Gartenreport

Applaus für die fleißigen Eltern

Die Singdrossel bringt junge, saftige Schnecken ans Nest.

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Vater Amsel serviert frische Regenwürmer.

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Die Blaumeise hat zarte Jungraupen zu bieten.

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Und die Kohlmeise hat einen flotten Käfer gefangen.

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Und ich bitte heute die Enkel zu Tisch.

In diesem Sinne – guten Appetit und ein schönes Wochenende wünsche ich. Ach ja – vielleicht sollte ich es mal wieder erwähnen, klick ins Bild für eine größere Ansicht. Dann kann man die Opfer besser erkennen, wenn man will.

Augenzwinkernde Grüße

Maren

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Baumaterial ist teuer

Dem Eichelhäher können die steigenden Preise egal sein, er muss gar nicht in den Baumarkt um Material für den Hausbau zu ergattern. Er sucht sich Baumaterialien für sein trautes Heim in der Natur. Hat man Passendes ausgewählt, bricht allerdings schweißtreibende Arbeit an. Lieblingszweige sind ausgerechnet die meiner Korkenzieherhaselnuss. Heute habe ich ihn erwischt. Er war frühmorgens mit seiner Frau unterwegs auf Brechtour. Beide haben wirklich hart gearbeitet.

Ist ein passender Zweig auserwählt, wird daran mit aller Kraft gezerrt , bis das Ästlein endlich bricht. Gleichzeitig muss auch die Umgebung gut beobachtet werden, der Mensch am Fenster mit der Kamera könnte Übles wollen. Dabei hat der Mensch ganz andere Probleme, der Mensch, am Fenster möchte nichts weiter, als diese Szene mit der Kamera festhalten aber die Eichelhäher sitzen niemals still, wie soll man auch bei solch einer kräftezehrenden Arbeit.

Bei Blende 11 und 600 mm Brennweite ist das durch die Fensterscheibe ein echtes Problem 😉

Verdammt – harte Arbeit und das vor dem Frühstück, jedenfalls bei mir.

Und wieder einmal – so kann man auch seine Zeit verbringen, am Fenster mit der Kamera und Gartenmitbewohner stalken.

Kommt gut durch die neue Woche

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Frühlingserwachen – Buchholzer Kratteichen

Lichtdurchflutet

Das sonnige Frühlingswetter brachte mich zu den Kratteichen. Immerhin sollte mein Leben nicht nur aus Gartenrundgängen bestehen. Außerdem liebe ich Bäume.

Das Eichenlaub steckte noch in den allerersten Wachstumsschüben, hätte gern mehr sein dürfen wie bei den benachbarten Birken oder Buchen, die hellgrün im frischen Laub leuchteten. Dennoch sind die uralten Riesenbäume beeindruckend. Auf der Wiese nebenan blühte schon Besenginster.

Das genaue Alter der bizarr geformten Eichen ist nicht bekannt, manche sprechen von 1000 Jahren, wahrscheinlicher sind 200 – 400 Jahre. Wie auch immer, die alten Bäume sind ein Naturdenkmal in einem ehemaligen Weide- und Hutewald im Landkreis Rotenburg. Durch den ständigen Verbiss der Weidetiere haben die Bäume im Laufe der Jahre diese magische Form angenommen. Warum nur diese wenigen Bäume erhalten blieben in dem großen Wald ist nicht bekannt. Es hätten gern mehr sein dürfen, aber die Gier nach Holz war bei den Menschen schon immer groß. Ich erinnere nur an die gigantischen Mammutbäume in Kalifornien, die bis auf einen Rest von ca. 5 % gefällt, verbrannt und verbaut wurden. Also, freuen wir uns über die letzten Kratteichen im Buchholzer Wald.

Die alten Eichen sind schwer in all ihrer prächtigen Größe aufs Bild zu bekommen, ich haben es mit einem 14 mm Weitwinkel versucht und dann ein Panorama aus 3 Hochkant Bildern gemacht. Besser wirken Ausschnitte und auch auf denen kommt die Schönheit der Oldies nicht völlig zur Geltung. Man muss sie in Natura sehen und davor stehen und staunen. Was sie wohl alles erlebt haben, ach könnten sie doch ihre Geschichten erzählen.

