Ein Wintermorgen im Teufelsmoor

Endlich mal ein traumhafter Wintertag.

Die Sonne löste den Nebel auf und es herrschte wunderbares Fotowetter. Die großen Pfützen auf den Feldern und Wiesen waren allesamt vereist. Die vielen Singschwäne hatten erhebliche Start – und Landeprobleme, aber es gab genug alternative Landeplätze.


 

Unzählige Kraniche bevölkern immer noch (oder schon wieder?) die abgeernteten Maisfelder. Gesichtet habe ich auch vereinzelt Kiebitze. Nilgänse hielten sich abseits der großen Schwärme der Grau – und Blässgänse. Meine Fotosession draußen wurde akustisch von den Vögeln mit einem ohrenbetäubenden, wundervollen Morgenkonzert begleitet. Gänse, Kraniche und Singschwäne gaben diesbezüglich ihr Bestes… 😉


Alle Fotos sind mit 500 mm Brennweite aufgenommen, teilweise noch Ausschnitte gezogen. Leider sitzen diese herrlichen Vögel nicht immer in bester Fotoentfernung 😉

 

 

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Stunde der Wintervögel

Endlich wieder die Sonne gesehen!

Die Kälte lockte heute ganz besonders viele Vögel an meine Futterstellen im Garten. Gezählt, fotografiert  und gemeldet an den Nabu hatte ich die Vogelschar allerdings schon gestern. Heute fehlte mir die Zeit. Aber auf einen Blick konnte ich schon sehen, es wimmelte von Vögelchen im Garten. Ein Schwarzspecht flog unverkennbar im Wellenflug übers Grundstück, laut rufend, sowas nenn ich Glück.

Die Drosseln konnte ich nur sehr schwer zählen, sie wimmelte überall herum, ca. 10 Vögel und sehr scheu, was mich wunderte. Wahrscheinlich keine Einheimischen.

Zwischen einem Schwarm Grünfinken habe ich zwei Bergfinken entdeckt. Und der Dompfaff konnte den Schnabel nicht voll genug kriegen, wie man sehen kann 😉

So vertüdelt man eine Zeit!

Na, jedenfalls reicht die Zeit noch für  Grüße an alle Vogelfreunde …

 

 Ergebnisse Nabu Stunde der Wintervögel

 

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Frische Pilze im Winter ..

Der Sturm hat in meinem Garten einen alten Holunderbaum umgerissen. Er stand mitten in meiner Benjeshecke. An dem Ereignis ist eigentlich nichts, was einen Blogbericht wert wäre. Aber – der zersplitterte Baumstamm war voller merkwürdiger brauner Pilze. Pilze die an Ohren erinnern und auch so heißen – Judasohren aus der Familie der Ohrlappenpilzartigen .

Ich mag ja bekanntlich Pilze, sowohl zum Verzehr als auch als Fotomodelle. Pilze existieren in fantasievollen Formen und Farben. In meiner Sammlung fehlte mir das Judasohr bislang. Dieser Fund im eigenen Garten erfüllt einen meinen kleinen Wünsche und ich hab mich von Herzen gefreut, wenn es mir auch leid tut um den alten Holunderbaum.

Das Judasohr ist essbar und  auch bekannt. Beim Chinesen von  nebenan ist der Pilz in Suppen und Gerichten enthalten und wird chinesische Morchel genannt. Genau, dieser glibberige dunkle Pilz 😉

Der Name Judasohr beruht auf einer Sage. Demnach soll sich der Verräter Judas Iskariot aus bitterer Reue an einem Holunderbaum erhängt haben.

Das Judasohr findet sich am häufigsten am schwarzen  Holunder. Der Pilz ist ganzjährig zu finden, ab und zu auch an Ahorn und Buche.

Das Judasohr ist Pilz des Jahres 2017 gewesen – ich hab die Pilze gerade noch rechtzeitig am 28.Dezember 2017 gefunden 😉 ….

Und damit wünsche ich allen Lesern und wunderbares Wochenende, vergesst nicht die Stunde der Wintervögel.

 Stunde der Wintervögel Januar 2017

 

 

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2018

Es geht los, der Anfang wäre gemacht ..

