Betreten auf eigene Gefahr

Niedersandhauser MoorGeht  man durch dieses Tor und nimmt die lauernde Gefahr in Kauf – betritt man eine kleine Welt der Naturwunder.

Das Moor in Niedersandhausen, klein aber fein und besonders schön zur Zeit der Heideblüte im August.

Früher wurde hier Torf gestochen. Folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg, kommt man auf eine Lichtung. Dort ist der alte Torfstich noch gut zu erkennen und Bänke stehen bereit für eine Rast.

Niedersandhauser-Moor-Impressionen

 

 

Auf meinem Weg begegnete mir der grüne Feldsandlaufkäfer, die Winterlibelle und last but not least – Rosmarinheide.

Dieses Fleckchen Erde ist der einzige Ort im Teufelsmoor, an der ich die seltene Rosmarinheide fand.  Auch Schnabelried wächst dort am Wegesrand.

Über den schillernden Käfer habe ich bereits  in einem früheren Artikel geschrieben.

Feld Sandlaufkäfer

Die Winterlibelle ist die einzige Libellenart, die  als Libelle überwintert und nicht als Larve im Wasser.

Sommer pur …

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

HammeNacht 2016

Hammenacht-2016Gegen 18 h breitete sich bei mir eine gewisse Unlust aus, wie geplant  nach Worpswede Neu-Helgoland aufzubrechen. Ein schweres Gewitter mit Sturm und Starkregen wütete über meinem kleinen Dorf. Doch eine Stunde später sah die Welt schon wieder viel freundlicher aus. Die Sonne schien, also nix wie los, zur HammeNacht 2016. Ich war spät dran, Fahrzeit eine gute halbe Stunde nach Worpswede.

Und dann gab es nichts als Musik, leckeres Essen, einen wunderschönen Sonnenuntergang, freundliche Leute, bunte Lichter  und natürlich die Boote. Musik und Gesang ertönten nicht nur im Torfhafen, nein auch in den Booten auf der Hamme. Alle Augenblicke  kam ein Torfkahn vorbei, vollbeladen mit guter Laune.

Bis 21.30 h machte meine Kamera mit, zuletzt bei ISO 6400, dann war Schluss mit lustig.

Ein paar schöne Erinnerungen bleiben und eine Postkarte schicke ich Euch von der HammeNacht 2016. Das Gewitter machte sich bei soviel Musik und fröhlichen Menschen schnell vom Acker und überliess der Sonne den Abend, bis die Nacht hereinbrach.

Über den Hammewiesen stiegen die Abendnebel – das Teufelsmoor zeigte sich von seiner allerschönsten Seite. Wie gut, dass ich noch nach Worpswede an die Hamme gefahren bin.

Freue mich schon auf die HammeNacht am 5. August 2017.

Full size is 2530 × 1903 pixels

 

Siehe auch:

https://marensfotoblog.wordpress.com/2014/08/17/hammenacht-2014/

https://marensfotoblog.wordpress.com/2013/08/19/hammenacht-die-11/

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Worpswede News

Worpswede-PokemonsWas da so alles los ist in Worpswede in der Bergstraße …

Pokémonalarm.

Nicht nur unzählige Touristen und Anwohner bummelten am Sonntag  durch das Künstlerdorf zum Bergstraßen Happening – nö, zwischen Kunst und Kultur fanden und fingen diese beiden jungen Herren auch jede Menge Pokémons. Jedenfalls waren sie unglaublich vertieft in ihr Spiel und wollten sich von mir und meinen neugierigen Fragen auch nicht gerne stören lassen .

Eine Momentaufnahme …

 

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Sag mir wo die Blumen sind

  .. wo sind sie geblieben.

_MG_0848

Der Evergreen kommt mir oft in den Sinn, wenn ich durch die Landschaft streife.

Löwenzahngelbe Wiesen  im Frühjahr – in jedem Jahr weniger.

Mohnblüten am Wegesrand – Fehlanzeige.

Kornblumen im Feld – Fehlanzeige.

Nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten,  zum Beispiel an den Wanderwegen entlang der Hamme und am Ahrensfelder Damm und seinen Nebenwegen darf  der Gilbweiderich in vorderster Reihe  blühen, dahinter der Wasserdost, aufgenommen an der Hamme bei Neu Helgoland in den vergangenen Tagen.

Mäsedüss und BlútweiderichEin Augenschmauss auch Rainfarn und  Blutweiderich. Oder gar süss duftender Mädesüss im Pennigbüttler Moor.

Artenreiche Wegeseitenräume im ländlichen Raum – Fehlanzeige.

Am Sandweg zum Kranichbeobachtungsturm im Huvenhoopsmoor wurde der blühende Seitenstreifen an Rande der Maisfelder (beidseitig) plattgewalzt von überbreiten Traktoren.

