Hallo Welt …

.. scheint die lütte Eule zu denken.

Bartkauz Küken Jahrgang 2021 – was für ein Wonneproppen, im Wildpark Lüneburger Heide.

Corona hin – Corona her, mindestens ein jährlicher Besuch im Wildpark muss sein, das ist schon so seit 2001, dem Jahr in dem ich Tanja Askani und die Wölfe und den Wildpark kennen lernte. Corona erschwert zwar so manches, aber nun sind wir zweimal geimpft, mit uns die meisten Deutschen. Es geht in Richtung Normalität, so hoffen wir. Der Wildpark ist geöffnet und alles lief problemlos. Innenräume nur mit Maske – Abstand halten – Hände desinfizieren. Man macht das alles schon im Schlaf nach 1 1/2 Jahren Pandemie.

Und so fütterten wir die Grizzlies, sahen die Timberwölfe und trafen Tanja. Die Enkel waren wieder mit uns auf dem Wildparktrip und konnten sich von den vielen Rehen im Damwildgehege einfach nicht trennen, so dass wir zu spät oben bei Tanjas Wolfsvortrag waren. Aber zu einem kleinen Treffen reichte es noch – puuh. Und ach ja, Currywurst Pommes mußte auch wieder sein. Sonst nie – im Wildpark immer.

Auf dem Foto unten ist einer von Oles Söhnen zu sehen, ich kann die beiden nicht auseinander halten. Die Timberwölfe haben Zugang zum Grizzlygehege, klein Yellowstone 😉

Anuschka zeigte sich kurz am Zaun – sehnsüchtig auf Tanja wartend.

Mehr über Anuschkas Schicksal und wie sie zu Tanja Askani kam, findet ihr auf Tanjas Seite unter der Rubrik: Wölfe

Erinnerungen sterben nie.

Keiner von Tanjas wunderschönen Wölfen ist vergessen.

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Und er bewegt sich doch

Er stand stocksteif im grünen Gras und schaute uns an, ohne mit der Wimper zu zucken. Wie eine Statue – man konnte durchaus meinen, da stünde eine gut gemachte, lebensgroße Figur des seltenen Schuhschnabel vor der Freiflughalle im Weltvogelpark Walsrode. Dann plötzlich bewegte er ein Bein 😉

Impressionen vom Besuch im Vogelpark Walsrode mit den Enkeln – es sind Schulferien in Niedersachsen.

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Im Vogelpark reiht sich Voliere an Voliere, an denen die Besucher vorbei flanieren. Manche schauen nach, was darin zu entdecken ist, doch Menschen gehen auch einfach so vorüber auf dem Weg zu auffälligeren Abenteuern. Dabei steckt in jeder dieser Volieren ein Vogelschicksal.

Es sind dort alle Arten Vögel eingesperrt, vom kleinen Singvogel bis hin zu seltenen Exoten, es gibt große und kleine Vögel zu sehen. Manche verstecken sich, andere gucken sich das Treiben da draußen an. Der Park schmückt sich mit 4000 Vögeln aus aller Welt. Und die meisten davon leben Tag ein – Tag aus in diesen Volieren- Hier nur zwei Beispiele: die wunderschöne seltene Zwergrohrdommel und der Rennkuckuck (Roadrunner) aus den Weiten der amerikanischen Wüsten. Fotografieren durch den schmalen Maschendraht war nicht wirklich gut möglich, sorry. Und meine Meinung zu Zoos und Vogelparks ist und bleibt gespalten.

Manche Vögel haben mehr Glück und können in Freigehegen oder Freiflughallen leben.

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Das Beste für die Jungs war der tolle Spielplatz. Da waren sie nicht mehr zu bremsen. Vorher an den Volieren zeigten sie leichte Müdigkeitserscheinungen 😉

Leider warteten wir vergeblich auf den Beginn der Flugschau. Wegen Corona darf der Beginn der Schau nicht vorher angekündigt werden, damit keine Menschenansammlungen statt finden. Wir haben gewartet und gewartet, mit uns viele Menschen, alle Bänke waren besetzt. Doch Kinder hält man nicht ewig in Warteposition, also haben wir abgebrochen und den Spielplatz aufgesucht. Das war dann ne Mordsgaudi. Wie schön doch das Leben sein kann. Und so als endlich zweifach Geimpfte fühlen wir uns doch gleich besser unter Menschen.