Ich wünsche Euch ein gutes Neues Jahr. Bleibt gesund und munter und macht in jedem Fall das Beste draus…

Der Star ist übrigens zum Vogel des Jahres 2018 gekürt worden. Wer hätte sich jemals vorstellen können, dass diese Vogelart einmal als gefährdet gilt.

Am kommenden Wochenende zählt der Nabu wieder die Wintervögel, wer Zeit hat, sollte unbedingt  mitzählen. Bin auf die Auszählungen gespannt.

Ist so und bleibt so  – auch 2018 – mein Herz schlägt für die Natur.

 

 

 

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Ein Sylvesterbrauch

Jetzt da die EU bleigießen verbieten wird, fällt mir wieder dieser Sylvesterbrauch ein – der Beitrag ist von 2011 – Kinder, wie die Zeit vergeht.
Guten Rutsch ins Jahr 2018 und mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen…

Maren's Fotoblog

SylvesterbrauchWas war das für ein Jahr – 2011 …

Nun ist es fast vorüber und freuen wir uns auf Mitternacht – lassen wir das Neue Jahr beginnen.

Sylvesterbräuche gibt es ja so einige – mir gefällt dieser am besten. Ich mag ja eh gerne Sekt ..!

.. also, um Mitternacht schreibt jeder  einen Wunsch für das nächste Jahr auf einen kleinen Zettel. Dieser Wunsch darf nur aus einem Wort bestehen. Das kleine Stück Papier wird über einem Sektglas abgebrannt, wobei man die Asche in den Sekt fallen läßt, rituell dem Universum übergibt.  Nun darf man mit dem Glas anstoßen und den Wunsch verinnerlichen.

***

Guten Rutsch wünscht

Maren

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Jahresrückblick


Die Jahre vergehen immer schneller, je älter ich werde – das ist gruselig 😉 Schon wieder Zeit für einen Jahresrückblick.

Der Januar verlief bei uns nach leider heftiger Sylvesterknallerei sehr ruhig. Die vierteljährliche Redaktionssitzung des  Heimat Rundblick fand  im Marmorsaal des Kaffee Hag Gebäudes in Bremen statt. Dort war ich noch nie und ich habe den Nachmittag in dem historischen Ambiente mit köstlichem Lloyd Cafe  genossen.

Das Highlight im Februar war der Samba Karneval in Bremen mit seinen tollen Samba Gruppen von nah und fern. Im vergangenen Jahr erwischten die Sambatänzer einen stürmischen Tag. 2017 war das Wetter optimal, die Stimmung bestens.

Im März habe ich so einige Stunden an der Hamme bei Neu Helgoland verbracht. Dort hatte ich Gänsesäger entdeckt. Das sind seltene Vögel in unserer Region, sie überwintern hier unregelmäßig. Meine Jagdleidenschaft nach einem guten Foto begann und kostete mich Stunden in der Kälte am Fluß. Es war aber auch eine erholsame Aktion, die Ruhe genießen und einfach nur in der Natur draußen sein.

Im April bin ich die Torfkahnarmada mitgefahren, bei Sturm und Regen von Ritterhude bis zum Torfhafen in Bremen Findorff. Ich durfte auf der „Jürgen Christian Findorff“ einsteigen. Matthias Mahnke als Moorkommissar hatte den „Roten Geert“ mitgebracht. Jedesmal, wenn es aufhörte zu regnen und der Sturm die Wolken auseinander blies, sodass die Sonne kurz hervorblitze, habe ich meine Kamera herausgeholt und die kurzen Regenpausen zum fotografieren genutzt.

Im Mai starteten wir  in den USA Urlaub. Von Los Angelos aus über 4 Wochen und 8000 Meilen durch den Westen bis hoch in den Norden an die Grenze Kanadas. Las Vegas, Ely, Moab, Salt Lake City, Jackson Hole, Yellowstone, Montana – Glacier NP, Shoshony Falls in Idaho, Highway 50 durch Nevada, Nordkalifornien – Redwoodhighway 1 und 101, San Francisco, Sequioa und Kings Canyon NP und zurück nach L.A.

