter wurden vor vielen Jahren dort ausgesetzt und sie sind immer noch da. Mir ist diese Blühinsel allerdings viel zu klein, der Park ist groß, da geht noch mehr …

Wiesenflockenblumen und Ackerwitwenblumen scheinen die Schachbrettfalter besonders gern zu mögen. Ich habe mir diese zart magentafarbenen Wildblumen in den Garten geholt. Es fanden sich zwar keine Schachbrettfalter dort ein, aber jede Menge andere naschende Bienen, Hummeln und Falter. Kann ich nur empfehlen.

 

Schachbrettfalter Biotop 

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Die Bremer Stadtmusikanten

Die wahren Stars der Stadt Bremen.

200 Jahre jung wird in diesem Jahr das entzückende Märchen der Gebrüder Grimm. Aktuell wie nie, denn immer noch machen sich Seelen auf den Weg in ein besseres Leben. Nicht alle landen in Bremen, werden berühmt und werden den ganzen lieben langen Tag gestreichelt.

Seit 1953 stehen die Stadtmusikanen als Bronzefiguren an der Westseite des Rathauses. Erschaffer ist der Künstler Gerhard Marcks. Und in diesem Sommer feiert ganz Bremen den Sommer der Bremer Statdmusikanten. Bin gespannt, was da so alles stattfinden wird. Beim Samba Karneval 2018 sahen die Stadtmusikanten schon toll aus, so bunt umgarnt.

Die Kunsthalle Bremen z.B. zeigt eine Ausstellung mit Exponaten von bildender Kunst über Malerei und Grafik bis hin zum Auftritt der vier Tiere im Marketing und im Souvenirgeschäft. Es wird ein Stadtmusikantenspiel auf dem Domshof geben, wo man Esel, Katze, Hund und Hahn live erleben kann. Ich  bin gespannt. An der Weser soll ein großes Statdmusikantensommerfest stattfinden. Donnerwetter. Und es wird sicherlich noch eine Menge mehr Spiel und Spaß rund um die Statdmusikanten geben.

Die Stadtmusikanten sind in Bremen allgegenwärtig, jedenfalls im Innenstadtbereich. Sogar im ehemaligen Spacepark waren sie unterwegs. Dafür habe ich tief in meinem Archiv ( 2004 ) gekramt .. 😉

 

 

 

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Mitgezählt ….

Stunde der Wintervögel….

Es flattern im Sommer als auch im Winter eine Menge Vögel bei mir im Garten herum. Die Auffälligsten sind wie immer Dompfaff und Kernbeisser. Zauberhaft sind auch die 2 quirligen Haubenmeisen. Ich beobachte und zähle die Vögel nun schon über mehrere Jahre und eigentlich kommen immer die gleichen Arten zum Futterhaus, nur die Anzahl der Vögel variiert.  In diesem Jahr fehlt aber leider schon wieder der Baumläufer und auch die Familie Schwanzmeise habe ich noch nicht entdeckt. Besondere Überraschungen gab es keine.

Auffällig ist ein einzelner Bergfink zwischen vielen Buchfinken und Grünfinken. Spatzen lassen sich gar nicht blicken.

Schon wieder Schietwetter heute – schönen Sonntag Euch allen. Gezählt habe ich gestern.

Hier geht es zum Zählformular des NABU:

Online Meldeformular Stunde der Wintervögel

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Best of 2018

Alle machen´s, also ich auch 😉

Im Januar gab es Frost und Sonnenschein. Beste Bedingungen, um im Teufelsmoor nach Singschwänen Ausschau zu halten, Und es waren eine Menge dieser wunderschönen Weltreisenden dort in den Wiesen zu sehen. Die Pfützen, die sie so lieben, waren allerdings zugefroren. Eine Herausforderung für die schweren Vögel.

Im Februar hiess es wieder „Samba Karneval“ in Bremen. Der 33. Bremer Samba Karneval zog mit Radau vom Marktplatz bis ins Viertel, Motto: „Verschollen im Weltall“. Ein Highlight nicht nur für Fotografen.

Im März war es so kalt und es wehte eisiger Ostwind, dass man in den Kutterhäfen Wremen und Dorum zu Fuß von der Seeseite her in die zugefrorenen Häfen wandern konnte. Der starke Ostwind hatte das Wasser von der Küste und den Häfen weggepustet, die Boote lagen festgefroren im Schlick.

