Ringelnatter Babyface

Ich mag Schlangen und ich finde es super gut, dass sich seit Jahren schon Ringelnattern in meinem Garten einfinden. Von neu geschlüpft und bleistiftdünn bis ziemlich dick und ausgewachsen, alles ist zu finden, nicht täglich, aber so dann und wann, ganz besonders im heißen Sonnenschein.

Wenn es mir gelingt, sie direkt von vorne zu fotografieren, haben sie ein ganz besonderes Babyface. Eine Zuckerschnute, wenn auch eine mörderische, jedenfalls für Frösche. Für Menschen ist diese Schlange völlig ungefährlich.

Für die grüne Wasserfärbung sind Schwebealgen verantwortlich. Ich bin in diesem Jahr davon überrascht worden, wie schon einmal vor einigen Jahren. Fotogen ist das grüne Wasser ja aber nicht so gut für den Teich, seine Pflanzen und seine Insassen. Den Schlangen macht das nichts.

Nicht jeder ist entzückt, wenn er einer Ringelnatter am Gartenteich begegnet. Dabei sind diese Schlangen ungiftig und man sagt, sie bringen Glück demjenigen, der sie im Garten hat. Da diese Schlangen gern im Wasser jagen, werden sie nur im Garten ansässig, wenn sie einen Teich vorfinden und am liebsten noch viel Unterholz zum verstecken und einen Komposthaufen für die Eiablage. Sie ernähren sich auch von Mäusen, denen sie bis tief in ihre Mäusetunnel folgen. Siedelt sich die Schlange an, hat man sozusagen einen ökologischen Garten. Ich bin irgendwie stolz auf meine Schlangenbrut.

Selbstverständlich ist das Jagen und das Vernichten von Ringelnattern verboten.

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Er hält sich lieber gut versteckt. Das Leben am Gartenteich ist gefährlich, denn auch der Reiher schaut gerne vorbei. Bei dem steht auch Ringelnatter auf dem Speiseplan.

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Alle Jahre wieder

Storchenpflegestation Wesermarsch

Es vergeht kein Sommer, in dem ich nicht auf die andere Weserseite fahre und Udo Hilfers und seine Frau besuche. Natürlich gilt mein Besuch hauptsächlich den unzähligen Störchen in unserer einzigen Baumbrutkolonie in Niedersachsen. Die Arbeit des Ehepaares Hilfers ist so grandios im Sinne der Störche und des Naturschutzes, das läßt mich immer wieder staunen und ich gestattete mir eine Menge an Bewunderung für die beiden. Besucher sind natürlich immer willkommen in dem großen Garten der Storchenstation, Kaffee wird angeboten, gegen eine Spende. Überhaupt Spenden, die Betreuung der Störche kostet viel Geld, es werden gerne Spenden angenommen, es gibt ein entsprechendes Sparschwein dort.

In diesem Jahr gab es schon 15 verletze Störche, teils mit abgerissenen Beinen oder Flügeln, oft auch mit kaputten Schnäbeln. Nicht alle konnten gerettet werden. Und es trifft die Hilferts hart, wenn sie entdecken, auf einem Nest mit Küken fehlt wieder ein Storch. Der massive Ausbau der Windkraft ist zwar nötig, das haben wir inzwischen wohl alle begriffen, doch sollte man unbedingt weiter auf die Belange der Natur Rücksicht nehmen. Das hoffen auch die Hilferts. Im vergangenen Jahr gab es nur 5 verletzte Störche, das zeigt, wie schlimm die Situation doch ist für alle Vögel, ich spreche hier nur von Störchen,

Stundenlang kann ich dort im Garten sitzen und die Störche beobachten. Ein Jungpaar zum Beispiel baute immer noch an seinem ersten Nest, es sah recht unordentlich aus, man übt ja noch. Der kleine Stock wurde kurzerhand einem Storch geklaut, der in der Pflegebasis für flugunfähige Störche unter dem Baum stolz einen solchen mit sich im Schnabel herum trug. Und während das gestohlene Stöckchen im Nest eingebaut wurde, klaute eine listige Krähe ungeniert Nistmaterial. Gut Ding will also Weile haben. Im nächsten Jahr klappt es bestimmt mit dem Nestbau bei soviel Übung.

Wenig später versuchte der Jungsstorch Zweiglein vom Baum abzubrechen. Solange wie ich zuschaute, gelang ihm das nicht. Seine Braut und sein Nest zu verlassen, traute er sich wohl nicht, die Hilfers erzählten uns von vielen Kämpfen in diesem Jahr rund um die Nester.

