Zurück in der Normalität

Langsam kehren wir zu einem normaleren Leben zurück. Seitdem wir geimpft sind, fühlen wir uns besser und kommen raus aus unserem Höhlensyndrom, wieder zurück ans Tageslicht und unter Menschen.

Vor einigen Tagen waren wir zum ersten Mal nach gefühlt einer Ewigkeit bei strahlendem Sonnenschein in Bremerhaven. Mit allem was dazu gehört, Fisch essen, Eis schlecken, auf dem Deich spazieren gehen, durch das Mediterraneum schlendern. Wobei das ja während der Corona Pandemie in ein Outlet Center umgewandelt wurde. Habe ich so zum ersten Mal gesehen. Alles flott Corona konform, mit Einbahnstraßenregelung für Fussgänger 😉

Egal, es war herrlich, mal wieder in Bremerhaven zu sein. Früher, gefühlt in einem anderen Leben, war Bremerhaven sehr oft unser Ziel, zum Entspannen, Spazieren gehen, Einkaufen, frische Seeluft schnappen.

Das „Schulschiff Deutschland“ hat seit einigen Tagen seinen Liegeplatz dauerhaft im Neuen Hafen. Das Schiff hatte Jahrzehnte in der Lesummündung in Bremen Nord seinen Stammplatz. Nun ist es nach Bremerhaven geschleppt worden. Und nicht nur ich finde diesen Liegeplatz ideal. Ich vermisse die „Seute Deern“, sie kommt nicht wieder, sie wurde bekanntlich abgewrackt.

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Deichgeschichten,

es gibt Fotos, die brauchen keine Worte, die sprechen für sich.

Einen schönen Sonntag noch.

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Ein Haus auf Zeit

Neulich auf meiner täglichen Radtour …

Manchmal führt meine Radtour ein Stück die Landesstraße entlang. Zwischen der Straße und dem Radweg stehen alte Laubäume. Und siehe da – von einem Tag auf den anderen war im Grasstreifen ein Riesenporling gewachsen, wohl einen halben Meter im Durchmesser und kreisrund. Frisch ist dieser Pilz durchaus essbar, ich verzichtete aber, mir eine Scheibe abzuschneiden.

Und das war auch gut so. Als ich am folgenden Tag dort wieder entlang radelte, hatte der Pilz schon einen Untermieter gefunden. Ich weiss nicht, wer da sein Haus gebuddelt hat, so direkt neben einer viel befahrenen Straße, einem Radweg und einem Kornfeld. Was ich aber weiss, es ist leider nur ein Haus auf Zeit. Entweder der Pilz vergammelt oder was noch wahrscheinlicher ist, die Mähmaschine bereitet ihm ein Ende. Ich kann nur hoffen, dass der emsige Untermieter überlebt.

Riesenporlinge wachsen auf Holz. Wahrscheinlich hat genau dort einst ein Baum gestanden, eine Eiche, oder eine Buche. Und wahrscheinlich hat genau dieser Pilz den Baum gekillt. Und lebt nun weiter in und aus seinen in der Erde verbliebenen Wurzeln. Natur pur an einer Landstraße.

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Fressen und gefressen werden

Bunt ist die Heide und schön und doch geht es mörderisch dort zu.

Ich fand eine hübsche kleine Raupe inmitten vieler Heideblüten. Sie trug eine grüne Last auf ihrem zarten Rücken mit sich herum. Die Larven einer Schlupfwespe waren gerade aus ihr heraus gekrochen. Bisher haben sie ihre Zeit damit verbracht, die Raupe von innen aufzufressen, ohne sie zu töten. Dennoch wird die Raupe nicht mehr die Kraft haben, sich zu einer Heidekraut Bunteule zu entwickelt. Sie wird sterben, ausgesaugt von innen von den Larven, die eine Schlupfwespe mit ihrem Legebohrer in der Raupe abgelegt hat. Sag noch einer, Natur ist nicht grausam – ist sie.

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In diesem Jahr gab es so viele Wespen/Zebraspinnen wie noch nie zuvor in der Heide. Im Niedersandhausermoor und auch im Hagener Königsmoor fand ich sie dicht an dicht und sie hatten schon wieder in Kokons für Nachwuchs gesorgt. Hübsche Fotomodelle sind sie ja, aber sie sind auch heimtückische Räuber. Schmetterlinge und Grashüpfer verfangen sich in ihren Netzen, aber auch Bienen und Hummeln.

Eine Schlupfwespenart ist auf diese Spinnen spezialisiert. Sie legt ihre Eier in den Kokons ab und die Larven fressen dann die Spinneneier. Fressen und gefressen werden.

Kommt gut in die neue Woche.

Und klickt ins Bild für eine größe Ansicht.

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Der letzte Ferientag

in Niedersachsen war am vergangenen Mittwoch. Und so waren wir heute vor einer Woche mit den Enkelkids unterwegs. Zum Ende der Sommerferien.

Auf ging es, in den Serengeti Park Hodenhagen. Was soll ich sagen – zunächst ein Tipp, nicht mit dem eigenen Auto durch die Safarianlage fahren, auch nicht mit einem dieser dicken Busse. Es gibt Jeep Touren, nur so kann man die tägliche Staukarawane umgehen. Es dauert eben lange, bis die Giraffen ihren langen Hals in jedes Auto gesteckt haben. Und ich war echt froh, dass wir mit unserem Hybrid elektrisch durch die Tieranlagen fuhren und wenigstens dort keine Abgase verursachten.

Unzählige Tiere bevölkerten die Gehege. Alle haben mehr Freiheit als in jedem Zoo, keine Frage, wären da nur nicht die stinkenden Autoabgase.

Es gab zwei weiße Tiger zu sehen. Sie wirkten wie aus 1000 und einer Nacht, wirklichkeitsfern, divers. Nach dem Tod des Magierduos Siegfried und Roy in Las Vegas, kamen Gerüchte auf, einige der weißen Tiger kämen in den Serengeti Park. Ich habe nicht erfahren können, ob sie nun wirklich im Serengetipark angekommen sind. Ob diese Tiger einmal Siegfried und Roy gehörten. Sie schienen sich wohl zu fühlen, einer döste im Gebüsch, der andere beschäftigte sich ausgiebig mit einem ausgefransten Fellrest.

Am Ende der 10 km langen Safaritour kommt man zu den Breitmaulnashörnern . Der Stau ist inzwischen zweispurig und trotzdem kommt man kaum voran.

Die gewaltigen Nashörner kann man wirklich nur bestaunen. Drei Jungtiere an der Seite ihrer riesigen Mütter und ein Bulle grasen friedlich zwischen all den Autos, so nah, so selten. Insgesamt kamen 51 Breitmaulnashornbabys seit der Gründung des Parks 1974 hier zur Welt. Der Serengeti-Park hat somit die zweitbesten Zuchterfolge nach dem Zoo in San Diego vorzuweisen.

Wir haben damals in Tansania auf den echten Safaris durch verschiedenen Nationalparks und auch in der Serengeti niemals Nashörner zu sehen bekommen.

Der anschließende Freizeitpark war echt groß, wir haben nur ungefähr 1/3 geschafft. Dann waren wir geschafft. Wir haben noch in Erfahrung bringen können, dass Kenner des Parks immer erst nachmittags zur Safaritour aufbrechen, eben, um die Staus zu umgehen.

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Ob grün – ob braun

.. am Ende werden sie alle im nächsten Sommer zu wunderschönen Nachtfaltern, Mittlere Weinschwärmer 😉

In diesem Jahr machten gleich drei dieser farbenfrohen Nachtfalter tagsüber Siesta auf meiner Terrasse. Und jetzt, vier Wochen später, finde ich viele ihrer Kinderchen an meinen Blumen. Sie sitzen am Wein, sie sitzen am Weidenröschen und gern auch in den Fuchsien. Wenn sie ganz klein sind, leuchten sie oft grasgrün, später sieht man viele braune bis fast schwarze Raupen. Ihre Hautfarbe ist also gar nicht relevant, als Falter sind sie alle gleich pink/olive und einfach nur zauberhaft.

Im Englischen heißt er Elephant Hawk-Moth, die Elefanten Falken Motte.

Im Holländischen wird er Groot avondrood , das Große Abendrot genannt.

Eigentlich findet man den schönen Weinschwämer in Feuchtgebieten, dort wo das Weidenröschen wächst. Aber diese Lebensräume schwinden, das Weidenröschen auch. Und so hat er die Gärten entdeckt. Aufgepaßt, Fuchsien mag er besonders gerne. Liebe Leute, solltet ihr mal diese dicken Raupen an euren Fuchsien finden, laßt sie bitte knabbern.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende – das Wetter soll frühherbstlich herrlich werden.

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Heideblüte im Springmoor

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In der Hoffnung den Mond zu erreichen,

vergißt der Mensch die Blumen, die zu seinen Füßen blühen…

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Irgendwo habe ich diesen Spruch gelesen als die Herren Bezos und Branson für Sekunden in den Weltraum schwappten. Ich mochte die Worte sofort und sie fielen mir spontan wieder ein, als ich in den vergangenen Tagen vor der magentafarbenen Heidefläche im Springmoor stand. In diesem Jahr blüht die Heide wieder umwerfend schön, der Bestand der Pflanzen dort ist dicht, dank der Pflege um die sich mehrere Institutionen im Landkreis Osterholz bemühen. Birken und Kiefern wachsen schnell nach, eine Heidefläche braucht aber Licht und Sonne. Daher müssen diese Bäumchen immer wieder neu entfernt werden.

