Alle lieben Rainfarn

Ich auch ..

Gibt man der Natur genügend Raum – dann sieht man  doch noch so einige Insekten. Zugegeben an meinem Schmetterlingsflieder in Garten sind bisher nur  Zitronenfalter, Kohlweissling, Admiral und Pfauenauge erschienen. Sogar der kleine Fuchs fehlt bislang und die Zeiten, in denen gar ein Kaisermantel vorbeikam, die scheinen vorbei.

Aber, im Teufelsmoor – dort lockt  der Rainfarn….

Sonnengelb blüht er jetzt an manchen Wegesrändern zwischen Feldern, Wäldern und Wiesen.

Einige kleine Nachtfalter konnten die Dämmerung nicht  abwarten, so sehr dufteten die Rainfarnblüten nach Nektar. Der rote Marienkäfer ist übrigens das erste Exemplar, welches ich in diesem Jahr gesehen habe. Das ist allerdings weniger gut. Wo sind sie geblieben …

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen Freunden, die hier vorbeischauen.

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 6 Kommentare

Infrarot

In diesem Frühjahr habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und habe eine Kamera für Infrarotaufnahmen umbauen lassen. Nun kann ich Infrarotfotos wieder Freihand und ohne Stativ machen. Begeistert von den Infrarotansichten bin ich schon lange.
Bereits meiner ersten Digi – der Olympus 2020 Z – hatte ich 2001 einen Infrarotfilter verpaßt.  Inzwischen genügen die Dateigrößen und die Qualität der kleinen Oly den heutigen Anforderungen nicht mehr. Daher habe ich bei Optic Makario eine meiner Kameras umbauen lassen. Wer mehr wissen möchte über Infrarot: Tipps im Link unten auf der Seite.

Zur Infrarotfotografie  brauche ich grüne Blätter und vor allen Dingen Sonnenschein, am besten mit weissen Schäfchenwolken am Himmel.

Nichts im Landkreis ist jetzt vor mir und der Infrarotkamera sicher. Vor einigen Tagen war ich auf dem Gelände der Museumsanlage Osterholz unterwegs. Die wunderschöne Museumsanlage mit dem norddeutschen Vogelmuseum im Herzen von Osterholz-Scharmbeck ist übrigens wieder an den Wochenenden geöffnet.

 Heimat-Rundblick

Und man kann dort im Museumsshop die Zeitschrift Heimat-Rundblick erwerben. So,  nun reicht´s aber mit Links. Ich würde mich freuen, wenn jemand den einen oder anderen Link auch mal anklickt 😉

Für eine größere Bildansicht  –  Klick ins Bild.

Museumsanlage Osterholz Scharmbeck

Tipps zur Infrarotfotografie

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , | 4 Kommentare

Nach dem Regen ein Sonnenbad

Ohne Worte ..

Wie es mir die kleine Braunelle hier vormacht – ich mach es ihr jetzt nach…

Boah – war das ein Dauerregen, davon muss man sich jetzt erstmal erholen.

Grüsslies

*

Gartenreport.

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Natur pur

Seit einigen Jahren werden an den Wegen entlang der Hamme ausgehend von Melchers Hüte und auch  Neu Helgoland die Randstreifen nicht mehr gemäht. Seitdem hat sich in Sachen Natur pur dort viel getan, Wildblumen breiten sich aus, die Insekten kommen wieder und finden Lebensräume, der Gesang der Feldlerchen erfüllt die Luft.

Ganz anders sieht es an den Wegen und Gräben in den landwirtschaftlich dominanten Gebieten des Teufelsmoors aus. Kaum Schmetterlinge, kaum Wildblumen. An den Gräben wenig Blutweiderich und Rainfarn. Die neue Düngeverordnung wird demnächst  hoffentlich durchgesetzt und eingehalten. Zum Grundwasserschutz und zum Schutz der Lebensräume für Insekten und Wildblumen an den Entwässerungsgräben sollte unbedingt ein Landstreifen  frei von Gülle und Dünger bleiben.

Sumpfziest, Gilbweiderich und jede Menge Mädesüss, dazu Blutweiderich, Klee und Vogelwicken lassen z. Zt.  einen Spaziergang an der Hamme zu einem Sehgenuss werden. Und wer am Wegesrand auch nach den Kleinsten Ausschau hält, wird fündig werden, jedenfalls wenn die Sonne scheint.

Größere Bildansicht: ein Klick ins Bild….

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Regenwetter

Draußen sitzen die Kernbeisser im Regen – und drinnen sitze ich im Trockenen.

Und wir alle gucken bedröppelt aus der Wäsche.. 😉

 

(Gartenreport)

 

Ich weiss, ich zeig immer mal wieder Kernbeisser – aber in meinem Garten sind halt Kernbeisser, gefolgt vom Dompaff die häufigsten Vögel..

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Was ist Glück

Ich habe soeben meine erste Ringelnatter in diesem Sommer im Garten gesichtet, auf dem sonnenbeschienenen Komposthaufen….

Das ist Glück, jedenfalls wenn ich heute Glück definieren soll.

