Ein Sommerabend im Herbst in Hamburg

hamburgHamburg – eine der schönsten Städte Deutschlands, wenn man denn überhaupt hinkommt. Hamburg steckt zunehmend im Stau. Besonders auf den Autobahnen ..

Mit List und Tücke ist es uns am Sonntag gelungen, die Stadt über Schleichwege zu erreichen, einen Parkplatz zu finden war dann kein Problem😉

Wir durften einen traumhaften Abend erleben.

Von den Landungsbrücken bis zum Michel…

Ich schicke mal eine Postkarte los…

Boah, sogar die Elbphilharmonie ist fertig geworden und schillert abends im Licht

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Lachen und Weinen liegen dicht beieinander

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Sein glückliches Hundeleben währte 14 Jahre und 17 Tage.

Ich vermisse die Fellnase.

Mach´s gut im Regenbogenland – R.i.P. Tony…..

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Und im Haus war es plötzlich so still, liebgewordene Gewohnheiten, Spaziergänge und Streicheleinheiten – vorbei.

Wir haben die Flucht ergriffen.

Ein bisschen Seeluft schnuppern, Wind und Sonne auf der Haut spüren.

Und doch folgten uns die Erinnerungen an unseren Knuffel auf Schritt und Tritt.  So viele glückliche Menschen gemeinsam mit ihren glücklichen Hunden habe ich selten an einem Ort  gesehen. St. Peter Ording ist ein Paradies für Mensch und Tier. Ich weiss, auch Tony hätte den Ort geliebt, diesen unendlich weiten Sandstrand und das Meer. Nun sind wir wieder daheim – das Leben geht weiter. Tony hat ein  Plätzchen im Garten unter einem Kirschbaum und seine Seele ist hoffentlich gut über die Regenbogenbrücke gekommen.

 

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In unseren Herzen wird er immer sein – solange wir leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein Jahr geht schnell vorüber

ernstefest-garlstedtAm vergangenen Wochenende war es wieder soweit – Erntefest in Garlstedt. Ein herbstlicher Brauch mit langer Tradition – immer am 2. Wochenende im September.

Wem sag ich das – schon lange schreibe ich darüber im Blog und zeige Bilder der flotten Erntewagen.

Als ich 1979 mit meiner Familie von Bremen in mein kleines Dorf zog, hatte ich davon noch keinen blassen Schimmer. Ich wußte als Städterin zwar, dass die Kuh uns die Milch schenkt und die Hühner die Eier, aber Erntefest und Erntewagen – nie gehört. Umso mehr begeisterte mich mein erstes Erntefest im Dorf. Und so war es auch wieder an diesem Wochenende. Ein Höhepunkt war wie immer am Sonntag der Umzug der festlichen Erntewagen durch das Dorf.  Jung und Alt gemeinsam und viele, viele Bonbons fielen von den Wagen – das war der Hit für die ganz Kleinen.

Schaut selber – ich habe wieder ein paar Bilder zusammengestellt.

Wer sich darauf erkennt, darf sich gern bei mir melden und bekommt die Datei per Email zugeschickt…

Eine bittere Pille zu schlucken  gab es dann allerdings für die Werder Fans – Der Club  verlor sein Heimspiel gegen Augsburg 2 : 1 ……….!

Erntefest 2015

 

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Schon wieder ….

Achateule.. Schau mir in die Augen. Diesmal ist mein Gegenüber eine Achateule – Phlogophora meticulosa, ein Eulenfalter, ein Nachtfalter, ein Wanderfalter.

Ich habe das schöne Exemplar am hellichten  Tage an meinem verblühten Blutweiderich gefunden. Vielleicht hat der Wanderfalter schon eine lange Reise hinter sich, über die Alpen aus dem Süden bis her zu uns in den Norden.  Wer weiss das schon. Manche Falter treten schon im Frühling den Flug in den Norden an und vermehren sich hier.  Ein Teil der Nachkommen wandert im Herbst nach Südeuropa zurück; eine Überwinterung gelingt in Mitteleuropa nur in milden Wintern. So kann er also auch hier geschlüpft sein. Manche Achatfalter kommen erst im warmen Sommer, schaffen den Rückflug nicht mehr, sterben hier.

Die  Raupe frißt an Brennesseln, Brombeeren und anderen krautigen Pflanzen, sie ist dick und rund und kann grün oder braun sein. Hab sie leider noch nirgends gefunden, obwohl in meinem Garten jede Menge Brenneseln und krautige Wildpflanzen wachsen.

_MG_1051Ich konnte nicht widerstehen, diesen seltenen Gartenbesucher auf meinen Finger krabbeln zu lassen, ein oder zwei Fotos lang. Schau mir in die Augen – Kleines. Schnell war seine Geduld mit mir zu Ende. Er schwirrte flugs ab in den nächsten dunklen Baum.

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Ist sowieso besser dort für ihn. Am verblühten Blutweiderich sass er ziemlich ungeschützt auf dem Präsentierteller, ein Leckerbissen für all die vielen Gartenvögel hier.