Springmoor – Rundumsicht und Grasprärie im Wind

Ich liebe dieses Fleckchen Erde. Ich habe natürlich Ausschau nach Insekten gehalten. Eigentlich war es ein bisschen zu windig für Schmetterlinge. Und doch ließen sich hungrige Falter blicken, ebenso summende Bienen und Hummeln. Und es war ein bewegender Augenblick mit ein bisschen Herzrasen, als ich realisierte, dass da wirklich ein Kaisermantel von Heideblüte zu Heideblüte flatterte. Der Kaisermantel ist ein Waldschmetterling. Wald gibt es am Heiderand genug. Doch den Kaisermantel sieht man in unserer Region wirklich selten. Er ist der größte mitteleuropäische Perlmutterfalter.

Es gab sich auch ein kleiner Fuchs (Schmetterling) die Ehre vor meiner Kamera. Ich habe diesmal kein Makroobjektiv benutzt, sondern lieber die 300 mm Brennweite. Die Heide steht so dicht, ich hätte sonst mit dem Makro mitten hinein müssen in die Blütenpracht. Auch der kleine Fuchs ist inzwischen selten geworden.

Bei uns im Garten am Schmetterlingsflieder finden wir fast nur noch das Pfauenauge und den Admiral. Die Raupen dieser Falter ernähren sich von Brennnesseln und die gibt es reichlich bei uns. Die Raupen des Kaisermantel dagegen ernähren sich von Waldveilchen – und die sind rar in unseren Wäldern. So greift ein Rädchen der Natur ins andere – auf der Strecke bleiben viele, wenn auch nur eine Pflanze vernichtet wird.

Im Grasland ein Stück des Weges weiter in den Wald hinein habe ich eine Listspinne endeckt. Sie war kaum zu entdecken, gut getarnt bewachte sie ihren Nachwuchs. Das Gras bewegte sich im Wind und erinnerte mich an ein winziges Stück Prärie – so wie im wilden Westen. Ich kann ja wegen Corona schon lange nicht mehr in die USA reisen, so fängt man halt an zu spinnen 😉

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Wahlplakate

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Demnächst sind Wahlen. Jeder mündige, auch nur etwas politisch interessierte Bürger weiss das. Und dennoch sind die Städte, Dörfer und Landschaften auch in diesem Wahlkampf wieder zugekleister mit viel zu vielen großen und kleinen Wahlplakaten. Alle Ideen sind vertreten in bunt und schwarz-weiss. Doch meistens schauen uns freundliche Politiker an, die gewählt werden möchten.

In Worpswede hat nun eine der Parteien in diesem Jahr an markanten Plätzen große Plakate mit zwei bekannten Motiven aus dem Künstlerdorf aufgestellt. Der Moorexpress grüßt und die Torfkahnarmada. Finde ich gut. Und nicht nur, weil es meine Bilder sind, die die Partei ausgewählt hat.

In meinem kleinen Dorf dagegen, hängen an fast jeder Laterne und an manchem Baum nette Gesichter, als Textzugabe kernige Sprüche. Oft 3 mal hintereinander dieselben Gesichter, als ob man die nach 200 Metern schon wieder vergessen hätte.

Besonders aufgefallen ist mir, dass von den vergleichsweise wenigen Plakate der Grünen in meinem kleinen Dorf viele schon zerfleddert und vernichtet auf der Erde liegen. Oha …..

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Und schon wieder naht ein Wochenende. Ich wünsche Euch ein gutes Wochenende, macht was draus, egal wie das Wetter ist.

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Von Mäusen und Schlangen

Täglich gehe ich im Garten an einem vermoderten Baumstumpf vorbei, er befindet sich direkt neben unserem Haus. Vor vielen Jahren wuchs dort eine mächtige Küstenkiefer, deren Wurzeln beinahe unser Haus sprengten, irgendwann mußte sie fallen. Der Stumpf blieb stehen, Pilze und Asseln machen ihm so langsam den Garaus.

So weit so gut. Nun blinzelte doch vor einigen Tagen eine kleine Mausenase aus einem Loch heraus. Donnerwetter. Da schrillten meine Alarmglocken ganz laut. Das könnte die Gelegenheit sein für ein Mausfoto. Also habe ich mit der Kamera auf der Lauer gelegen. Und siehe da, es gab ein Fotosession mit Maus und völlig unerwartet sogar mit einer Ringelnatter.

Diese Ringelnatter war die dickste Ringelnatter die ich je gesehen habe. Ein gefährliches Revier für eine Maus. Ich tippe darauf, dass die Schlange den hier ebenfalls ansässigen Maulwurf erwischt hat. Auch seine Gänge führen an dem Baumstumpf vorbei. Jedenfalls kommt Maulwurf im Bauch eher hin als Maus im Bauch, wenn man sich ihren Leibesumfang mal ansieht.