14 mm Weitwinkel

Panorama aus 3 Hochkant Bildern

Die Kratteichen findet ihr an der Buchholzer Straße K 113 zwischen Wilstedt und Buchholz, GPS-Daten: N53° 10.202 O 9° 05.766

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Gartenträume oder Sonntagsblümchen

An sonnigen Frühlingstagen bleibt mein Computer oft verwaist und ich beginnen jeden Tag mit einem Gartenrundgang. FRÜHLING – was bist Du doch willkommen. Es dürfte aber gerne noch ein bisschen wärmer werden.

Weil es noch relativ kühl ist für Ende April sind nur wenige Insekten unterwegs. Trotzdem, das Makroobjektiv liegt nun wieder griffbereit immer in Reichweite. In einer Magnolienblüte fand ich eine Florfliege. Das zarte Insekt wird auch Goldauge genannt, es ist ein nützlicher Schädlingsbekämpfer. Aus Sicht der Fotografin ist es auch sehr fotogen.

Ein kühler Ostwind bremst immer noch die Vegetationsschübe, aber meine Magnolien stehen geschützt. Ebenso die Camelien, die Büsche sind schon viele Jahre alt und über 2 m hoch und geben was sie können an Blütenpracht.

Kommt gut durch die neue Woche.

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Blaue Frösche gesucht

Ostern ist nun schon ein paar Tage her und das Moor liegt wieder einsam im Sonnenschein. Die vielen Regentage haben die Moorfrösche allerdings nicht davon abgehalten, schön blau eingefärbt auf Brautschau zu gehen. Ich habe gerade noch die allerletzten Freier erwischt. Im Regen war ich nämlich nicht im Moor, da waren die Moorfrösche unter sich.

Die Gagelsträucher zeigen sich nun in ihrer ganzen voll erblühten Pracht. Und die weißen Wattebällchen des Wollgrases stehen in den Startlöchern. Vögel singen und Kraniche rufen. Bald kommen die ersten Libellen. Schmetterlinge taumeln schon jetzt durch die lichtdurchfluteten Moore. Wie man sieht, Frühling läßt sein blaues Band gerade wieder flattern durch die Lüfte (frei nach Eduard Mörike). Genießt diese sonnigen Frühlingstage, egal wo ihr gerade seid, Moor, Wald, Wiese, Park, Garten alles ist wunderschön in seiner erwachenden Pracht.

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Mein Freund der Frosch

Eine wahre Geschichte von einem kleinen Frosch an meinem Gartenteich.

An besagtem Gartenteich im Uferbereich saßen im Sommer 2006 zwei winzige grüne Teichfrösche. Täglich sah ich die beiden dort sitzen, immer eng zusammen gekuschelt. So vergingen Wochen, sie saßen dort jeden Tag an der gleichen Stelle. Aber, der eine Frosch wurde immer dicker und größer, während der andere Frosch klein und mickrig blieb. Was war da los. Ich begann zu beobachten und bemerkte, der kleinere der beiden Minis hatte nur ein gesundes Auge. Immer wenn er nach Beute sprang, ging der Sprung daneben. Sein Schicksal schien besiegelt – er würde über kurz oder lang verhungern, oder selber gefressen werden, immerhin besuchen Ringelnattern auch gerne meinen Teich.

Regenwürmer waren die Rettung. Er gewöhnte sich schnell an mich und meine Fütterung mit frischen Regenwürmern, die ich unter jedem Stein finden konnte. Ich weiss nicht, ob es die exakt richtige Nahrung war, aber es war die einzige Nahrung, die schnell und frisch verfügbar war und die ich selber finden konnte. Die Würmer bewegten sich, so dass er sie finden konnte und sie waren langsam genug in ihren Bewegungen, dass er sie fangen konnte und sie schmeckten ihm. Irgendwann kam er mir schon entgegen und frass aus der Hand.