Was für ein Elend.

In den Städten sieht man inzwischen mehr Wildblümchen, ausgesät von rührigen Menschen in mancher Pflastersteinlücke.  Guerilla Gardening getauft wurde diese urbane Bewegung zur Begrünung der Städte.

P.S. gestern habe ich mir den wunderbaren Film „Unsere Wildnis“ angesehen. Anfangs wurde ich eingelullt von paradiesich schönen Aufnahmen. Am Ende des Filmes war ich tief berührt und schweigsam. Ich kann diesen Film aus vollem Herzen weiterempfehlen.

http://www.unsere-wildnis.de/

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | 4 Kommentare

Ich muss mal eine Lanze brechen …

Tigerschnecke… für wen, ja ihr seht und lest richtig, für Nacktschnecken. Und zwar für eine ganz bestimmt Nacktschnecke, den Tigerschnegel.

Es vergeht jetzt kaum ein Tag, an dem mir nicht Freunde oder Nachbarn von den vielen Schnecken im Garten erzählen. Ein jeder hat eine andere bestialische Art, diese klebrigen Viecher zu vernichten. Ich will mich dazu nicht näher äußern. Ich kann ja den Zorn der Gartenbesitzer auf Nacktschnecken verstehen.

Die so verhassten spanischen Wegschnecken haben aber auch kaum einen Feind, selbst Igel und Frösche machen einen Bogen um die klebrigen Fressmonster. Einen kleinen  Feind aber gibt es, die  Tigerschnecke, oder Tigerschnegel (Limax maximus).

Rote und schwarze Nachtschnecken und deren Gelege stehen auf dem Speisezettel der Tigerschnecke.  Sie fressen ansonsten zerfallenes Pflanzenmaterial und Pilze, also keine frischen Triebe und Blüten. Diese Schnecken sind ausschliesslich nachtaktiv.  Viele Gartenbesitzer kennen sie daher nicht und haben sie noch niemals entdeckt.

Wer Tigerschnegel im Garten hat, sollte kein Schneckenkorn streuen. Dem fallen die Getigerten genau so zum Opfer wie die Roten und Schwarzen.

Wer mehr über dieses fast unbekannte  Weichtier wissen möchte, hier ist ein Link  Alles Wissenwerte über Tigerschnecken.

 

Full size is 1500 × 655 pixels

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

Ich mag Störche

 

Störche--KopieSchon wieder Störche😉

Diese Storchencollage habe ich vor einigen Jahren angefertigt und auch schon gezeigt. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere. Diesmal habe ich zwischen all die vielen Weißstörche 3 weitere Störche ins Bild geschmuggelt…

Von oben schräg  nach unten:

Den Sattelstorch traf ich in der Serengeti

Den Schwarzstorch traf ich an der Teufelsmoorstraße

Den Waldstorch traf ich in den Everglades

Full size is 1900 × 1303 pixels

In der vergangenen Woche war ich mit einer befreundeten Word Press Bloggerin aus Hannover zur Storchenpflegestation in Berne. Ich habe ja schon mehrmals über die Storchenkolonie in Berne berichtet und auch über die Störche im Tiergarten Ludwigslust in Osterholz Scharmbeck. Diesmal habe ich es mir bequem gemacht und schreiben lassen. Lest selbst, wenn ihr mögt. Wunderschöne aktuelle Bilder runden die Geschichte perfekt ab.

Hannoverblickost – In der Storchenpflegestation Berne

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Breminale

BreminaleWie sprach seinerzeit Sportreporter Heinz Mägerlein: „Sie standen an den Hängen und Pisten“….

Am 13. Juli beginnt in Bremen wieder die Breminale. Laut Weser Kurier und Veranstalter Max Maurer wurden 16 000 € für mobile Toiletten ausgegeben…

Tja, die Weser ist gleich nebenan   …

😉

1500 × 1000 pixels

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Was wächst denn da in meinem Garten

Johannisbeere-AlpenDa entdecke ich rote Früchte, die ich nicht kenne und noch nie gesehen habe in meiner Wildwuchshecke. Donnerwetter!

Der Strauch ist beinahe 2 m hoch, niemand hat ihn gepflanzt und seine kleinen Früchte sehen aus wie Johannisbeeren. Aber wie das, Johannisbeeren hängen doch immer in Trauben dekorativ vom Zweig, leicht zu pflücken. Diese Beeren verstecken sich eher zwischen den  Blättern. Und übrigens, die Blätter sehen aus wie Johannisbeerblätter, sind aber kleiner.

Keine Frage – ein Fall für Google….

