Finde den Kranich

Ins Bild klicken, dann ist die Chance größer, den Kranich zu finden 😉

Inzwischen bleiben einige Kraniche ganzjährig im Teufelsmoor.

Spaziergänge im Teufelsmoor – in Coronazeiten ist mir das lieber, als in die Städte zu fahren. Allerdings gebe ich zu, das ist bei mir eigentlich immer so, nicht nur in Zeiten wie diesen.

Pyrenäen-Storchenschnabel

 

Es gibt viel zu entdecken vor der eigenen Haustür. Flora und Fauna bieten trotz zunehmendem Artenvielfaltschwund  immer noch Überraschungen. Noch nie gesehen habe ich z.B. Pyrenäen Storchenschnabel.

Auf meiner Webseite, speziell für unser Teufelsmoor,  www.teufelsmoor.org  habe ich im Sommer 2005 begonnen, Flora und Fauna im Teufelsmoor zu dokumentieren. 15 Jahre ist das nun her. Damals war nach einem Spaziergang die Chipkarte immer voller Neuentdeckungen. Das ist heute leider nicht mehr so und viele Arten finde ich inzwischen gar nicht mehr.

Am Wochenende aber hatte ich 2 Begegnungen mit Käfern, die ich noch nie zuvor gefunden hatte. Bildschön ist der lütte Blutrote Schnellkäfer im grünen Laub des Wiesen-Kerbels. Und schaut mal, was für eigenwillig gedrehte Fühler der Gemeine Totengräber hat. Natur pur – die Insektenwelt ist unglaublich faszinierend ….

 

Blutroter Schnellkäfer

 

Gemeiner Totengräber

 

Kommt gut durch die neue Woche.

 

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Kleine Teufelsmoorwunder

Wollgras gucken im Teufelsmoor, in diesem Jahr fällt das Ereignis ein wenig spärlicher aus. Es ist viel zu trocken, das Wollgras und auch andere Moorpflanzen mögen es nasser. Für Libellen ist die Trockenheit ein großes Problem, wenn noch mehr Gräben und Wasserflächen austrocknen, gehen ihre Larven verloren.

Die wunderschöne gemeine Smaragdlibelle ist schon unterwegs, sie ist eine der frühen Libellenarten.

Gemeine Smaragdlibelle

 

Moosjungfer

Früh dran sind auch in jedem Jahr die Moosjungfern, das sind die Libellen mit den entzückenden weißen Näschen.

 

LanghornmotteNematopogon adansoniella

Und wer mit offenen Augen durchs Moor wandert, der erblickt vielleicht auch so einen Winzling mit langen Fühlern im Heidekraut.

 

Aroniablüten sind hübsch, zart und beliebt, nicht nur bei Schwebfliegen. Aroniabeeren oder auch Apfelbeeren genannt, sind vitaminreich und liegen voll im Trend. Der Strauch stammt ursprünglich aus Nordamerika und wie er ins Huvenhoopsmoor gekommen ist, das ist mir nicht bekannt. Seine schwarzen Apfelbeeren finden im Herbst sicherlich Abnehmer, sie sollen ein bisschen wie Blaubeeren schmecken.

Gemeine Dolden Schwebfliege auf Aroniablüten

 

Ich wünsche ein entspanntes Wochenende und das bisschen Regen z.Zt. können wir wirklich gut gebrauchen.

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Memory Lane # 3

Shanghai 2003 bis 2008

Das war eine Zeit der Veränderung in ganz China. Aus alt mach neu und alles wurde groß und größer bis hin zu gigantisch. Wir wohnten auch nicht mehr auf der Tongji Universität, sondern in feinen Hotels. Und wir waren nicht mehr so lange dort. Mit jeder Reise, mit jedem Jahr Aufbau verschwand ein Stück Alt-Shanghai. Und es entstand die Glitzer- Boomtown, die wir heute kennen. Der Jin Mao Scyscraper überragte alle Gebäude in Pudong. Der Stadtteil Pudong auf der anderen Seite des Huangpo River war früher eher dörflich strukturiert und als wir 1991 von den Zukunfts-Stadtplänen der Chinesen hörten, haben wir das nicht geglaubt. Welch ein Irrtum.

Die letzten Reste von Alt-Pudong.

Und die letzte Werft im Stadtgebiet Shanghai/Pudong mußte 2008 weichen, das Gelände wurde gebraucht für die Expo 2010.

Im historischen Peace Hotel am Bund spielte Abend für Abend die berühmte „OLd Jazz Band“ und man bekam doch immer noch ohne Reservierung  einen Platz in der Bar. Ich habe jetzt im Internet eine Menge bitterböser Kritiken gelesen über die Jazzband und die Bar der heutigen Tage, grauenvoll bis grottenschlecht heißt es da. Wie auch immer, damals war das irgendwie mit Stil und wir waren oft und gerne dort auf ein Tsingtao Bier.