Kurz gesagt, mehrere Jahre hielt unsere Freundschaft, in jedem Frühjahr war er wieder zur Stelle. Doch es kam, wie es kommen mußte, eines Tages ging ich wie jeden Tag morgens zum Teich und er war nicht mehr da. Ich denke, da hatte sich die Ringelnatter oder der Reiher von der falschen Seite angeschlichen .

Ich habe diese Bilder in meinem Archiv gefunden und mich sehr gerne an dieses Naturerlebnis erinnert.

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Erinnerungen

150 Jahre Yellowstone National Park

Am Lake Yellowstone

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich sehen kann, wann immer ich will.

Regenwetter draußen, Zeit für Erinnerungen. Aufgrund eines Zeitungsartikels – 150 Jahre Yellowstone NP – habe ich mich an den Yellowstone National Park erinnert, der in diesem Jahr sein 150 jähriges Bestehen feiert. In kaum einem anderen Urlaubsort war ich so häufig, wie im Yellowstone, außer auf Helgoland. Ich habe diese treue Angewohnheit, immer wieder gern dort hin zurück zu kommen, wo ich schwer Abschied genommen habe. Der Yellowstone ist so ein Ort. 2007 im Frühling besuchte ich zum ersten Mal diesen berühmten Nationalpark, eine Welt voller Wunder, Farben und Tiere.

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Hirsch # 6 in Mammoth Hot Spring

Und schon im Herbst 2008 war ich wieder dort. Der Park hat im Herbst eine ganz andere Aura als im Frühling. Die Hirsche tragen mächtige Geweihe, alles ist herbstlich geprägt in dieser einzigartigen Landschaft und doch kann schon der erste Schnee fallen. Beeindruckt hat mich damals Nr. 6, der berühmte Wapiti Hirsch, bekannt für seine ständige Präsenz im Ort Mammoth Hot Spring. Er bewachte dort aufmerksam seine zahlreichen Damen. Im Herbst in der Brunft müssen sie heftig verteidigt werden gegen starke Rivalen mit ebenso mächtigen Geweihen. Hirsch Nr. 6 starb übrigens im folgenden Winter einen traurigen Tod, er wollte einen Zaun an der nördlichen Parkgrenze überwinden, blieb mit dem Geweih hängen und ging elendig zugrunde.

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Kojoten und Büffel im Lamar Valley Winter 2010

2010 waren wir mutig und besuchten den Yellowstone im Februar, mitten im Winter. Mit Schneeketten im Kofferraum des Leihwagens haben wir uns in den verschneiten Park gewagt. Wir haben nicht die härtesten Wintertage dort erlebt, keine Temperaturen bis – 40° und keine Schneefälle ohne Ende. Der Winter und der Park waren gut zu uns, alles war moderat, kaum Schnee auf den Straßen dafür jede Menge Tiere in Sichtweite, außer Wölfe, die machten sich rar. Die Schneeketten wurden nicht benötigt. Viel später, als wir bereits wieder daheim waren, wurde uns klar, was wir für ein Glück mit dem Wetter dort hatten und wie naiv wir uns auf die Tour in den Winterpark gemacht haben.

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Old Faithfull Frühjahr 2011

2011 hatten wir uns wieder für eine Reise im Frühjahr entschieden. Den Sommer meiden wir für eine USA Reise, denn vom 15. Juni bis 15. September sind dort Ferien und das ist genau wie bei uns mit großem Reiseverkehr verbunden. Old Faithfull spiegelte sich in einer großen Pfütze, die der geschmolzene Schnee hinterlassen hatte. Normalerweise ist dort keine Pfütze. Diese Gelegenheit für ein besonderes Foto konnte ich mir nicht entgehen lassen. Durch die Fotografie bleiben Erinnerungen bunt.