Das ist Natur pur und auch wenn mir das Opfer leid tut. Tiere töten nur, um zu überleben, wie es ihnen die Natur vorgibt und sorgen so auch für einen Ausgleich in der Natur. Mäuseplagen und Maulwurfsplagen sind ja auch nicht gerade das, was wir uns wünschen.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende – schon wieder Wochenende, so schnell verrinnt die Zeit.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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Hallo Welt …

.. scheint die lütte Eule zu denken.

Bartkauz Küken Jahrgang 2021 – was für ein Wonneproppen, im Wildpark Lüneburger Heide.

Corona hin – Corona her, mindestens ein jährlicher Besuch im Wildpark muss sein, das ist schon so seit 2001, dem Jahr in dem ich Tanja Askani und die Wölfe und den Wildpark kennen lernte. Corona erschwert zwar so manches, aber nun sind wir zweimal geimpft, mit uns die meisten Deutschen. Es geht in Richtung Normalität, so hoffen wir. Der Wildpark ist geöffnet und alles lief problemlos. Innenräume nur mit Maske – Abstand halten – Hände desinfizieren. Man macht das alles schon im Schlaf nach 1 1/2 Jahren Pandemie.

Und so fütterten wir die Grizzlies, sahen die Timberwölfe und trafen Tanja. Die Enkel waren wieder mit uns auf dem Wildparktrip und konnten sich von den vielen Rehen im Damwildgehege einfach nicht trennen, so dass wir zu spät oben bei Tanjas Wolfsvortrag waren. Aber zu einem kleinen Treffen reichte es noch – puuh. Und ach ja, Currywurst Pommes mußte auch wieder sein. Sonst nie – im Wildpark immer.

Auf dem Foto unten ist einer von Oles Söhnen zu sehen, ich kann die beiden nicht auseinander halten. Die Timberwölfe haben Zugang zum Grizzlygehege, klein Yellowstone 😉

Anuschka zeigte sich kurz am Zaun – sehnsüchtig auf Tanja wartend.

Mehr über Anuschkas Schicksal und wie sie zu Tanja Askani kam, findet ihr auf Tanjas Seite unter der Rubrik: Wölfe

Erinnerungen sterben nie.

Keiner von Tanjas wunderschönen Wölfen ist vergessen.

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Und er bewegt sich doch

Er stand stocksteif im grünen Gras und schaute uns an, ohne mit der Wimper zu zucken. Wie eine Statue – man konnte durchaus meinen, da stünde eine gut gemachte, lebensgroße Figur des seltenen Schuhschnabel vor der Freiflughalle im Weltvogelpark Walsrode. Dann plötzlich bewegte er ein Bein 😉

Impressionen vom Besuch im Vogelpark Walsrode mit den Enkeln – es sind Schulferien in Niedersachsen.

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Im Vogelpark reiht sich Voliere an Voliere, an denen die Besucher vorbei flanieren. Manche schauen nach, was darin zu entdecken ist, doch Menschen gehen auch einfach so vorüber auf dem Weg zu auffälligeren Abenteuern. Dabei steckt in jeder dieser Volieren ein Vogelschicksal.

Es sind dort alle Arten Vögel eingesperrt, vom kleinen Singvogel bis hin zu seltenen Exoten, es gibt große und kleine Vögel zu sehen. Manche verstecken sich, andere gucken sich das Treiben da draußen an. Der Park schmückt sich mit 4000 Vögeln aus aller Welt. Und die meisten davon leben Tag ein – Tag aus in diesen Volieren- Hier nur zwei Beispiele: die wunderschöne seltene Zwergrohrdommel und der Rennkuckuck (Roadrunner) aus den Weiten der amerikanischen Wüsten. Fotografieren durch den schmalen Maschendraht war nicht wirklich gut möglich, sorry. Und meine Meinung zu Zoos und Vogelparks ist und bleibt gespalten.

Manche Vögel haben mehr Glück und können in Freigehegen oder Freiflughallen leben.

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Das Beste für die Jungs war der tolle Spielplatz. Da waren sie nicht mehr zu bremsen. Vorher an den Volieren zeigten sie leichte Müdigkeitserscheinungen 😉

Leider warteten wir vergeblich auf den Beginn der Flugschau. Wegen Corona darf der Beginn der Schau nicht vorher angekündigt werden, damit keine Menschenansammlungen statt finden. Wir haben gewartet und gewartet, mit uns viele Menschen, alle Bänke waren besetzt. Doch Kinder hält man nicht ewig in Warteposition, also haben wir abgebrochen und den Spielplatz aufgesucht. Das war dann ne Mordsgaudi. Wie schön doch das Leben sein kann. Und so als endlich zweifach Geimpfte fühlen wir uns doch gleich besser unter Menschen.

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