Womit ich dann mal wieder bei meinen geliebten Insekten und der Makrofotografie wäre😉

 

Schau mir in die Augen # 1

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Happy Birthday

NP-USAIndianern gehörte über Jahrtausende der Kontinent Amerika.  Sie lebten dort mit der Natur im Einklang.  Das änderte sich schnell, als die Weißen nach vielen Kriegen und Massakern das Land übernahmen und so begann mit rasanter Geschwindigkeit die Ausbeutung der gewaltigen Schätze des riesigen Landes.

Doch schon vor mehr als 100 Jahren gab es erste Warnungen, was den Raubbau an der Natur betraf. John Muir war einer der lautesten Verfechter für den Erhalt der einzigartigen Schönheiten der Natur.  In Theodore Roosevelt fanden die Naturschützer der frühen Jahre  einen großen Unterstützer. Und schon 1872 wurde der Yellowstone NP gegründet. Leider wurden im Park weiterhin lange Jahre alle Raubtiere  verfolgt und geschossen.  Der Wolf wurde dort 1995 wieder ausgewildert. Er war über Jahrzehnte verschwunden.

Heute erstrecken sich die Nationalparks über das ganze weite Land, von Florida im tiefen Süden bis hinauf nach Alaska in den eisigen Norden. Und kaum etwas auf der Welt hat für mich so eine Anziehungskraft, wie die Nationalparks der USA, ausgenommen die wundervolle Serengeti in Tanzania.

Der Bryce Canyon ist einer der spektakulärsten Parks und es gibt eine nette Legende der Paiute Indianer, die einstmals diese Berge besiedelten, Die Paiute sahen in den markanten Steinsäulen des Bryce Canyon die von ihrem Gott Coyote (kai-oh-tih) versteinerten Legend People.

„Gott Coyote schenkte den frühen Legend People diese Region. Doch das Volk war mit dem Land nicht recht zufrieden. So  versteinerte der erzürnte Gott das aufmüpfige Volk kurzerhand. „

Und nun stehen die Versteinerten bis in alle Ewigkeit im Bryce Canyon, sehr zur Freude der heutigen Touristen und Fotografen.

Jetzt feiert der National Park Service seinen  100. Geburtstag. Happy Birthday auch von mir…

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USA Reisebilder

Wir wissen, was der weiße Mann eines Tages erst entdecken wird.
Unser großer Geist ist derselbe Gott.
Denkt nicht, dass ihr ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn das könnt ihr nie.
Der große Geist ist der Gott aller Menschen, des roten und des weißen Mannes. Dem großen Geist ist diese Erde kostbar.
Die Erde zu verletzen heißt, Gott zu verachten.
Chief Seattle, Häuptling der Suquamish und Duwamish Indianer (Meine Worte sind wie die Sterne)

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Betreten auf eigene Gefahr

Niedersandhauser MoorGeht  man durch dieses Tor und nimmt die lauernde Gefahr in Kauf – betritt man eine kleine Welt der Naturwunder.

Das Moor in Niedersandhausen, klein aber fein und besonders schön zur Zeit der Heideblüte im August.

Früher wurde hier Torf gestochen. Folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg, kommt man auf eine Lichtung. Dort ist der alte Torfstich noch gut zu erkennen und Bänke stehen bereit für eine Rast.

Niedersandhauser-Moor-Impressionen

 

 

Auf meinem Weg begegnete mir der grüne Feldsandlaufkäfer, die Winterlibelle und last but not least – Rosmarinheide.

Dieses Fleckchen Erde ist der einzige Ort im Teufelsmoor, an der ich die seltene Rosmarinheide fand.  Auch Schnabelried wächst dort am Wegesrand.

Über den schillernden Käfer habe ich bereits  in einem früheren Artikel geschrieben.

Feld Sandlaufkäfer

Die Winterlibelle ist die einzige Libellenart, die  als Libelle überwintert und nicht als Larve im Wasser.

Sommer pur …

 

 

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HammeNacht 2016

Hammenacht-2016Gegen 18 h breitete sich bei mir eine gewisse Unlust aus, wie geplant  nach Worpswede Neu-Helgoland aufzubrechen. Ein schweres Gewitter mit Sturm und Starkregen wütete über meinem kleinen Dorf. Doch eine Stunde später sah die Welt schon wieder viel freundlicher aus. Die Sonne schien, also nix wie los, zur HammeNacht 2016. Ich war spät dran, Fahrzeit eine gute halbe Stunde nach Worpswede.

Und dann gab es nichts als Musik, leckeres Essen, einen wunderschönen Sonnenuntergang, freundliche Leute, bunte Lichter  und natürlich die Boote. Musik und Gesang ertönten nicht nur im Torfhafen, nein auch in den Booten auf der Hamme. Alle Augenblicke  kam ein Torfkahn vorbei, vollbeladen mit guter Laune.