Im Juni waren wir immer noch in den USA. Hier hab ich in Montana mein Lieblingsbild des Jahres  geschossen – eine Herde wilder Mustangs im Gebiet der Blackfoot Indianer in der Nähe zum Glacier Nationalpark. Wilde Pferde auf blühende Wiesen vor der gewaltigen Bergkulisse, das hat mich masslos begeistert. Überhaupt, Montana ist ein Geheimtipp, sag ich mal so …

Der Juli – tja, wieder daheim im Alltag. Das Sommerwetter hier im Teufelsmoor durchweg eher nass und kühl. Auf der Hamme entdeckte ich Krebsscheren, ebenso wuchsen diese seltenen Pflanzen in verschiedenen Gräben. Die grüne Mosaikjungfer braucht Krebsscheren zur Eiablage, ohne Krebsscheren keine grüne Mosaikjungfer. Gesehen habe ich noch keine dieser Libellen, aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben. Überall wo wir die Natur schützen, regeneriert sie sich und es finden sich Insekten an. Hoffen wir das Beste.

Im August die lange HammeNacht im Teufelsmoor. Da fahren geschmückte und beleuchetete Torfkähne mit Gästen und Musik an Bord von der Kreuzkuhle bis nach Ritterhude. Ich war wieder bei Neu Helgoland und habe den Trubel dort genossen. manchmal braucht man Musik und gute Laune.

Im September waren wir ein paar Tage in Prerow auf dem Darss. Es waren wunderbare Tage trotz Regen und Wind. Den Weststrand und die Hirschbrunft haben wir per Leihfahrrad gemuddelt. Wieder daheim gönnten wir uns dann E-Bikes. Man wird nicht jünger. Im Sommer habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt. Ich habe eine Kamera zur Infrarotkamera umbauen lassen. Auf dem Darss habe ich damit die letzten Aufnahmen im Sonnenschein  gemacht. Die wunderschöne Mühle von Ahrenshoop. Die Infrarotfotografie funktioniert nur bei strahlendem Sonnenschein.

Im Oktober wurde im Kreishaus die von Marlies Leckebusch, Siegfried Zaft, Ursula Villwock und mir  vorbereitete Musikladen-Ausstellung eröffnet. Unveröffentlichte Fotos aus dem Musikladen, fotografiert von Marlies Leckebusch, der Frau vom Regisseur Michael – Mike – Leckebusch. Die Ausstellung wurde ein Erfolg. Freut mich sehr. Abends gab es im ehemaligen Keller vom Leckebusch Anwesen in Garlstedt eine Jam Session mit Stars aus der Musikszene, die die Ausstellungseröffnung besucht hatten. Brian Parrish, Blue Weaver (ex Bee Gees), Frank Alpers, Guido Elvoice Regenhard und viele andere wurden von Siegfried Zaft, dem das Leckebuschhaus heute gehört, eingeladen zu einer After Show Party. Und so gab es im ehemaligen Studio vom Mike Leckebusch eine phantastische Jam Session – ich werde den Tag und ganz besonders den Abend niemals vergessen. Neues Leben im alten Studio vom Mike.

Die Sonne lies sich im November selten blicken. An einem der sonnigen Tage machten wir einen Spaziergang in Bremen Nord, entlang der Weser im Stadtgarten unter buntem Herbstlaub. Sehr entspannend und fotografisch schön.

Im Dezember hatte ich mir Schnee gewünscht zum Weihnachtsmarkt in Osterholz Scharmbeck. Der stellt sich auch prompt ein, für ein paar Stunden. Mir gelangen ein paar stimmungsvolle Fotos von schneebedeckten Weihnachtsbäumen und der Willehadikirche. Zu sehen in einem vorigen Blogartikel. In Bremen auf dem Weihnachtsmarkt hatte die Gruppe „Stelzen-Art“ jeden Freitag ihren wunderschönen Auftritt in beleuchteten Kostümen mit zarter Musikuntermalung. In dem Lärm der Weihnachtsmarktbeschallung eine Wohltat. Wirklich zauberhaft – hoffentlich im nächsten Jahre wieder.