Einem Wolf in freier Natur würde ich auch gern begegnen – in respektvollem Abstand versteht sich. Auch das würde ich Glück nennen.

Bei einer Ringelnatterbegegnung ist übrigens ein Makrokameraabstand von ca. 30 bis 50 cm durchaus erlaubt, falls man überhaupt so dicht an die Schlange herankommt.  Das Bild ist mit dem Makroobjektiv 100 mm von Canon aufgenommen worden aus eben dieser o.g. Entfernung. Die Ringelnatter ist ungiftig und völlig ungefährlich, daher kann man sich ihr vorsichtig nähern.

Und schnell war sie auch schon im Untergrund zwischen Gras und Kompost verschwunden. Das passiert leider meistens, noch bevor überhaupt ein „Schuss“ gelingt 😉

(Gartenreport)

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , | 8 Kommentare

Ein Pechvogel und viele andere ….

Nach dem Urlaub habe ich mit der Sommerfütterung begonnen.

Heute habe ich einen Kernbeisserlütten mit nur einem Auge entdeckt. Er wird es schwer haben im Leben und wahrscheinlich wird sich eines Tages Nachbars Katze von der falschen Seite anschleichen und ihn erwischen- Aber heute hat er es sich noch schmecken lassen …

Auch junge Dompfaffen lassen sich blicken, schlicht braun im Gewand.

Ich habe versucht, die Kleinen zu zählen. Bei den Kernbeissern komme ich auf ca. 15 Jungvögel und bei den Dompfaffen haben sich 8 Kleine gleichzeitig blicken lassen. Das läßt auf noch mehr Jungvögel schließen. Mein Garten ist aber auch urwüchsig und bietet Unterschlupfmöglichkeiten. Grünfink, Buchfink, Braunelle, Rotkehlchen, Buntspecht  und  Meisen haben in diesem Jahr hier erfolgreich ihre Jungen aufgezogen.

So ein Jungspecht ist doch ganz schön plietsch – er findet auch das kleinste Würmchen. Wegen herumstrolchender Katzen haben wir das Futterareal eingezäunt, sodass die Katzen erst über den Zaun springen müssen. Schnelle , gesunde Vögel sind dann weg …

(Gartenreport)

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Die Wüste lebt, oder …

… Zeit für Sonntagsblümchen.

Am heutigen Sonntag  eine Blümchensammlung aus dem Death Valley. Die Hauptblütezeit war schon vorbei als wir dort Mitte Mai ankamen, aber es war doch immer noch zauberhaft schön bunt in der ansonsten während des restlichen Jahres sehr kargen Wüste.

In Californien hatte es im Winter 16/17 ausgiebig geregnet und so gab es Frühlingsblumen satt in diesem Jahr. So ein Blütenzauber findet nur nach einem feuchten Winter statt. Ist es zu trocken, bleiben die Samen im Boden und warten geduldig auf Regen.

Auch der knuffige Wüstencoyote sah zufrieden aus, er bettelte am Straßenrand – das haben die Spitzbuden dort schon seit Jahren drauf 😉

Einen schönen Sonntag noch …

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Road Trip 2017 – er ist noch nicht vergessen.

Eine Bildergeschichte habe ich noch…

Für die Rückreise von Montana nach Los Angeles hatten wir nichts vorgebucht. Uns standen also alle Möglichkeiten offen. Vom Sequioa National Park aus kam uns in den Sinn, nicht direkt über die vielbefahrene Interstate 99 nach Los Angeles zu fahren, sondern über den Highway 46 und die US 101 noch einen Abstecher nach Santa Barbara zu machen. Die Zeit reichte aus.

Auf dem Highway 46 war es sehr ruhig, wir passierten endlosen Pecannussplantagen und blühende Rosenfeldern. Plötzlich änderte sich das Landschaftbild dieser riesigen flachen Ebene. Es tauchten immer mehr  Ölfelder auf mit den berühmten nickenden Pumpen. Mir kam spontan der Film „Giganten“ in den Sinn und ich konnte mir gut vorstellen, dass dieser Film irgendwo hier in der Gegend 1955/56 gedreht worden war.

Irgendwann nach etlichen Meilen Highway 46 mußten wir tanken, es kam auch bald eine Tankstelle in Sicht. Und schon von weitem sah ich einen überlebensgroßen James Dean aus Pappmaché. In der Tankstelle Blackwells Corner befand sich  eine kleine informative  Ausstellung und dort erfuhr ich dann alles über James Dean und seinen schrecklichen Unfalltod am Highway 46, Kreuzung Highway 41 am 30. September 1955. In Blackwells Corner rastete und tankte auch James Dean bevor er seine letzte  Fahrt fortsetzte.

James Dean

Noch heute ist auf diesen beiden Highways sehr wenig Verkehr und immer am Todestag von James Dean gibt es einen Autokorso ….

*

P.S. Außenaufnahmen für „Giganten“ wurden im Süden von  Texas gedreht in der Nähe von Marfa und Alpine.