Aber trotz aller Kämpfe, in den meisten Nestern saßen muntere, immer hungrige Küken. Die Kleineren noch bewacht von einem Elternteil, während der andere auf Nahrungssuche war in den üppig grünen Wiesen rund um die Storchenstation. Die Kleinen haben noch schwarze Schnäbel und Beine, nur die ausgewachsenen Störche haben die berühmten roten Storchenbeine und rote Schnäbel.

Wenn ihr im Sommer in Norddeutschland unterwegs seid, ein Besuch der Storchenstation lohnt sich immer.

https://www.storchenstation.de/

Ich wünsche allen ein sonniges Wochenende.

Wie immer, ein Klick ins Bild und es ist vergrößert.

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Rückblick

Matthias Mahnke alias Moorkommissar Findorff

Und was sonst noch so los war im Teufelsmoor und umzu.

Durch meine kleine Auszeit habe ich versäumt euch zu erzählen, was hier und umzu alles so geschah. So gab es zum Beispiel in Vegesack ein maritimes Fest rund um den Vegesacker Hafen. Ich war zwar nicht dort, aber auf der Hamme sah ich die Torfkähne stilvoll geschmückt an mir vorbei ziehen. Sie waren unterwegs zum Hafenfest. Matthias Mahnke als Moorkommissar winkte mir freundlich zu, es ist schön, die Torfkähne wieder auf der Hamme zu sehen.

In meinem kleinen Dorf

In meinem kleinen Dorf ist der Raps inzwischen verblüht. Jeden Tag kam ich an diesem Rapsfeld vorbei. Ich war schier entzückt, denn bisher wuchs hier immer Mais. Ist der Raps erst verblüht und bildet die Früchte aus, sieht so ein Feld allerdings auch nicht mehr so schön aus. Countryside.

Raupe des C Falters

Im Garten habe ich zum ersten Mal eine Raupe des C-Falter gefunden. An einem Johannisbeerbusch waren die oberen Blätter so ungesund eingerollt. Ich habe nachgesehen und siehe da, dort hatte sich die Raupe versteckt. Meine Johannisbeerernte wird in diesem Jahr nicht so gut, das kann man schon sehen. Das lag aber nicht an dieser entzückenden Raupe.

Früher Mittlerer Weinschwärmer

Und dann gab es eine Überraschung, ein Mittlerer Weinschwärmer schon Anfang Juni auf meiner Terrasse, na sowas. So früh hatte ich noch nie einen dieser großen Nachtfalter hier, sie zeigten sich sonst im August und gegen Ende des Sommers. Dieser Falter war kamerascheu, ließ sich nur ungern fotografieren, schnell war er weg. Am nächsten morgen fand ich ihn allerdings wieder an seinem Platz. Das war dann das letzte Mal, wahrscheinlich haben ihn die Fledermäuse erwischt. Die Fledermäuse leben den Sommer über in den Rollädenkästen meiner Nachbarn. Auch nett, gell, Fledermäuse in Rolladenkästen.

Schlussdorf – Torfkahnwerft und Museum – FietsCafe22

Die Redaktionssitzung „Heimat-Rundblick“ fand diesmal in der Torfschiffwerft in Schlussdorf in FietsCafe22 statt. Auf einem geführten Rundgang durch das kleine Museum haben wir Geschichten über das Leben der frühen Moorbauern und Torfschiffern gehört, unterlegt mit historischen Fotos. Ein Leben damals im Teufelsmoor war kein Zuckerschlecken. Heute können Gäste wunderbar Kaffee und Kuchen schlemmen, in aller Seelenruhe entweder vor dem Haus unter den alten Bäumen oder im Garten hinter dem Haus mit Blick auf unseren berühmten hohen Himmel und die weiten Felder und Wiesen. Wir haben die Redaktionssitzung auf der Terrasse im Sonnenschein genossen. Das neue Heft wird Mitte Juli erscheinen.