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Natur und Kultur

In Bremen heisst es: Dreimal ist Bremer Recht – ich bin gebürtige Bremerin und zugezogner Teufelsmoor Fan. Und in den vergangenen Tagen fand ich sage und schreibe dreimal einen mittleren Weinschwärmer auf meiner Terrasse. Zuletzt gestern, verborgen in einem Strauss Lilien auf dem Tisch, so perfekt Ton in Ton, dass ich ihn erst am späten Nachmittag überhaupt entdeckt habe.

Das war Punkt eins für heute – Natur .

Kommen wir nun zu Punkt zwei – Kultur.

Der erste Band der siebenteiligen Teufelsmoor Saga ist erschienen. Klickt in den Link und ihr erfahrt mehr über den roten Gerd und die spannende Schmugglerlegende. Das Team um Firoozeh und Michael Milbradt hat ganz Erstaunliches herausgefunden und voller Phantasie zu Papier gebracht. Ich bin stolz, ein kleines Rädchen im Team zu sein.

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So, nun habe ich Natur und Kultur in einem Blogbeitrag untergebracht. Eigentlich sollte es nur Kultur werden, aber dann fand ich schon wieder den schönen Nachtfalter 😉

Es stürmt und regnet, passendes Wetter, um am PC zu sitzen. Habt ein wundervolles Wochenende

Für eine größere Ansicht – ein Klick ins Bild bitte.

Eure Maren

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Weil es so schön war

Das Glück verfolgt mich. Das muss ich Euch zeigen.

Heute sass wieder ein mittlerer Weinschwärmer unter meiner Terrassenüberdachung. Schöner als sein Vorgänger, wahrscheinlich ganz frisch geschlüpft. Die Farben leuchteten nur so, dieses zauberhafte Geschöpf brauchte keine Photoshopverschönerung. Bei mir rankt Wein an der Terrasse – evtl. lockt das diese Nachtfalter an. Und ich liebe diese Besucher.

Habt ein wunderbares Wochenende

Eure Maren

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Bergfest

Die MItte der Arbeitswoche – Mittwoch. Heute ist Mittwoch.

Und ich hatte wieder Besuch auf der Terrasse, ein Besuch der mich glücklich machte. Der Besucher war zwar nur ein kleiner Nachtfalter, aber wenn man älter wird, dann machen auch die ganz kleinen Dinge glücklich.

„Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten.“

Das sagte schon die Schriftstellerin Pearl S, Buck, deren Bücher ich früher verschlungen habe.

Jeden Morgen schaue ich gleich auf die Terrasse, weil selten zwar, aber doch immer mal wieder ein großer Schwärmerfalter irgendwo in einer Ecke den Tag verschläft. Kleine Falter verirren sich oft zu mir, aber die großen, die machen sich rar. Vorsichtig und langsam konnte ich auch diesen mittleren Weinschwärmer sanft dazu bewegen, auf meine Finger zu wechseln. Dann habe ich ihn auf einer Gladiole abgesetzt. Der Schöne blieb und flog nicht gleich davon. Einige bunte Fotos bleiben als Erinnerung.

Glück.

Froh bin ich auch, dass wir endlich unsere 2. Impfung erhalten haben, diesmal mit Moderna. Zuletzt hatte ich das Gefühl, Delta kommt schneller, als die Impfungen. Und die Impfverweigerer kann ich gar nicht begreifen.

Schau mir in die Augen (Kamera) mein Schöner

Die Raupen zu diesem Nachtfalter erscheinen mal in grünem Outfit und auch in schwarzem Outfit. Zu erkennen immer gut an den großen Scheinaugen. Sie fressen an meinen Fuchsien, aber auch an Weinblättern und Feuerkraut. Man kann sie gut entdecken aufgrund ihrer Farbe und Größe.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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Alle Jahre wieder ..

Ein Besuch in der Storchenpflegestation von Anke und Udo Hilfers in Berne im Ortsteil Glüsing.

Berne liegt von meinem kleinen Dorf aus gesehen auf der anderen Weserseite. Der schnellste Weg für uns ist immer die Fähre Farge/Berne. Es sei denn, sie fährt uns wie gestern vor der Nase weg. Nun denn, bei so herrlichem Sommerwetter ist das nicht weiter tragisch, am Fluss im Sommerwind auf die nächste Fähre zu warten ist entspannend, Weserluft schnuppern.