Im April quakten blaue Frösche im Moor. Es ist schwierig, die wenigen Tage abzupassen, an denen die verliebten Männchen sich himmelblau zeigen, um den Mädels zu gefallen. In den vergangenen Jahren habe ich sie verpaßt, jetzt war ich endlich wieder zum richtigen Zeitpunkt unterwegs. Im Vogelmuseum Osterholz begann meine Ausstellungen „Bedrohte Natur“. Insekten – und Blümchen Fotos aus dem Teufelsmoor.

Im Mai war mein absolutes Highlight die unverhoffte Begegnung mit einem Kranichpaar, das 2 winzige Küken durch hohes Gras führte. Versteckt hinter Gebüsch gelangen mir einige Fotos, ohne die scheuen Vögel zu stören.

Im Juni probierten wir den neuen Katamaran nach Helgoland aus und machten bei wirklich sehr heißem Wetter eine Tagestour auf meine Lieblingsinsel, Basstölpel bevölkerten die roten Felsen und auch denen war heiss. Der ganze Sommer war heiss!

Im Juni suchten wir mit den Enkeln kurz Abkühlung in Bremerhaven im Klimahaus, ich blieb lange am Nordpol. Andere Länder auf 8° Ost waren ebenso heiss wie unser norddeutscher Sommer draußen. Tierische Begegnungen gab es im Klimahaus auch, z.B. mit der hübschen Smaragd-Langschwanzeidechse, die auf Sardinen zu Hause ist. Die Enkel lieben übrigens das Klimahaus.

Im Juli kamen Taubenschwänzchen vorbei. Sie umschwirrten meinen Phlox und blieben länger denn je. Auch das wohl eine Folge des heißen Sommers. Klimawandel läßt wohl grüßen.

Im August besuchten wir meine Freundin Tanja Askani und ihre Wölfe im Wildpark Lüneburger Heide. Mindestens einmal im Jahr ist das ein MUSS. Nitika und Inuk und auch den Grauwölfen war es viel zu heiss. Das war ein Sommer !!

Im September dann 4 Wochen Urlaub, von San Francisco nach San Francisco. Dazwischen reihte sich Abenteuer an Abenteuer. Ich berichtete.

Im Oktober waren die Kraniche schon wieder da. So schnell war der Sommer vergangen. Wir bekamen nach dem tollen Sommer auch noch einen herausragend schönen und bunten Herbst.

Im November schien die Sonne immer noch reichlich, es regnete kaum und die Bäume zeigten sich in voller Herbstpracht. So auch der Weyerberg in Worpswede, nur dass die alte Mackenseneiche fehlt, das bedauere ich sehr. Sie war ein Schmuckstück.

Im Dezember war der Himmel meistens grau, Schnee gab es nicht und so waren bunte Bilder von Weihnachtsmärkten das beliebteste Fotomotiv. Und wegen der DSGVO, die doch so manchen verunsichert hat, spiele ich bei Bildern mit fremden Menschen verstärkt mit Photoshopfiltern.

Ich wünsche allen ein superschönes Neues Jahr und bin selber gespannt auf das was kommt. Zu sehen dann spätestens im nächsten Jahresrückblick im Januar 2020 – aber bis dahin ist es noch eine Weile und etliche frische Blogartikel hin.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht….

 

 

 

 

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Frohes Neues …

.. und ein bisschen auf rosaroten Wolken schweben, das wünsche ich allen Lesern, die mich in meiner, dieser digitalen Welt begleiten ….

Man hat immer viele gute Vorsätze und Pläne wenn ein neues Jahr beginnt, nicht alle davon werden auch eingehalten und umgesetzt,  jeder kennt das. Hoffen wir, dass 2019 ein gutes Jahr wird ….

Bleibt alle gesund und munter – man liest sich auf dieser Welle…

P.S am Jahresrückblick arbeite ich noch …;-)

 

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Alle Jahre wieder

 Ein Jahr geht schnell vorüber …

Viele Jahre gehen auch schnell vorüber. Wieso ich das schreibe – nun denn, sehr viel Schnee schon vor Weihnachten, das hatten wir zuletzt im Jahre  2010. Und ich schwelge gerade in den Fotos von damals.