So weit so gut. Ich wünsche allen eine sonnige Woche. Und tschüss.

http://www.torfschiffswerft-museum.de/

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Aller Anfang ist schwer

Blaumeisen

Nestflüchter

Das Blaumeislein ist ja sowas von entzückend. Das Nesthäkchen sieht noch etwas mürrisch aus. Vielleicht wäre es doch noch gerne im warmen Nest hocken geblieben, so schwanzlos, wie es ausschaut. Die Familie ist der Enge des Nestes entflohen und nun auf Entdeckungsreise durch den Garten. Heute ist übrigens der Tag des Gartens. Der erste Flug, das erste Bad, Futter selber suchen, es gibt soviel zu entdecken und zu lernen. Die Meisenfamilie hatte ihr Nest im Magnolienbaum im Beet an meiner Terrasse. Sie sind nicht sehr scheu, wir kennen uns.

Die ganze süße Rasselbande wurde von nur einem Elternteil groß gezogen, eine Mammutaufgabe. Ich habe Nachbars Katzen im Verdacht, die Meise erwischt zu haben. Zwei tote Drosseln und eine tote Blindschleiche gab es zuletzt in meinem Garten. Beweisen kann ich es nicht. Katzen gehören einfach nicht nach draußen in der Brutzeit der Vögel. Es macht mich wütend, wenn ich sie durch den Garten schleichen sehe.

Zuckerschock – Rufe nach Mama

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Das abenteuerlustige Geschwisterchen
Erster Badeversuch

Und in diesem Meisenheim im Magnolioenbaum war ihr zu Hause in den ersten Lebenswochen. Die Zeit bleibt nicht stehen, auch Meisen müssen aus dem gemütlichen Nest hinein ins raue Leben. Ich wünsche viel Glück.

Flügellos mit SchattenSchnappschuss im Kasten 😉
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Rügen

Auszeit Teil 3

Rügens berühmte Alleen

Der Kurzurlaub auf Rügen sollte uns nach Lohme führen, ganz im Norden, an der Grenze des Jasmund Nationalparks. Der berühmte Küstenwanderweg beginnt gleich neben unserem Hotel. Das Wetter war durchwachsen. Sturm und Gewitter stoppten so einige unserer Tourenpläne.

Jasmund Küstenwanderweg in Lohme

Nur einmal haben wir uns auf´s Rad geschwungen. Der Radweg von Lohme durch den Nationalpark nach Sassnitz ist gut ausgebaut und war menschenleer, wahrscheinlich wirkte das Wetters abschreckend. Doch war der Weg bergiger als wir Flachlandmenschen es uns vorgestellt hatten. Manchmal habe ich das Rad geschoben (nicht lachen 😉 ). Die Aussichtsplattform am Königsstuhl wird Ende des Monats vorübergehend geschlossen, es wird umgebaut und ein touristisches Highlight wird entstehen. Bin gespannt.

Blick zum Königsstuhl

Gemütlich war es im Cafe Niedlich, am Lohmer Hafen. An einem Nachmittag schien warm die Sonne, das konnten wir gut nutzen zu einem Ausflug die 200 Treppenstufen hinunter zu dem urigen kleinen Cafe. Überhaupt gefiel uns Lohme ausgesprochen gut, sehr ruhig, sehr gemütlich, gutes Restaurant, es war perfekt.

Hafen Lohme mit Cafe Niedlich

Am letzten Urlaubstag im Dauerregen sind wir mit dem Auto über die Insel gefahren. Sellin und Binz platzten aus allen Nähten. Viele Touristen mit Schirm und Regenklamotten, die Cafes waren voll, kein Tisch mehr frei. Ein blühendes Mohnfeld wie es auf vielen Prospekten gezeigt wird, haben wir nicht gefunden, dafür jede Menge Schwalben. So viele Schwalben gibt es im Teufelsmoor schon lange nicht mehr.

Schwalben in Lohme

Höhepunkte der Abende waren die bei dem besagten Wetter völlig unerwarteten, gigantischen Sonnenuntergänge. Und anders als daheim mußte ich dafür nicht mehr weit fahren, denn direkt vom Hotel konnten wir zuschauen, wie die Sonne dramatisch hinter Kap Arkona versank. Der Leuchtturm schickte sein Licht dazu weit hinaus auf die Ostsee.

Auf den Fotos sieht es insgesamt überwiegend sonnig aus, aber glaubt mir, an den Tagen mit Sturm und Regen hab ich nicht fotografiert. Nicht einmal einen Blitz habe ich eingefangen.

Licht an im Leuchtturm Kap Arkona

Lohme/Rügen, wir kommen sicher wieder.

Und zwischen Rügen und Prerow liegt bekanntlich Stralsund. Das Oceaneum ist immer einen Zwischenstopp wert.

Nun werde ich wieder aktuell im hier und jetzt sein und nicht mehr in Auszeiterinnerungen schwärmen. Alle Bilder sind gesichtet und im Archiv gespeichert. Das war also Prerow und Rügen – Frühjahr 2022. Das Schreiben und die Aufarbeitung hier im Blog, läßt mich den Urlaub neu erleben.

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Flussregenpfeifer

Prerow Auszeit Teil 2

Und während ich noch die hübschen Hirschdamen in den Dünen beobachtete, fiel mir in den Augenwinkeln eine wieselfinke Bewegung auf. Auf dem Kies huschte etwas aufgeregt hin und her. Meine Aufmerksamkeit war geweckt. Und siehe da, es wartete eine faustdicke Überraschung auf mich – ein Flussregenpfeifer Pärchen hatte sein Nest irgendwo in der Kiesaufschüttung am Wasser gebaut. Die Dame sah ich nur einmal kurz auffliegen, das Nest habe ich gar nicht entdeckt. Natürlich habe ich mich sofort aus dem Bereich zurück gezogen. Der hübsche kleine Vogel mit den gelben Augenringen ist mangels Brutplätzen sehr selten geworden. Sein Brutrevier sind die Kiesflächen in seichten, unbegradigten Flüssen. Die aber werden mittlerweile überwiegend von Menschen für den Freizeitbereich genutzt. Nun ist er ausgewichen auf von Menschen geschaffene Kiesflächen als Ersatzbiotop. Ich drücke dem hübschen Pärchen die Daumen für den Bruterfolg.

Das Männchen versuchte verzweifelt alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, weit weg vom Nest. Es baute sich warnend in wenigen Meter Entfernung vor mir auf und zeigte mir mit allem was er hat, dass meine Anwesenheit äußerst unerwünscht war. Ein paar Bilder aus der Ferne mußte ich mir aber dennoch gönnen.

Das soll heißen – verschwinde aus meinem Revier

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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Eine Auszeit die ist wichtig

Teil eins

Und für uns ist Prerow auf dem Darss immer perfekt für eine Auszeit. Frische Ostseeluft, rundum Natur und jetzt im Frühling allerdings jede Mengen Mücken, ganze Schwärme waren permanent im Angriffsmodus. Macht nichts, wir haben uns voll mit Mückenschutz getarnt. Also, gleich nach Ankunft Prerow rauf auf´s Rad und durch den Urwald zum wunderschönen einsamen Weststrand radeln. Der Plan für den Tagesausklang am ersten Auszeittag: am Darsser Nothafen nach den Hirschen schauen und später auf den Sonnenuntergang am Leuchtturm Darsser Ort warten.

Bei den Hirschen waren nur die Damen anwesend, die Herren hatten sich zurück gezogen, sie werden erst im Herbst zur Brunft wieder auf der Bühne erscheinen. Aber die Damenwelt dort in den Dünen zu beobachten, das ist auch wunderbar entspannend. Aber im Mai niemals ohne Mückenschutz 😉

Es gibt einen wunderbaren Rundwanderweg am Darsser Ort, teilweise auf Bohlenwegen, mit 4.5 km Länge gut zu bewältigen. Die Fahrräder müssen wir allerdings zurück lassen. So wird die Zeit nicht lang beim Warten auf den Sonnenuntergang. Es gibt immer was zu sehen, Graureiher im Wasser mit Hirschkuh im Hintergrund und weit draußen auf See ein Schiff. Im Schilf lassen sich Braunkehlchen und Weidenrohrsänger entdecken und natürlich wartet man gespannt auf den Seeadler, der wie auf Bestellung auch vorbei fliegt, allerdings in einiger Entfernung. Balsam für die Seele aber zu weit weg für ein Foto.

Und dann, gleich am ersten Abend um 21.21 h – ein herrlicher Sonnenuntergang über dem Meer.

Als im Leuchttum das Licht anging und die Sonne hinter dem Horizont verschwand, machten wir uns auf den Weg, zurück durch den Wald nach Prerow. Die Mücken tobten geradezu um uns herum. Wir waren spät dran. So liess sich am Leuchtturm schon ein Füchslein blicken, erschrocken suchte es das Weite. Er hatte wohl nicht mehr mit Touristen gerechnet. Sein Plan, den Strand nach Essbarem abzusuchen. Der Sturm am Tag vorher hatte in der Tat einige Plattfische auf den Strand gespült. Die haben ihm später sicherlich geschmeckt. Insgesamt haben wir 3 Füchse gesehen, sie scheinen dort in einem Paradies zu leben, so ganz ohne Jäger.

Fortsetzung folgt

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Welttag der Bienen

Heute wird der Welttag der Biene gefeiert. Die Vereinten Nationen hatten 2017 den 20. Mai zum Welttag der Bienen gekürt und ich finde, Bienen haben es sich verdient, gefeiert zu werden.

So viele Gefahren lauern täglich auf die fleißigen Insekten, von denen es unzählige Wildarten weltweit gibt. Auf dem Bild oben ist eine Blutbiene zu sehen, sie tummelte sich im Garten auf meiner Gänseblümchenwiese. Es ist mir nicht möglich alle Bienenarten sicher zu bestimmen. Wie auch immer, jede einzelne Biene ist wichtig und ganz besonders vom Artensterben betroffen sind die vielen Wildbienen.

Ich weiss, mit meinem Blog erreiche ich nur die, die sowieso schon viel für den Artenschutz tun in Gärten, auf Balkonen und in der Natur. Das ist ja das Dilemma, man erreicht nicht die Leute, die man eigentlich erreichen müßte. Das passiert mir hier im Kleinen ebenso wie Regierungen und Umweltschutzorganisationen im Großen. Die mit den Schottergärten und die Giftspritzer sind schwer zu überzeugen, bzw zu erreichen. Das gilt auch in meiner Nachbarschaft, leider.

Zum Schluss noch den aktuellen Gartenreport. Gestern gab es wieder Besuch vom Graureiher. Ich glaube, er hat in diesem Frühjahr jede Menge Grasfrösche erwischt. Er fliegt immer zuerst auf den unteren Ast meiner riesigen Fichte, schaut von oben auf seine Opfer, landet und schlägt zu. Nun denn, er hat sicher Kinder im Nest, die er versorgen muss und Supermarkteinkauf geht nicht bei Reihern 😉

Und mit dem Foto meiner zur Zeit schönsten Gartenpfingstrose verabschiede ich mich in eine kurze Blogpause.

Bis denne denn, tschüß und tschau, tschau …

(Für eine größere Ansicht – klick ins Bild)

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Gartenreport

Applaus für die fleißigen Eltern

Die Singdrossel bringt junge, saftige Schnecken ans Nest.

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Vater Amsel serviert frische Regenwürmer.

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Die Blaumeise hat zarte Jungraupen zu bieten.

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Und die Kohlmeise hat einen flotten Käfer gefangen.

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Und ich bitte heute die Enkel zu Tisch.

In diesem Sinne – guten Appetit und ein schönes Wochenende wünsche ich. Ach ja – vielleicht sollte ich es mal wieder erwähnen, klick ins Bild für eine größere Ansicht. Dann kann man die Opfer besser erkennen, wenn man will.

Augenzwinkernde Grüße

Maren

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Baumaterial ist teuer

Dem Eichelhäher können die steigenden Preise egal sein, er muss gar nicht in den Baumarkt um Material für den Hausbau zu ergattern. Er sucht sich Baumaterialien für sein trautes Heim in der Natur. Hat man Passendes ausgewählt, bricht allerdings schweißtreibende Arbeit an. Lieblingszweige sind ausgerechnet die meiner Korkenzieherhaselnuss. Heute habe ich ihn erwischt. Er war frühmorgens mit seiner Frau unterwegs auf Brechtour. Beide haben wirklich hart gearbeitet.

Ist ein passender Zweig auserwählt, wird daran mit aller Kraft gezerrt , bis das Ästlein endlich bricht. Gleichzeitig muss auch die Umgebung gut beobachtet werden, der Mensch am Fenster mit der Kamera könnte Übles wollen. Dabei hat der Mensch ganz andere Probleme, der Mensch, am Fenster möchte nichts weiter, als diese Szene mit der Kamera festhalten aber die Eichelhäher sitzen niemals still, wie soll man auch bei solch einer kräftezehrenden Arbeit.

Bei Blende 11 und 600 mm Brennweite ist das durch die Fensterscheibe ein echtes Problem 😉

Verdammt – harte Arbeit und das vor dem Frühstück, jedenfalls bei mir.

Und wieder einmal – so kann man auch seine Zeit verbringen, am Fenster mit der Kamera und Gartenmitbewohner stalken.

Kommt gut durch die neue Woche

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