Udo Hilfers gründete die Station 1992 auf seinem Grundstück in Privatinitiative . Seitdem kümmert sich die ganze Familie um  Störche.  Das hat sich schnell herumgesprochen und so werden Fundstörche kurzerhand nach Berne gebracht. Die Station ist eine vom Land Niedersachsen anerkannte Storchenpflegestation. Dauerverletzte Störche finden dort eine Bleibe auf Lebenszeit. Aber, die ausgewilderten, gesunden Störche kehrten in jedem Frühling aus dem Süden zurück und bauten genau dort bei den Hilfers ihre neuen Nester. So entstand im Laufe der Jahre eine sehr große Storchenkolonie. Jeder Baum dort ist mit einem Nest besetzt. Die Wesermarsch ist ein Schwerpunktgebiet für Weißstörche in ganz Niedersachsen.

Die Coronazeit hat auch in der Storchenstation für finanzielle Ausfälle gesorgt, die Station mußte geschlossen bleiben, die Besucher und somit auch Spenden blieben aus. Nun hat sich die Coronalage etwas entspannt und ein Besuch auf der Storchenstation ist wieder möglich. Familie Hilfers bietet gemütliche Plätze in ihrem wunderschönen Garten mit Aussicht auf ganz viele Störche an, Kaffee wird ausgeschenkt. Gestern waren wir nicht die einzigen Storchenbeobachter. Für genügend Abstand zwischen den Bänken ist gesorgt. Alles coronaconform und sicher.

Zur Zeit herrscht besonders reger Flugbetrieb. Viele der Jungstörche der Generation 2021 sind schon flügge und starten Flugversuche aus ihren Nestern heraus. Die Landung zurück ins Nest klappt nicht immer, da werden viele Anflugversuche nötig und es ist aufregend und zugleich lustig, der Stochenjugend zuzuschauen. Es sind noch Nachzügler in den Nestern, die gefüttert werden und die Eltern tragen immer weiter Nistmaterial zum Auspolstern in ihre Nester. Oft nur geklaut aus dem Nachbarnest.

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Geklappert wird den ganzen Tag, im kurzen Handyfilm ist die Geräuschkulisse zu hören.

Nach dem Füttern wird geklappert. Zur Begrüßung wird geklappert. Kein Wunder, dass sie Klapperstörche im Volksmund heißen. Wer also noch Lust hat, die Storchenstation zu besuchen, der wird dort herzlich empfangen und kann unbegrenzt die Storchenfamilien beobachten. Bald schon werden die Jungen alle ausgeflogen sein und sich vorbereiten auf ihren ersten Flug nach Afrika. Immer mehr Störche überwintern inzwischen in Südspanien und manche bleiben gar ganz hier. The times they are Changing – die Zeiten ändern sich. Das Klima ändert sich.

https://www.storchenstation.de/

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Stars und Sterne

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Wer Sterne am nachtklaren Sommerhimmel vermisst, der kann sich den Sternenhimmel als Blume in den Garten holen. Blue as blue can be. Jede Blüte zeigt andere Sterne, andere Himmel.

Die Hängepetunie „Night Sky“ wächst und gedeiht bei mir prächtig, vor den oft sehr starken Regengüssen muss ich sie allerdings schützen, ihre Sternenhimmelblüten sind zart und empfindlich.

Ich zähle jetzt die Tage bis zur 2. Coronaimpfung, derweil die indische Variante, genannt Delta, sich immer mehr ausbreitet. Solange gibt es vermehrt einen Gartenreport, ihr wisst schon – Höhlensyndrom 😉

Grüsslies und habt ein entspanntes Wochenende.

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Wat mut – dat mut …

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Eine Königin am Gartenteich. Und wie man sieht, ist sie mit der Eiablage schwer beschäftigt, Und außerdem gut getarnt mit ihrem bunten Farbenmix. Vorher hat die Königslibelle ein Jahr als räuberische Larve im Teich gelebt und ihr Nachwuchs wird es ihr gleich tun.