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Moulton Barn Jackson Hole 2017

Weil unser Hund alt und krank war, blieben wir daheim, bis er über die Regenbogenbrücke gegangen war. Erst 2017 besuchten wir wieder den Yellowstone. Die Anreise erfolgte wie meistens über Jackson Hole und den Teton National Park, der an den Südeingang des Yellowstone grenzt. Berühmt dort ist die Moulton Barn vor der Kulisse der herrlichen Teton Bergkette. Im Vordergrund die alte Scheune, dahinter die dramatischen Gipfel der Tetons. Wilder Westen pur, hier siedelten einst Mormonen und versuchten in der rauen Wildnis zu überleben. Geblieben in der historischen Siedlung ist die wohl meist fotografierte Scheune der Welt.

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Grand Prismatic Spring

Herbst 2018, Hitzewelle im September und Unmengen von Touristen im Park. Jedes Tier am Straßenrand verursachte elend lange Staus. Als wir vor Jahren das erste Mal zum Grand Primatic Spring wanderten, mußte wir noch den dahinter liegenden Berg erklimmen, um einen Blick von oben auf die bunte Quelle erhaschen zu können, quer durch dichtes Unterholz, vorbei an Schildern, die vor Bären und Büffeln warnten. Aber anders war ein Blick von oben auf dieses Naturwunder nicht zu erhaschen. Inzwischen hat man einen Weg den Berg hinauf gebaut, leicht zu erwandern und na klar – voller Menschen. Damals im Unterholz waren wir alleine und ich erinnere mich an ein leichtes Bauchgrummeln wegen der Bären 😉

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Beartooth Pass 2019

Herbst 2019, inzwischen sind wir routiniert unterwegs, kennen die Highlights und fühlen immer wieder dieses Gefühl von heimkehren. Es gab Zeiten, da träumte ich von einem Häuschen in Gardiner. Ich hätte mich gern unter die Wolfsbeobachter begeben, die täglich im Park sind, aber das hatte das Schicksal mit mir nicht vor. Diesmal verließen wir den Park über den Beartooth Pass Richtung Prior Mountains. Und dann bremste Corona uns aus, bis heute…

Wölfe haben wir im Laufe der Besuche gesehen, immer im Lamar Tal. Unzähligen Autos stoppen auf der Stelle bei Tiersichtungen aller Art und blockieren die Straße. Es ist reines Glück, ob man Wolf, Bär und Co. nun sieht oder nicht, je nachdem wo man im Stau steht. Es geht oft nicht mehr hin und her, bis Ranger kommen und für Ordnung sorgen. Inzwischen zählt der Yellowstone ca. 4 Millionen Besucher im Jahr. 2007 waren es noch bedeutend weniger Besucher, weniger Autos.

Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz im Yellowstone. Den Frühling dort zu erleben, heißt Bären, Wapitis, Büffel mit ihren Jungen zu treffen, Vogelgesang zu hören, alles grünt und blüht. Im Herbst tragen die Elche und die Wapitis mächtige Geweihe und es geht um Rangordnung auch bei Büffeln und Dickhornschafen. Es heißt aufpassen, dass man den erregten Tieren nicht zu nahe kommt. In den Tetons färben sich die Bäume herbstlich. Das ist ein optischer Leckerbissen. Wann auch immer man den Park besucht – ein ganz besonderes Erlebnis ist es immer.

http://www.marenarndt.de/yellowstart.html

Mehr Bilder auf meiner Webseite im Link. Es war mir ein Vergnügen in den Erinnerungen zu schwelgen – vielleicht ist ja jemand von Euch mitgekommen..

Born free – Bald Eagle im Yellowstone

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Es schneit – und taut

Ja was denn nun

Ja beides, von oben fielen die Flocken und kaum unten angekommen, taute die weiße Pracht schon wieder weg, während die Vögel sangen (Video). Ich mußte wirklich flott agieren. 😉

Meine Camelie hat schon äußerst vorwitzig nach den warmen Märztagen die erste Blüte geöffnet und unzählige Knospen warten auf Frühlingssonne. Ich denke, sie wird den Wintereinbruch überstehen, ich hoffe es ganz stark.

Camelie

Ich habe tatsächlich den ganzen Morgen vertrödelt, für ein paar Schneeimpressionen. Nun denn, als Datei ist Schnee sehr haltbar, draußen ist die weiße Pracht schon wieder Geschichte.