 

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Road Trip USA

4 Wochen mit dem Auto durch die USA. Das ist eine lange Reise.

Wir begannen die Reise in Los Angeles – die erste Nacht nach der Ankunft in L.A. wie immer auf der „Queen Mary“ in Long Beach. In Long Beach kennen wir uns gut aus und am nächsten Morgen deckten wir uns erstmal mit allem Notwendigen für den langen Road Trip ein, bevor es nach Las Vegas weiterging.

In Las Vegas wohnten wir diesmal im Flamingo. Mit Blick auf den neuen High Roller bei Sonnenaufgang. Das war zwar schön, tröstete aber nicht über die neuen Steuern von 30 US$ pro Nacht und neuerdings erhobenen Parkgebühren von täglich 8 US$ hinweg, die es bei unserem letzten Besuch dort 2014 noch nicht gab. Bremen begnügt sich mit 3 Euro Bettensteuer. In Vegas ist gleich alles viel größer.

Das Wetter war sonnig aber nicht zu heiss, der Abstecher ins Death Valley perfekt. Dann ging es nach 2 Tagen weiter, den Highway 93 gen Norden, rauf nach Ely – Great Basin. Je näher wir Ely kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Am nächsten Morgen erwachten wir im Schnee. Nix da mit uralten Bristlecone Pines oben auf dem Mount Wheeler, Zufahrt gesperrt.

Also schnell weg dort über mehrere Pässe nach Moab – dort wartete das gute Wetter. Der Arches NP war allerdings proppevoll, einige Baustellen und kaum Parkplätze genug für die Besuchermassen, zumal ein Teil des Parks (ab Sanddunes Arch) ganz gesperrt war. Also wichen wir aus zum Dead Horse Point und zum Hite Overlook. Wunderschöne Landschaften rundum und Sonnenschein, was will man mehr

Auf unserem Weg gen Norden passierten wir auch Salt Lake City und machten einen Abstecher zum Antelope Island State Park, dort sonnten sich Büffel am Strand. Ein nicht alltäglicher Anblick und kleine Eulen jagten tagsüber nach Insekten.

Über Jackson Hole und die berühmteste Scheune der Welt ging es weiter durch den South Entrance in den Yellowstone NP. Mein ganz besonderes Traumziel. Zum 5. Mal besuchten wir den Nationalpark und erlebten den Park diesmal so ganz anders, so übervoll  mit Touristen. Nach 4 Tagen waren wir mehr oder weniger froh, abzureisen.

Weiter gen Norden, nach Montana, wo es bedeutend stiller ist als im Yellowstone. Wildpferde und grüne Bergwiesen mit vielen Blüten entzückten mich 3 Tage lang. Im Glacier NP war leider die Going to the Sun Road noch nicht geöffnet wegen der Schneemassen des vergangenen Winters.

Der Highway 93 führte uns dann direkt wieder zurück gen Süden, von Montana nach Idaho, nach Idaho Falls mit den berühmten Shoshone Wasserfällen des Snake River. Eigentlich sollte es nun über den einsamsten Highway der USA, den Nevada Highway 50 über Carson City direkt zum Tioga Pass gehen, leider war der aber immer noch wegen unbewältigter Schneemassen gesperrt. Also Reisepläne ändern.

Der Highway 50 führte uns über entlegene und halb verlassene Orte wie Austin nach Fallen und Reno. Von dort dann über die Berge an die Pazifikküste zu den Redwood Riesen. Auf dem Weg dorthin, besuchten wir noch den Lassen Volcanic NP.

Der US Highway 1 bzw. 101, auch Redwood Highway genannt, begeisterte uns. Die Küste nördlich von San Francisco ist atemberaubend schön und nicht so überlaufen wie die Küste zwischen San Francisco und Los Angeles. Unbedingt empfehlenswert. Einige Leuchttürme lagen auf dem Reiseweg, sehr zu meiner Freude.

San Francisco empfing uns mit kühlem, nebligen Wetter. Ich hab echt gefroren an der Golden Gate Bridge. Die Lombard Street und Pier 39 gehörten zum Besuchsprogramm, bevor wir uns schnell wieder verabschiedeten aus der quirligen Stadt.

Der Sequoia und Kings Canyon NP war unser Ziel, immer wieder wunderbar. Allerdings war der Besuch damals im Winter 2010 im tiefen Schnee überaus beeindruckender. Diesmal stand auf dem Parkplatz am  Museum eine schwarze Stretchlimousine, Riesenauto zwischen Riesenbäumen und wirkte doch so klein 😉

Der Highway 46 und der Highway 101 brachten uns dann über Santa Barbara zurück nach Los Angeles, nach Huntington Beach, wo wir noch 2 volle Tage relaxten. U.a. mit Spaziergängen in Bolsa Chica und dem San Joaquin River Wildlife Refuge.

Der Rückflug mit KLM war dann eher unbequem, wie eng sollen die Sitze in den neuen Fliegern wohl in Zukunft noch werden. Boarding von mehr als 300 Passagieren per Bus auf dem Rollfeld, das war nicht gerade bequem.

Soweit so gut – mittlerweile hat mich der Alltag wieder und der ist auch nicht immer bequem 😉

Und tschüss erstmal …

Eure Maren

Full size is 1117 × 7540 pixels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , | 5 Kommentare