Und bei jedem Besuch glitzerten mehr Lichter am Bund und die Skyline von Pudong wuchs und wuchs und wurde überaus beeindruckend. Fein für Fotografen.

Wie auch immer, es waren wunderbare Aufenthalte für mich. Ich war viel allein unterwegs, weil meine bessere Hälfte schwer berufstätig war. Ich habe mich immer sicher und gut aufgehoben gefühlt auf meinen einsamen Exkursionen. Ein Handy hatten wir inzwischen ja schließlich auch 😉

Und mit dem Transrapid vom Airport in die City bin ich natürlich auch gefahren. Wat mut – dat mut und ist doch schon längst Geschichte…

Und heute möchte ich nicht mehr nach China reisen. Da lebe ich lieber von und mit den Erinnerungen.

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Danke Christa für das Thema. Das brachte mich dazu, an Tagen wie diesen endlich mit dem Scannen der alten Erinnerungen zu beginnen 😉

Christas bäriger Blog

 

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Bilderbogen – Hamburg

Das Fleetschlösschen

Gestern hatte ich in Hamburg zu tun. Es blieb ein wenig Zeit für einen Ausflug in die Speicherstadt und zu den Landungsbrücken. Dort, wo sonst das Leben rockt – nur Stille rundum, der Halunder Jet nicht unterwegs nach Helgoland, die Elbphilharmonie geschlossen.

 

Landungsbrücken

 

Das sind schon erschreckende Eindrückende gewesen für so ein Dorfwesen wie mich, denn bei uns auf dem Dorf fühlt sich das Leben trotz Corona noch einigermaßen normal an.

Sogar die Spatzen  waren gestern sehr mutig, kamen zum Betteln ans Auto. Sie haben Hunger, keiner füttert sie in diesen Tagen mit Pommes und Keksen. Übrigens in meinem kleinen Dorf gibt es keine Spatzen, daher hat mich dieser hübsche Kerl auf meinem Außenspiegel ganz besonders entzückt.

Haussperling

 

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Von wegen Magie der Moore

Auf der Suche nach dem Schmetterling des Jahres war ich bei herrlichem Schmetterlingswetter zum Naturschutzgebiet Torfkanal. Und als ich dort ankam, starrte ich ungläubig auf den völlig zerstörten Wanderweg zum Naturschutzgebiet. Blanke Gewalt hat dort Weg, Natur und Hecken, Schutzräume für allerlei Getier, zerstört. Manche Landschaftsschutzmaßnahmen, oder wie immer sich sowas nennen mag, sind mir auf ewig ein Rätsel.

(Bildvergleich: früher und heute)

Nun denn, so eine brachiale Gewalt gegen die Natur heilt nur die Zeit, wenn überhaupt. Meinen kleinen grünen Schmetterling habe ich dann doch noch gefunden.

 

Brombeerzipfelfalter – Schmetterling des Jahres 2020

 

Hat man sich dann zum Torfkanal durchgeschlagen, darf Natur wieder Natur sein. Es ist Frühling und es grünt so grün und dazu paßt dann auch der kleine Brombeerzipfelfalter.

 

 

 

 

 

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Memory Lane # 2

Bund in Shanghai.  Blick vom Peace Hotel.

Heute greife ich ganz tief zurück in die Erinnerungskiste. 1990 wurde meine bessere Hälfte  beruflich nach Shanghai versetzt. Die Aufstände in Peking waren noch nicht lange her und so war ich anfangs beunruhigt. Man muss sich das heute mal vorstellen, ohne Handy in dem unbekannten Riesenreich China 😉

Alles war anders als im Westen. Auch Hotels gab es 1990 noch nicht viele. Die wenigen Ausländer lebten damals mehr oder weniger in den Wohnungen, die Universitäten zur Verfügung stellten, wir z.B. auf der Tongji Universität Shanghai.

Heute sind wir froh, die Chance bekommen zu haben, das Riesenreich schon damals kennengelernt zu haben. Weit bevor die Modernisierungswelle begann, vor der großen Tourismuswelle. Damals sind wir von Peking mit dem Taxi zur Chinesischen Mauer gefahren, andere Möglichkeiten gab es kaum. Wir verbrachten einen ganz Tag  auf der gigantischen Mauer und wanderte weit ins Land, weg von dem schon damals renovierten Teil bei Badaling.

 

Chinesische Mauer

 

In Peking besichtigten wir natürlich die verbotene Stadt und den frisch renovierten Himmelstempel. Auch am aufgebahrten und konservierten Mao Tse Tung  im gleichnamigen Mausoleum kondolierten wir vorbei, na was man eben so macht, wenn man in einem fremden, völlig unbekannten Land ist. Als Langnasen wurden wir oft fotografiert.

Verbotene Stadt in Beijing

 

Himmelstempel in Beijing

Es war eine beeindruckende Zeit 1990 und 1991 in China, so voller unglaublicher neuer Eindrücke. Fotografisch alles noch analog mit  meiner Minolta 7000 und sehr viele Aufnahmen habe ich (leider) gar nicht gemacht. Jedenfalls nicht, wenn ich das mit der heutigen digitalen Fotografie vergleiche.