 

 

 

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2016/12/28/das-war-ein-tierisches-jahr/

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2015/12/26/das-war-mein-2015/

 

https://marensfotoblog.wordpress.com/2014/12/27/das-war-mein-jahr-2014/

 

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Stille Nacht

…auf den Weihnachtsmärkten sind  die Lichter ausgegangen. Überall kehrt Ruhe ein. Daheim in den mollig warmen Wohnzimmern machen wir es uns gemütlich, warten auf den Weihnachtsmann und auf  das Christkind.

Ich wünsche allen meinen Besuchern ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest. Vielen Dank für Eure freundliche Begleitung durch die Zeit.

Bis denne denn ..

Fröhliche Weihnachten

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Feenwesen und Lichtgestalten

Jeden Freitag von 18 h bis 18:45 h und von 20 h bis 20:45 h spazieren Zauberwesen, Elfen und Lichtgestalten über den Bremer Weihnachtsmarkt. Man kann sie nennen wie man mag, ihnen zu begegnen, verzaubert die Welt, wenigstens für ein paar Minuten. Stelzen-Art und Janine Jaeggi machen es möglich.

Stelzen-Art

Ich bin ihnen gestern begegnet und war hingerissen.

Spontan erinnerte ich mich an den wunderbaren Film mit Robert Redford „Der elektrische Reiter“ aus dem Jahre 1979. Nach meinem Urlaub im Frühling in Montana habe ich mir den Film noch einmal angeschaut. Die auf ewig unvergessliche Begegnung dort in Montana mit einer Herde Wildpferde brachte mich dazu. Ich möchte zu gern wissen, in welchem versteckten Canyon in Montana Robert Redford damals das Pferd ausgewildert hat 😉

Aber, ich schweife ab. Stelzen Art auf dem Bremer Weihnachtsmarkt leuchtet noch viel, viel schöner als Robert Redford damals im Film. Die letzte Möglichkeit, ihnen zu begegnet wäre am kommenden Freitag.

Ein besinnliches Adventswochenende wünsche ich allen meinen Besuchern.

 

 

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Jetzt zeig ich Euch Schnee von gestern …

.. oder war es doch schon vorgestern, als die geschmückten Weihnachtsbäume in der Kirchenstraße schwer mit Schnee beladen waren, wie vor dem Central Theater. Oha, sehe ich auch jetzt erst – da oben wohnt ein Werder Bremen Fan 😉 Schneemänner strahlten in den Bäumen mit dem weissen echten Schnee auf den Zweigen um die Wette …

Mir läuft mal wieder die Zeit davon. Kaum hat eine Woche begonnen, ist auch schon wieder Bergfest und es geht auf das nächste Wochenende zu.

 

Der Schnee von gestern hat sich in grauen Matsch verwandelt und nun regnet und stürmt es auch noch. Ein paar stimmungsvolle Fotos bleiben.

Meine Stadt: Osterholz Scharmbeck im vorweihnachtlichen Lichterglanz. Auch ohne Weihnachtsmarkt weihnachtet es überall ….

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Oh Du herrliche Vorweihnachtszeit …

Weihnachtsmärkte bringen jetzt jede Menge Licht in den dunklen Dezember.

An diesem Wochenende hat sich Osterholz Scharmbeck geschmückt. Viele Lichter leuchten rund um die alte Kaiser Wilhelm Eiche auf dem Marktplatz. Weihnachtlicher Duft zieht durch die Gassen zwischen den festlich geschmückten Hütten. Es riecht nach Gebackenem, nach Zimt, Nelkengewürz  und Glühwein.

Und überall in Osterholz-Scharmbeck finde ich auf Flyern und Plakaten mein Panorama vom Weihnachtsmarkt 2016. Ha – das freut mich sehr  und spornt mich dann auch an, neue Perspektiven zu finden …

 Weihnachtsmarkt Panorama

Für große und kleine Leute gibt es rund um die St. Willehadi Kirche so einiges zu erleben, zu sehen, zu schmecken und natürlich auch zu kaufen. Bestimmt hat noch nicht jeder für seine Liebsten die Weihnachtsgeschenke beisammen.

 

 

Ganz besonders erwähnen möchte ich all die fleißigen  Menschen, die z.B. für den Tierschutzverein Osterholz oder für die Osterholzer Tiertafel ihre Artikel in den geschmückten Hütten zum Verkauf präsentieren. Jeder Euro hilft ….

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