Immer wieder bin ich von meiner neuen Kamera begeistert, wie die in dem Gewirr voller Zweige verdammt schnell den Vogel findet. Übrigens von der Forsythie heißt es, sie wäre ein Albtraum für Insekten. Die Camelie auch. Man darf auch mal sündigen, gell – hübsch blühen beide Büsche.

Boah, Mittagszeit – jetzt muss ich aber schnellsten in die Küche, an den Herd.

Grüsslies

Amsel
Dompfaff Männchen
Dompfaff Weibchen
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Früh dran und quietschegelb ..

Gut getarnt am Erdboden im hellen Grün der Gräser und den weissen Blüten des Waldsauerklees – der Zitronenfalter, frisch aus der Winterstarre, Insekt des Jahres 2002.

Bestimmt kennt jeder den quietschegelben Falter, doch nur die Männchen haben zitronengelbe Flügel mit einem orangenen Pünktchen. Die Weibchen treten mit ihren blassgelben Flügeln, wie so oft in der Natur, etwas schmuckloser auf, und können im Sommer durchaus mit dem großen Kohlweissling verwechselt werden. Aber im März, so früh im Jahr, fliegen noch keine Kohlweisslinge.

Dieser Falter hat den Winter überstanden dank seiner Eigenschaft mittels Glycerin, Sorbit und  Eiweisstoffen den Gefrierpunkt seiner Körperflüssigkeit zu senken. Die Natur ist voller Wunder und zarte Falter ganz schön widerstandsfähig.

Seine Raupen sind grün, und haben  einen weißlichen, matten Seitenstreifen. Im Juli verpuppt sie sich und nach  ca. zwei Wochen schlüpfen die erwachsenen Schmetterlinge. Ich muß gestehen, obwohl der Falter recht häufig vorkommt (noch), habe ich bisher keine seiner Raupen entdeckt, ich bleib dran 😉

Und nach den herrlichen sonnigen und milden Märztagen, die wir alle genossen haben, muß sich der Zitronenfalter nun für einige Tage wieder in sein Versteck zurück ziehen. Nicht ohne noch schnell an bunten Frühlingsblüten genippt zu haben. Der Winter will noch nicht so ganz verschwinden, leider – ich gehe auch wieder vor den Ofen 😉

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Im Moor

Im Hagener Königsmoor

Die Sonne lockt, das Moor auch – also, Fotoausrüstung in den Rucksack gepackt, rauf auf´s Fahrrad und ab in die Natur. Diesmal in´s Hagener Königsmoor, auf der Suche nach verliebten Moorfröschen. In der Paaarungszeit, und nur dann, färben sich die Männchen im Eifer des Gefechts um die schlicht braunen Weibchen himmelblau. Ich habe das erwachende Moor im Sonnenlicht genossen, Vögel singen hören, Hummeln summen hören, aber keine Moorfrösche gefunden, weder gesehen, noch gehört. Da war ich wohl noch zu früh unterwegs. Was nicht ist, wird noch kommen.

Angetroffen beim frühen Brutgeschäft habe ich die Graugans, die mit ihrem Partner genau hier in jedem Jahr brütet. Ich habe sie nicht gestört, sie hat nicht einmal aufgeblickt. Kraniche waren in der Ferne auch zu hören, die verstecken sich aber tiefer drin im Moorgelände, so dass man sie kaum zu sehen kriegt.

Grauganspaar

Und ein ganz besonderer Augenschmaus ist der Gagelstrauch, seine rotbraunen Blüten sind die ersten Farbtupfer des Frühlings im Moor. Heute ist der Gagelstrauch eine Rarität unter den Moorpflanzen geworden. Im Hagener Königsmoor findet er ideale Bedingungen vor und der Bestand erholt sich gut, ebenso in den Restmooren im Teufelsmoor. Klar, dass er unter Naturschutz steht. Und wie meistens habe ich das Handy schnell zur Hand für ein kurzes Filmchen – enjoy 😉

Ich wünsche ein friedliches und sonniges Wochenende

Eure Maren

Männliche Gagelstrauchblüten
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