Und wenn man so einen schönen Mann hat, dann fällt Familienplanung nicht schwer 😉

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Nicht allen Libellen glückt der Start in ihr Landleben. Diese frische Libelle hat den falschen Platz für den Schlupf gewählt, sie konnte ihre Flügel wahrscheinlich nicht frei entfalten, außerdem regnete es stark. Leider kann man da gar nichts mehr tun, nicht mehr helfen. Ihr Schicksal ist besiegelt, entweder verhungern oder gefressen werden. Irgendwann war sie dann nicht mehr da. Eichelhäher zum Beispiel lieben frische Libellen und nicht nur die. Amseln und sogar die Mönchsgrasmücken gehen hier gern auf Libellenfang, wenn diese morgens noch frisch geschlüpft und sehr zart irgendwo im Schilf hängen. Libellen können ja erst wegfliegen, wenn sie ausgehärtet sind, was im besten Fall zwei Stunden dauert. In der Zeit sind sie völlig hilflos und nur ein gutes Versteck bringt Sicherheit.

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Für listige grüne Teichfrösche sind Libellen übrigens auch das perfekte Frühstück.

Ein bisschen Gartenreport.

Ich hoffe – es gefällt. In 14 Tagen ist die Zweitimpfung dran, danach wage ich mich dann wieder mehr unter Menschen, hoffe ich. Das Höhlensyndrom lässt mich nicht los

😉

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Erntehelfer

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Ich fahre jetzt oft zum Erdbeerhof Klaus in Hoope in meinem Nachbardorf, es ist Erdbeerzeit und nirgends gib es in unserer Region so leckere frische Erdbeeren, wie eben dort. Jedesmal sehe ich einen großer Schwarm Spatzen im benachbarten Getreidefeld. Nun habe ich endlich meine Kamera mitgenommen, leider fliegen die flinken Spatzen immer rechtzeitig 10 m weiter vor mir her oder von mir weg. 😉

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Im eigenen Garten wachsen wilde Walderdbeeren. Sie schmecken intensiv und lecker. Die Früchte sind klein und schmecken am besten von der Hand in den Mund. Sie wachsen hier im Wald an mehreren Stellen und auch in meinen Garten sind sie von ganz allein gekommen. Sie eignen sich ganz besonders gut als Bodendecker und tragen den ganzen Sommer über Früchte. Klein aber fein. Erdbeeren kommen übrigens aus Amerika, wußte ich bis vor kurzem auch nicht. Bin USA Fan und Erdbeerfan. Paßt doch 😉

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http://erdbeeren-klaus.de/

Selbstpflücker sind willkommen auf dem Erdbeerhof Klaus in Hoope. Alles Weitere auf der Webseite im LInk.

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Erlebnispfad Huvenhoopsmoor

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… oder die letzten Tage des Wolllgraszaubers im Teufelsmoor. Bald sind die weißen Samen vom Winde verweht.

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Kein besonders üppiges Wollgrassweiss erfreute mich am Huvenhoopsmoor Erlebnispfad, aber dafür habe ich dort meinen ersten bunten Stein gefunden. Das Bemalen und Auslegen solcher kleinen Steine mit herzlichen Botschaften ist im vergangenen Jahr zu einem beliebten Freizeitvergnügen für Jung und Alt geworden. Und gestern ausgerechnet im Huvenhoopsmoor habe ich endlich meinen ersten Stein gefunden.

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Ein kleines Natur pur Ereignis habe ich dann am Moorauge entdeckt. Eine Gewöhnliche Ovalspinne hatte ihr klebriges Netz so raffiniert gespannt, dass ihr ein dicker Fang in eben dieses Netz ging. Eine so seltene zarte Rubinjungfer oder auch Scharlachlibelle (Ceriagrion tenellum) hauchte an einem schönen Junitag in den Fängen einer kleinen, giftigen Spinne ihr Leben aus. Sie mochte sich noch so sehr verbiegen, sie kam nicht mehr frei. Diese rote Libelle unterscheidet sich von der frühen Adonisjungfer durch ihre roten Beine, die Adonisjungfer hat schwarze Beine. Übrigens, Mooraugen sind kleine aber tiefe Seen, die sich in Hochmooren bilden können. Am Huvenhoopsmoor Erlebnispfad kommt man an einem solchen kleinen See vorbei. Ein Paradies für Insekten, besonders für Libellen. Und auch Ringelnatter und Kreuzotter habe ich dort schon entdecken können.

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Schönes Erlebniswochenende wünsche ich euch – Herzlichst Maren

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