Unterwegs an der Hamme

 

Auf dem Handy habe ich eine neue App. Flora Incognita heisst sie und sie bestimmt Wildblümchen, indem man diese mit dem Handy fotografiert.

Ausprobiert habe ich die App auf einem Spaziergang an der Hamme bei Neu Helgoland. Gefunden habe ich u.a. das Kleine Wiesen Labkraut, das kannte ich bisher nicht. Es sind wirklich winzige Blüten. Mal schaun, was mir im Laufe des Sommers noch als bisher unbekannte Arten vor die Kamera kommt. Allerdings bei der angekündigten Gluthitze von über 30 ° werde ich mich mit Spaziergängen mit und ohne App zurückhalten 😉

 

Die Federlibellen habe ich so ganz nebenbei gestalkt 😉

Schönen Sonntag noch ….

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Wenn wachsen darf was wachsen will ….

Wenn nicht alles was irgendwo grünt gnadenlos vernichtet wird, erlebt man mitunter eine Überraschung.

In diesem Sommer dankt es mir eine Glockenblume am Glasdachpfeiler der Terrasse mit üppigen Blüten, dass ich ihren Samen, der von irgendwo herangeweht kam,  im letzten Jahr keimen und leben liess.

Und ich erfreue mich nun jeden Tag aufs Neue an der Blütenpracht. Bienen und Hummeln natürlich auch.

 

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Kleinkrieg im Garten ..

 .. oder Natur pur.

Heute war ich nur kurz draußen, es regnete fast den ganzen Tag. Trotz Regen pirschte sich ein Marienkäfer an eine Läusekolonie am Feuerkraut heran. Allerdings werden diese Läuse tagein, tagaus schwer beschützt von einer wehrhaften Ameisenarmee. Bekanntlich lieben Ameisen nur die süßen Ausscheidungen der Läuse. Marienkäfer dagegen fressen die Läuse ratzfatz auf.

Diesen Kampf der Minis gewann die Ameisenkolonie, der Marienkäfer machte sich von dannen.

Übrigens, dieser  Marienkäfer ist ein Immigrant aus Asien und er macht leider unserem heimischen Glückkäfer langsam aber sicher den Garaus.

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Pfingstbesuch

Sie kamen aus dem Süden angereist und entsprechend hungrig waren sie. Zwei Distelfalter besuchten mich gestern auf der Terrasse und blieben den ganzen Tag. Sie naschten abwechselnd an meinen Skabiosen und an den Gartenstrohblumen. Einem der beiden schönen Falter sah man die Strapazen der Reise an. Die zarten Flügel hatten arg gelitten.

Im vergangenen Sommer hatte ich schon mit den Skabiosen etliche Falter angelockt. Bisher kamen leider noch keine außer diesen beiden Schönen. Kann ja noch werden – der Sommer fängt gerade erst an. Und nichts ist so erholsam, wie ein Sonnentag im Garten mit so hübschen Besuchern 😉

 

Distelfalter sind übrigens Wanderfalter, sie kommen von weit her. Wikipedia zeigt eine interessante Karte dieser Schmetterlingswanderung.

 

Distelfalter – Wanderrungskarte

 

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Sie sind wieder da….

.. und genießen die ersten richtig warmen Tage – Sommer 2019 kann kommen, oder besser gesagt – der Sommer ist endlich da.

 

Insgesamt 4 Babyringelnattern konnte ich am Teich sichten, sie haben den Pulk Kaulquappen ganz schön aufgescheucht.  Die Mutter aller Ringelnattern in meinem Garten liess sich allerdings noch nicht blicken.

Zur Erinnerung:

Ich schreibe auch gar nicht viel – das Wetter ist einfach zu schön. Genießt die Sonne …

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Spaziergang im Moor

Muß ab und zu mal sein. Dazu ein paar Gedanken über Klimaschutz und CO2.

Würden alle Moore wiedervernässt, könnten die deutschen Klimaschutzziele 2030 in der Landwirtschaft auf einen Schlag erfüllt werden. Das kann man überall nachlesen, das sollten auch unsere Politiker wissen. Denn werden Moore entwässert, gelangt Sauerstoff in den Boden und zersetzt Torf. Es entweichen große Mengen CO2. Ist schon klar, gell.

Das Hagener Königsmoor, wo diese Aufnahmen entstanden, ist ein sogenanntes wiedervernässtes Moor. Es ist Lebensraum für viele bedrohte Arten.

 

Die Hufeisenazurjungfer ist nicht akut bedroht, aber auch sie liebt feuchte Moore. Ich habe auch die akut bedrohte Mondazurjungfer entdeckt, sie war allerdings kamerascheu.

 

Das prächtige Männchen des Grünwidderchen hat seine Lieblingspflanze gefunden, eine Kuckuckslichtnelke. Früher habe ich eine Menge dieser kleinen tagaktiven Nachtfalter gefunden. In diesem Mai nur dieses eine Exemplar. Die zarten Kuckuckslichtnelken werden auch in jedem Jahr weniger. Schade drum.

Wie immer – klick ins Bild für eine größere Ansicht.

Viel Spaß den Vatertagstouren – nicht vergessen, Müll wieder mitnehmen 😉

 

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Für Lilienfans

 

Im Yellowstone und im Glacier Nationalpark blühen im Frühling die entzückenden Glacier Lilies  (Erythronium grandiflorum). Googelt man auch diese Lilie, so steht dort „Großblütiger Hundszahn“. Was für ein Name für diese zarte Pflanze.

Selten ist diese Wildblume nicht, sie wächst aber vorwiegend in Höhen von über 2000 m. Daher wohl eher nichts für meinen Garten im norddeutschen Flachland. Angeboten wird diese Lilie aber dennoch im Onlinehandel. Es ist ja schön und gut, dass man fast alle seltenen Wildblumenarten inzwischen im Handel kaufen kann, besser wäre es aber, die Natur in ihrer ganzen wilden Schönheit vor Ort zu schützen und zu bewahren. Jeder weiss es doch, wir haben nur diese eine Erde.

 

 

 

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Prärielilie

Auf Montanas zauberhaften Frühlingswiesen fand ich einst eine mir unbekannte Schönheit in blau. Camassia quamash, small Camas oder auch essbare Prärielilie genannt.

Zuerst wußte ich diese schönen Blüten nicht zu bestimmen. Wie gut, dass es Google gibt. Ich hatte also eine essbare Prarielilie entdeckt. Google zeigte mir aber auch an, dass man solche Prärielilienzwiebeln in Deutschland im Gartenhandel bestellen kann. Wieder zurück in der Heimat, habe ich also Prärielilienzwiebeln online bestellt. In diesem Frühling blüht bei mir im Garten nun eine blaue Prärielilie. Die kühlen Temperaturen zur Zeit stören die Blüten nicht, in Montana sind sie Kälte gewohnt.

Ich habe inzwischen auch gelernt, dass es in Nordamerika und Kanada 6 verschiedene Arten dieser hübschen Lilie gibt. Man lernt eben nie aus …

Und außerdem, weil die Zwiebeln  essbar sind, waren sie eine wichtige Nahrungsquelle für die Indianer in Nordamerikas Nordwesten. Ein bisschen anders schauen meine Prärielilien im Garten schon aus, irgendwie heller in den Blautönen, gell – nun denn, vielleicht sind meine Zwiebeln ja auch gar nicht essbar – egal, ich werde das sowieso nicht ausprobieren 😉

 

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Eine kleine Bildergeschichte

Am Wochenende hiess es wieder Vögel zählen – der NABU hatte zur Stunde der Gartenvögel aufgerufen. Dabei  habe ich eine nette kleine Beobachtung machen können. Eine Mönchsgrasmücke sass in Sichtweite meiner Kamera und schlabberte Nektar aus Kirschlorbeerblüten. Nur flatterte sie dabei nicht in der Luft stehend wie ein Kolibri, sondern nahm bequem Platz auf einem Ast. Das hatte ich  noch nie beobachtet und so war ich froh, dass ich die Kamera schussbereit hatte.

In diesem Jahr habe ich 2 Brutpaare der Mönchsgrasmücke. Sie singen unglaublich laut und schön. Übertönen fast alle Vögel hier im Garten mit ihrem Gesang.

Nachbarn hatten vor über 40 Jahren eine Hecke aus Kirschlorbeer gepflanzt und dieser hat sich mittlerweile überall ausgebreitet. Ich denke, ich muss da mal aufräumen. Allerdings werde ich die Pflanzen wohl nicht gänzlich vernichten, scheint doch deren Nektar den Mönchsgrasmücken sehr gut zu schmecken….

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Natur und Technik

 

Das geht nicht gut zusammen. Egal ob Energiegewinnung durch Kohle, Wind oder Sonne – naturverträgliche Energiegewinnung  für die schnell wachsende Masse Mensch ist schwierig.

Gestern in Heilshorn – insgesamt über 20 Störche rastete auf einer frisch gemähten Wiese direkt unter dem Windenergiepark Heilshorn. Es war gar nicht stark windig, dennoch drehten sich die Windräder schnell. Kollisionen mit Windkrafträdern können für Vögel, Fledermäuse und Insekten  zu schwersten Verletzungen bis hin zum Tod führen. Vor 2 Jahren wurde eine Störchin aus dem Nest im Ortsteil Buschhausen durch ein Windkraftrad so übel verletzt, dass auch Udo Hilfers von der Storchenstation in Berne dem Vogel nicht mehr helfen konnte, die Störchin mußte eingeschläfert werden. Eine ständige Bedrohung für alles was fliegt sind Windenergieparks bekanntlich. Aber auch die Heilshorner Bürger fühlen sich von dem Lärm der Windräder gestört. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Energie brauchen wir nun einmal alle – täglich und immerzu.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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