Die bunten Lichter an diesem  Prachtexemplar von Weihnachtsbaum leuchteten 2010 ganz besonders im weissen Schnee, der in einer dicken Schicht auf den Tannenzweigen lag. Unvergesslich und wie gut, dass sich Bilddateien so schön konservieren lassen.

Im November 2011 habe ich meinen Blog begonnen, also vor 7 Jahren. Ich möchte allen herzlich danken, die mich über die Jahre begleitet haben. Es sollte eigentlich ein fotografisches Tagebuch sein, viele Bilder, viel Natur und wenig Text. Nun ja, manchmal ist es dann doch mehr Text geworden 😉

Im kommenden Jahr lasse ich mich gerne wieder überraschen, was ich auf meinen Fotospaziergängen im Moor noch entdecken kann. Der Artenschwund macht sich schon sehr bemerkbar, keine Frage, aber es gab auch 2018 immer wieder Überraschungen. Z.B. entdeckte ich ein Kranichpärchen mit 2 Küken, so klein, dass sie im hohen Gras der Moorwiesen nahezu unsichtbar waren. Nicht zu vergessen das seltene Sumpfblutauge, entdeckt  am Torfkanal. Beide Ereignisse erfüllten mich mit großer Freude. Ein Fotograf hat Bienenfresser zum Fotowettbewerb „Flora und Fauna im Landkreis Osterholz“ eingereicht. Ich hoffe, ich werde diese wunderschönen Vögel auch entdecken – im Sommer 2019 im Teufelsmoor. Der Klimawandel verändert Flora und Fauna, auch da gibt es Gewinner und Verlierer. Ach ja, einem Wolf würde ich zu gerne auch mal begegnen. Herzenswunsch.

Also, frohe Weihnachten wünsche ich von Herzen und vergesst nicht, ab und zu mal reinzuschauen.

 

Maren

 

 

 

 

 

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Kein Schnee weit und breit

So schön kann Winter in meinem kleinen Dorf sein.

Gestern habe ich auf den angekündigten Schnee gewartet. Er kam nicht.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit wünsche ich mir Schnee. Meistens kommt er nicht. Also habe ich in älteren Schneebildern gekramt  😉 Die Fotos sind aus dem Jahr 2010. Schön schaut´s aus, gell.

 

Die kleine Kirche St. Georg im Schneezauber, man sieht sie kaum noch durch die verschneiten Bäume. Oder der Moorexpress auf seinen Winterfahrten, auch dem schnuckeligen  roten Zug steht eine Schneelandschaft gut.

Meine Blogaktivitäten lagen und liegen derzeit ein wenig auf Eis, irgendwie fehlt mir die nötige Power. Ich hoffe auf baldige Besserung und wünsche Euch eine besinnliche Vorweihnachtswoche.

Liebe Grüße

Maren

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Weihnachtsmarkt in Osterholz Scharmbeck

… immer am 2. Wochenende im Dezember, also an diesem bevorstehenden Wochenende…

Ich habe ein paar Bilder vom vergangenen Jahr zusammengestellt, als ein wenig Schnee die vorweihnachtliche Stimmung verstärkte. Unser Osterholz Scharmbeck verzaubert im Licht und im Schneetreiben. Schön war es und ich erinnere mich sehr gerne.

Vielleicht trifft man sich … 😉

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Und wie immer, klick ins Bild für eine größere Ansicht.

 

 

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Die Ruhe vor dem Sturm

Wremen ….

Und ich habe noch kein einziges Weihnachtsgeschenk 😉

 

 

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Alles wieder da

a) der Weihnachtsmarkt mit dem zauberhaften Schlachtezauber an der Weser  – und b) mein Internet und Festnetztelefon 😉

Nein, ich war in diesem Jahr noch nicht auf dem Weihnachtsmarkt in Bremen, aber da gehe ich bestimmt noch hin. Ganz sicher …

In einer Online Umfrage belegte der Bremer Weihnachtsmarkt übrigens den 1. Platz. Es ist wirklich schön und festlich dort. Der Schlachtezauber direkt an der Weser ist ein Muss, nicht nur für Fotografen. Für eine größere Bildansicht, klickt bitte direkt in das Foto. Das Panorama im blauen Licht des Schlachtezaubers sieht im Word Press Format schon ein bisschen arg schmal aus. Und wie hab ich es bloß hinbekommen, dass all die Menschen unsichtbar sind, naja einer steht halt immer irgendwo herum 😉

 

 

 

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