Bis 21.30 h machte meine Kamera mit, zuletzt bei ISO 6400, dann war Schluss mit lustig.

Ein paar schöne Erinnerungen bleiben und eine Postkarte schicke ich Euch von der HammeNacht 2016. Das Gewitter machte sich bei soviel Musik und fröhlichen Menschen schnell vom Acker und überliess der Sonne den Abend, bis die Nacht hereinbrach.

Über den Hammewiesen stiegen die Abendnebel – das Teufelsmoor zeigte sich von seiner allerschönsten Seite. Wie gut, dass ich noch nach Worpswede an die Hamme gefahren bin.

Freue mich schon auf die HammeNacht am 5. August 2017.

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Siehe auch:

https://marensfotoblog.wordpress.com/2014/08/17/hammenacht-2014/

https://marensfotoblog.wordpress.com/2013/08/19/hammenacht-die-11/

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Worpswede News

Worpswede-PokemonsWas da so alles los ist in Worpswede in der Bergstraße …

Pokémonalarm.

Nicht nur unzählige Touristen und Anwohner bummelten am Sonntag  durch das Künstlerdorf zum Bergstraßen Happening – nö, zwischen Kunst und Kultur fanden und fingen diese beiden jungen Herren auch jede Menge Pokémons. Jedenfalls waren sie unglaublich vertieft in ihr Spiel und wollten sich von mir und meinen neugierigen Fragen auch nicht gerne stören lassen .

Eine Momentaufnahme …

 

 

 

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Sag mir wo die Blumen sind

  .. wo sind sie geblieben.

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Der Evergreen kommt mir oft in den Sinn, wenn ich durch die Landschaft streife.

Löwenzahngelbe Wiesen  im Frühjahr – in jedem Jahr weniger.

Mohnblüten am Wegesrand – Fehlanzeige.

Kornblumen im Feld – Fehlanzeige.

Nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten,  zum Beispiel an den Wanderwegen entlang der Hamme und am Ahrensfelder Damm und seinen Nebenwegen darf  der Gilbweiderich in vorderster Reihe  blühen, dahinter der Wasserdost, aufgenommen an der Hamme bei Neu Helgoland in den vergangenen Tagen.

Mäsedüss und BlútweiderichEin Augenschmauss auch Rainfarn und  Blutweiderich. Oder gar süss duftender Mädesüss im Pennigbüttler Moor.

Artenreiche Wegeseitenräume im ländlichen Raum – Fehlanzeige.

Am Sandweg zum Kranichbeobachtungsturm im Huvenhoopsmoor wurde der blühende Seitenstreifen an Rande der Maisfelder (beidseitig) plattgewalzt von überbreiten Traktoren.

Was für ein Elend.

In den Städten sieht man inzwischen mehr Wildblümchen, ausgesät von rührigen Menschen in mancher Pflastersteinlücke.  Guerilla Gardening getauft wurde diese urbane Bewegung zur Begrünung der Städte.

P.S. gestern habe ich mir den wunderbaren Film „Unsere Wildnis“ angesehen. Anfangs wurde ich eingelullt von paradiesich schönen Aufnahmen. Am Ende des Filmes war ich tief berührt und schweigsam. Ich kann diesen Film aus vollem Herzen weiterempfehlen.

http://www.unsere-wildnis.de/

 

 

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Ich muss mal eine Lanze brechen …

Tigerschnecke… für wen, ja ihr seht und lest richtig, für Nacktschnecken. Und zwar für eine ganz bestimmt Nacktschnecke, den Tigerschnegel.

Es vergeht jetzt kaum ein Tag, an dem mir nicht Freunde oder Nachbarn von den vielen Schnecken im Garten erzählen. Ein jeder hat eine andere bestialische Art, diese klebrigen Viecher zu vernichten. Ich will mich dazu nicht näher äußern. Ich kann ja den Zorn der Gartenbesitzer auf Nacktschnecken verstehen.

Die so verhassten spanischen Wegschnecken haben aber auch kaum einen Feind, selbst Igel und Frösche machen einen Bogen um die klebrigen Fressmonster. Einen kleinen  Feind aber gibt es, die  Tigerschnecke, oder Tigerschnegel (Limax maximus).

Rote und schwarze Nachtschnecken und deren Gelege stehen auf dem Speisezettel der Tigerschnecke.  Sie fressen ansonsten zerfallenes Pflanzenmaterial und Pilze, also keine frischen Triebe und Blüten. Diese Schnecken sind ausschliesslich nachtaktiv.  Viele Gartenbesitzer kennen sie daher nicht und haben sie noch niemals entdeckt.

Wer Tigerschnegel im Garten hat, sollte kein Schneckenkorn streuen. Dem fallen die Getigerten genau so zum Opfer wie die Roten und Schwarzen.

Wer mehr über dieses fast unbekannte  Weichtier wissen möchte, hier ist ein Link  Alles Wissenwerte über Tigerschnecken.

 

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