China Teil 2 folgt demnächst, dann sind wir aber schon in den Jahren 2003 – 2008, als wir immer mal wieder in Shanghai landeten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack.

Sonntags auf der Nanjing Lu in Shanghai

Nanjing Lu Shanghai

Danke Christa für das Thema. Das brachte mich dazu, an Tagen wie diesen endlich mit dem Scannen der alten Erinnerungen zu beginnen 😉

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Der Tod kommt auf leisen Sohlen …

Ringelnatterbegegnungen  im Garten machen mich happy – für Teichmolche bedeuten sie den Tod.

Und das Frühlingserwachen macht Teichmolchmännchen besonders unvorsichtig. Das wissen auch die kleinen Schlangen und nach der Winterstarre sind sie hungrig. Keine Chance für den Molch….

Und – nein, es ist nicht der Molch vom Artikel vorher 😉

*

Gartenreport.

Bleibt gesund und munter und paßt auf Euch auf…

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Tag des Wolfes

Der NABU ruft heute zum Tag des Wolfes. Bei uns im Wald lebt seit zwei Jahren ein Rudel Wölfe. Gesehen habe ich noch keinen Wolf des Rudels. Nur meiner Freundin lief abends in der Siedlung ein Wolf vor das Auto, als sie mich besuchen wollte. Das Rudel hält sich sehr bedeckt und unauffällig. Auch unser Förster hat die Tiere nur gesehen auf Fotos der Wildkameras im Wald. Er schätzt das Rudel auf 5 bis 7 Tiere.

Ich habe auch eine Wildkamera im Garten aber bisher waren immer nur die beiden  Marder im Bild, die wohnen hier schon lange 😉

Meine besonderen Beziehung zu Wölfen stammt aus der  Freundschaft mit Tanja Askani, Wolfsexpertin und Fotografin aus dem Wildpark Lüneburger Heide.  Wir lernten uns im Sommer 2002 kennen und von ihr habe ich alles, was ich über Wölfe weiss, gelernt. Und so ziehen wir jedes Jahr mit Kind und Kegel in den Wildpark. Und hoffen, dass der Park bald wieder öffnen darf.

 

 

Tanja Askanis Wölfe- ein Link zu den Wölfen mit Infos

Und wenn ich schon wieder einmal in Erinnerungen schwelge, hier ein Bild aus dem Archiv von 2003. Tolle Kamera gell, eine der ersten Digis  😉

 

NABU: Tag des Wolfes

 

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Teichmolche unterwegs

Es regnet ein bisschen, wie schön …

Teichmolch

In den vergangenen Tagen habe ich die Teiche vorsichtig aufgeräumt. Irgendwie will dort alles nicht so richtig in Schwung kommen. Nachts ist es immer noch zeimlich kalt. Nun hat sich die Wetterlage geändert.

Am Teich habe ich einige Teichmolche entdeckt. Liebe kleine Wesen über deren Anwesenheit ich mich sehr freue. Wenigstens eine Konstante im Garten, sie kommen in jedem Jahr wieder zum Teich.

 

Der Rasen, besser gesagt, die Wiese, will wegen der Trockenheit auch nicht so richtig wachsen. Wo der Hund versuchte, den Maulwurf auszubuddel, haben wir Gras nachgesät, da tut sich aber noch nichts. Nur die Gänseblümchen wachsen wie wild und Marienkäfer waren auch schon da.

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Memory Lane #1

Danke Christa für das Thema. Das paßt – an Tagen wie diesen hat man mehr Zeit als einem lieb ist, die Gedanken sind frei, die Erinnerungen auch. Und ein jeder hat wohl so seine Lieblingsreiseziele, gell….

Christas bäriger Blog

 

Bei uns stand  ganz oben auf der Reisewunschliste immer schon Rom, die ewige Stadt. Wir sind jahrelang zum Hochzeitstag für 3-4 Tage dort gewesen und haben das Flair, die Kirchen, die Museen genossen. Ich erinnere mich, dass in der sixtinischen Kapelle damals noch fotografiert werden durfte. Wenige Besucher verteilten sich in dem unglaublichen Raum.

Doch von Jahr zu Jahr reisten mehr Touristen nach Rom,  wurde es in der Stadt immer voller.  Kam man im Jahr 2001 noch jederzeit ohne Probleme z.B in die  Vatikanischen Museen, so waren ab ca. 2008 schon täglich lange Menschenschlangen eine Tatsache. Und so änderten wir unsere Reisegewohnheiten, aus Städtereisen wurden Reisen in die Natur, je einsamer, je besser 😉

Die USA boten da unglaubliche Möglichkeiten in atemberaubender Natur

 

Starentanz in Rom

 

Romulos und Remos im Capitolinischen Museum

 

 

Engelsburg

 

 

Gesammelte Romfotos (Webseite)

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