Und ich  finde  auch im Nu des Rätsels Lösung. Da wächst hier im Flachland bei mir im Kiefernwald eine  Alpenjohannisbeere. Sie gehört zur Familie der Stachelbeergewächse und ist häufig in Laub- und Mischwäldern, aber auch in Kiefernwäldern zu finden. Aha, auch in Kiefernwäldern und da wohne ich ja mittendrin in einem…

Die Beeren sollen fade schmecken, aber bei Vögeln sehr beliebt sein, auch Hummeln und Wildbienen werden angelockt, na denn, sollen die Tiere sich um diesen Strauch kümmern, ich ernte dann doch lieber meine mir bekannten Johannisbeeren. Obwohl, auch da ernten Vögel eifrig mit …

JohannisbeereAber witzig ist es schon, was sich alles ansiedelt, wenn man eher wenig Gartenarbeit leistet😉

Schönes Wochenende wünsche ich …..

 

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sage und schreibe 5 Jungstörche im Nest

5-JungstörcheDie Wildstörche im Tiergarten Ludwigslust ziehen in diesem Jahr 5 Junge groß. Meine Güte, was für eine Aufgabe.

Man muss schon gut hinschauen, um alle 5 Jungvögel hoch oben im Nest zu entdecken.

Full size is 2428 × 1000 pixels

Es sieht ganz gut aus in dieser Storchensaison im Landkreis, auch wenn es in einigen Nestern Verluste gab, das Kreisblatt berichtete heute. Insgesamt 26 Nester sind besetzt, aber 5 Junge gibt es wohl nur in dem Nest im Tiergarten Ludwigslust. Wie gut, dass ich mit meinen beiden kleinen Enkeln und dem Rest der Familie dieser Tage dort war. Wildstörche kann man sonst aber auch gut in der Storchenstation in Berne beobachten. Dort hat sich im Laufe der Jahre eine richtige Storchenkolonie gebildet. Bei Ludwigslust sind die Störche auf dem besten Wege, eine Kolonie zu gründen, es gibt inzwischen mehrere Nester der  Wildstörche dort.

Auch zwei Graureiher saßen hoch oben in den Bäumen im Tiergarten und beäugten von oben herab die Szenerie im Storchennest. Vielleicht waren sie darauf aus, fette Happen zu stiebitzen, wer weiss. Vor einigen Tagen spazierte ein Reiher gar über meine Terrasse und fing anschließen in aller Seelenruhe Moderlieschen an meinem Teich. Nun denn, er kann ja nicht in einen Supermarkt fliegen und sich Fische kaufen  – was soll er machen, wenn täglich der Hunger kommt – so ist das Leben, fressen und gefressen werden.

 

_K1A7038

http://www.tiergarten-ludwigslust.de/de/63934-Tiergarten

https://marensfotoblog.wordpress.com/2016/05/06/der-tanz-der-stoerche/

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schau mir in die Augen….

_MG_0420_MG_0490Seit vielen Jahren fressen mir jeden Sommer  ihre dicken grünen oder braunen Raupen die Fuchsien ab.

Weil sie auch gern am Feuerkraut sitzen, lasse ich auch diese Blümchen im Garten flächendeckend wachsen. Immer in der Hoffnung, auch endlich dem Falter zu begegnen, einem der schönsten Nachtfalter, die wir in der Region haben.

Und nun, nach ca. 35 Jahren Wartezeit, einer gefühlten Ewigkeit, sass endlich einer dieser Schönen unter meiner Veranda. Wahrscheinlich geflüchtet vor dem heftigen Regen. Pink und olivgrün mit großen Augen und weißen Beinen.  Kleine Wünsche, so wie dieser, werden also von Zeit zu Zeit erfüllt, große Wünsche dauern wohl etwas länger (z.B. einem Wolf begegnen 😉.

Die ersten Bilder habe ich aus sicherer Entfernung gemacht, damit ich, falls er wegfliegt, wenigstens ein Beweisfoto habe. Dann wurde ich mutiger, ging dichter heran mit dem Makroobjektiv. Alles ohne Probleme und so wurde ich ganz mutig, liess sanft ihn auf meinen Finger klettern, um ihn auf eine Blume setzen zu können. Purer Egoismus, einfach um bessere Fotos machen zu können.

Auch das klappte, er sass bis zum Einbrechen der Nacht dort. Und heute morgen ist er wieder da, wieder unter dem Dach der Veranda. Ein trockenes Plätzchen gibt man nicht so leicht auf. Und sicher ist es dort, Vögel und Fledermäuse lieben so einen dicken Falter sehr, er steht auf ihrer Speisekarte als Delikatesse..

Wer dieser schöne Falter ist: es ist der Mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor), ein Schmetterling aus der Familie der Schwärmer, ein Nachtfalter. Ein vollendet schönes Geschöpf.

 

Ich weiss, ich hab´s im Moment ein bisschen sehr mit Insekten – die Insektenwelt ist aber auch faszinierend !

 

Veröffentlicht unter Photogalery Maren Arndt, www.teufelsmoor.org | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare