Die Gefiederten

 

Jeder weiss glaube ich, wie eine hübsche Blaumeise ausschaut. Genauso wie die Meise auf dem oberen Bild. So weit – so gut.

Und nun kommt mein Gartenvogelreport.  Die kleine Meise mit dem zerrupften, ausgedünnten Gefieder auf dem 2. Bild beobachte ich seit Tagen im Garten. Und heute hat sie trotz aller Hässlichkeit einen Partner gefunden. Zusammen ertappte ich sie auf der Suche nach Nistmaterial. Warum die/der Kleine so zerrupft ausschaut, ich weiss es nicht, aber sie läßt sich nicht unterkriegen und der Partner sieht nur in ihr Herz, nicht auf ihre Federn.

Immer wenn mein Kirschbaum blüht und die Magnolienblüte in den Startlöchern steht, erscheint der kleine Trauerschnäpper auf der Gartenbildfläche. Er hat einen langen Flug hinter sich. Sein betörender Gesang hat schnell eine Braut angelockt. Beide begutachteten die Behausungen, leider sind alle belegt und so gibt es z.Zt.  mächtig Streit in der Gartenvogelwelt. Wir haben noch ein Vogelhaus aufgehängt. Zwar war in der beliebten Magnolie nicht wirklich Platz für noch ein Haus, aber wie sagt man: „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ . Nun müssen die Trauerschnäpper in den Neubau ausweichen im Nachbarbaum. Ich hoffe, sie tun das auch und bleiben.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

 

 

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Fahrradstadt

Klimaneutral – Shanghai 2005.

Heute fahren  Chinesen flotte Autos und wir im Westen  bekommen  klimaneutrale  Fahrradstädte – …..

Mich plagt heute der Übermut.

Ironie aus.

😉

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April, April – der macht was er will

Frühling sollte sich anders anfühlen, nicht so kalt und windig. In diesem April machen sich mollige Frühlingstage rar. Ich warte sehnsüchtig auf Sonnenwärme und beneide meine Fotofreunde weiter im Süden Deutschlands. An dieser, meiner schlechten Eigenschaft leide ich in jedem Frühjahr. In jedem Jahr grünt und blüht es im Süden früher als bei uns und wenn die Freunde von dort schon Mohn und mehr zeigen, komme ich mal gerade mit frisch erblühten Kuhschellen 😉

In diesem Jahr ist der April so kalt, dass ich mich wundere, dass sie überhaupt schon erblüht sind. Ich will ja nicht wirklich so richtig doll meckern, denn wenigstens die Sonne scheint, wenn auch  begleitet von kaltem Nordostwind.

 

Und was mich heute dazu brachte, einmal mehr über  Kuhschellen zu schreiben, das ist ein Fotofund aus dem Jahre 1990. Damals  waren wir an der chinesischen Mauer auf Wanderschaft und dort blühte eine ganz gewöhnliche Kuhschelle. Heute fällt dieser nostalgische, analoge Fotofund unter die Kategorie: „mein ganz besonderes Blümchen“.

Kommt gut in die neue Woche

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Schönes und Hässliches

 Earth Day ist heute …

… und ich habe just in diesem Moment erfahren, das Herr Minister Lies schon wieder eine Wölfin hat erschießen lassen, wieder nicht das Tier, für welches die unredliche Abschussgenehmigung gilt. Der 4. Fehlschuss. Es laufen zwar schon Anzeigen doch der Lies (engl. Lügen) macht einfach weiter.

Eigentlich wollte ich von der  Zitronenfalterbegegnung  schreiben – Auge in Auge mit ihm im Waldsauerklee.

Und dann von der toten Kröte am Teich, ertränkt im Liebeswahn von mehreren Testoteron gesteuerten Liebhabern – aber nun jetzt fehlen mir einfach die Worte.

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Frühlingsgrüße

Wikipedia stellt das zauberhafte Buschwindröschen emotionslos vor:

Das Buschwindröschen bzw. Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Windröschen (Anemone) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist im gemäßigten Eurasien verbreitet.

Dieser entzückende Frühblüher wächst überwiegend in Laubwäldern. Aber ich habe die hübschen weissen Blüten inzwischen auch flächendeckend an Bundesstraßen entdeckt. Sehr zu meiner Freude. Ich kann doch den Frühling gar nicht mehr erwarten. Und der läßt sich, zumindest hier im Norden, in diesem Jahr doch ziemlich viel Zeit. Doch heute ist es wieder sonnig und angenehm frühlingshaft draußen. Zeit für das Makroobjektiv.

*

Und nun noch ein bischen aktueller Gartenreport.

In meinem Garten wächst und blüht zeitgleich der Waldsauerklee. Er blüht auch flächendeckend, nur werden seine kleinen weißen Blüten noch von zarten lila Streifen durchzogen. Mit bloßem Auge ist das kaum zu entdecken. Beide Frühblüher wachsen als Bodendecker. Nach der Blüte, wenn es dunkel wird am Waldboden durch das dichte Laub der Bäume, verschwinden sowohl Sauerklee als auch Buschwindröschen wieder, als wären sie nie da gewesen. Der Kreislauf des Lebens – alles hat seine Zeit.

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Nachwuchs ist unterwegs

Gartenreport:

Die Erdkröten haben mittlerweile meinen Teich wieder verlassen. Zum Glück nicht, ohne für Nachwuchs zu sorgen. 11 Paare hatte ich in diesem Jahr, weniger als sonst. Und was ungewöhnlich ist, bisher sind noch gar keine Grasfrösche am Teich zu sehen. Immerhin gibt es den Teich seit 30 Jahren und es war eine gewisse jährliche Routine zu beobachten. Erdkröten und Grasfrösche kamen immer gleichzeitig zum laichen. Da besprang ein aufgeregter Erdkrötenmann schon mal einen Grasfrosch und es gab ein heilloses Durcheinander von Kröten und Fröschen.

Nun denn, schauen wir mal, ob die Grasfrösche nur verspätet sind wegen des kalten winterlichen Wetters. Die grünen Teichfrösche kommen ja auch erst später an´s Gewässer.

Was war sonst noch so los im Garten.

Wetterbedingt nicht viel – Scharbockskraut blüht fotogen unter den Gerippen der verwesenden Magnolienblättern.

Kommt gut in die neue Woche …

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Heimat – Jahreszeiten – Infrarot – Ansichten

Meine Ausstellung in der Volksbank Worpswede hat viele Namen – ich kann mich nicht entscheiden.

Sucht Euch einen Titel aus. Ich zeige die Heimat Teufelsmoor zu den Jahreszeiten auf  Alu Dibond. Aber auch Infrarotfotografie ist dabei. Das sind gerahmte Worpsweder Ansichten in Hochglanzausbelichtung.

Im vorderen Kundenbereich der Bank geht es bunt zu. Das paßt zu dem großen Foto der Mackenseneiche im grünen Frühlingsblätterschmuck.

Im Kunstzimmer der Bank wird es dann Infrarot. Ach ja, dazu fehlt ein Foto für den Blog. Sorry, da gibt es keins, das hab ich glatt vergessen. So ein Ausstellungsaufbau ist reine Nervensache, bis alle Bilder gerade hängen, meine Güte – watten Stress 😉

Sehen kann der aufmerksame Besucher die bunten Bilder in der Warte- und Medienlounge jederzeit durch die große Glasfront der Bank von außen. Zum Kunstzimmer braucht man Zutrittserlaubnis, dafür am besten am Schalter der Bank zu den Öffnungszeiten vorsprechen, oder telefonisch einen Termin vereinbaren 04792 93030. Ist alles ein wenig kompliziert in Coronazeiten, aber es gibt Schlimmeres.

Bis zum 29. Mai sind die Fotos in der Volksbank Worpswede in der Hembergstraße zu sehen.

Öffnungszeiten: wochentags 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18 Uhr, mittwochs und freitags bis 12:30 Uhr

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Ostern muss man überleben

Ich habe gelernt, Milchlämmer werden mit 8 bis 10 Wochen geschlachtet. Das passiert aber eher selten. Der normale Lammbraten darf 8 bis 10 Monate alt werden.

Die Drillinge sind entzückend, gell. Ich hoffe niemand bekommt jetzt Appetit auf Milchlamm.

Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest, bleibt gesund und munter und verbringt die Feiertage so gut es eben geht. Vielleicht einfach mal abschalten. Waldbaden z.B. soll ganz „In“ sein und sehr entspannend ….

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F R Ü H L I N G

Rechter Weserarm

Der Frühling war tatsächlich auf Stippvisite bei uns.

Also hinaus ins Grüne, hinaus ans Wasser, an den Strand. Harriersand ist ja nicht weit weg von meinem kleinen Dorf. Als wir die Weserinsel erreichten, sah alles noch recht einsam aus, zumindestens am rechten Weserarm, der träge durch die Wiesen floss. Aber dann – ich erspare Euch die zugeparkte kleine Inselstraße.

Gewöhnlich haben wir wochentags den Strand so gut wie für uns. Heute tobte dort das Leben. So ist es also, wenn In Coronazeiten alle Urlaub in der Heimat und nicht auf Malle machen..

Storch und Austernfischer hatten Mühe, ein stilles Plätzchen zur Futtersuche zu finden. Na wenigstens habe ich Lebewesen gesehen, die nicht zur Gattung Mensch  gehörten. Die Wildgänse sind ja schon wieder unterwegs in ihre Brutgebiete.

Leuchtturm Großer Pater

 

 

Die M.S. „Anna“ schmiss mit Dreck nur so um sich. Die „Anna“ ist ein  Saugbaggerschiff, also wird es wohl die Weser stellenweise ausbaggern, so in der Art. Nun denn, ein Foto war es wert.

 

Als wir Mühe hatten, den erforderlichen (Corona)Abstand einzuhalten, sind wir doch lieber wieder in unser kleines Dorf und in den heimischen Garten zurück.

Erdkröten

Dort habe ich dann auf Abstand und die Intimitäten der Erdkröten am Teich keine Rücksicht genommen. Haben sie nicht wunderschöne goldene Augen. Könnten auch „Golden Eye“ heißen, finde ich. Hört sich viel schöner an 😉

Gelaicht haben sie noch nicht, die Weibchen müssen unermüdlich die wilden Kerle mit sich herumschleppen, die klammern und lassen sich nicht abschütteln.

Ich wünsche mir noch mehr Frühlingstage, seufz….

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Gartenreport

Ein gefühlt himmlisch warmer Tag, jedenfalls kommt es mir so vor nach dem langen Winter. 16° und Sonnenschein, das ist doch schon ganz nett  – da ist ein Gartenreport  fällig ….

Das Summen der frühen Hummel hebt die Vorfreude auf den Frühlingsbeginn. Das hört sich so gut an. Auf der Hummelkönigin haben ein paar Milben Platz genommen, bzw. auf ihr überwintert.  Die meisten Milbenarten sind für Hummelköniginnen harmlos, jedenfalls wenn es nicht zu viele sind und sie dann mit ihren vielen Passagieren nicht mehr fliegen können. Die Milben nutzen die Hummel als Taxi, um gleich in ihr neues Hummelnest mit einziehen zu können.

Ein sonniges Plätzchen auf den zarten Blüten der Winterheide hat heute ein Marienkäfer gefunden. Es ist sogar unser einheimischer Käfer, nicht der asiatische Einwanderer, der sich hier so rasend ausbreitet. Und  so fotogen im Farbenmix, aber wirklich…

Einen frühen Molch traf ich  am Teich. Er war noch ein bisschen langsam unterwegs, der Kreislauf nach der Winterruhe noch ein bisschen schwach. Ja und ich weiss, die Schärfe auf die Augen bitte – aber so ein Teichmolchschnütchen ist doch auch zuckersüss, oder?

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