Heimat-Rundblick

Unsere vierteljährliche Redaktionssitzung hatten wir diesmal in der Museumsanlage in Osterholz-Scharmbeck. Es war ein perfekt organisierter Nachmittag. Vielen Dank an die Organisatoren. Wer die Museumsanlage besuchen möchte, kann das immer am Wochenende von 10 h bis 17 h tun. Über die aktuelle Ausstellung berichtete das Osterholzer Kreisblatt.

Zeitungsartikel zur aktuellen Findorffausstellung

 

Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck

 

Der Heimat-Rundblick ist im Shop derMuseumsanlage zum Preis von 4.50 € zu erwerben, ebenso in der Buchhandlung Netzel in Worpswede.

Ein Jahresabo kostet 18,00 € und kann hier (im Link) bestellt werden.

Bestellcoupon Heimat-Rundblick

 

 

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Begegnungen

 

Begegnungen im Yellowstone (ups – fast hätte ich Teufelsmoor geschrieben 😉

Heute ein Beitrag ohne viele Worte –  Begegnungen dieser Art vergißt man nie. Besonders schön ist es aber, wenn man die jeweiligen Situationen per Kamera festhalten kann. Die Büffelherde z.B. wanderte schnaufend direkt auf uns zu mit dem brunftigen riesigen Männchen am Schluss. Wir konnten nicht ausweichen und standen mucksmäuschenstill bis die Herde vorbei war.

 

Ein schönes Wochenende wünsche ich allen, die hier reinschauen. Heute ist wieder Redaktionssitzung vom Heimat-Rundblick.

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Highways to Jackson Hole/Grand Teton NP

Die uralten Bristlecones habe ich nur ungern nach einem Tag schon wieder verlassen, aber die geplante Reise war noch lang und es wartete ja der Yellowstone. Der Weather Channel sagte bestes Reisewetter voraus.

Und so fuhren wir einsamste Highways durch Nevada und Idaho. Vorbei an Wildpferden, Schrottautos und ehemaligen Pony Express Stationen aus dem wilden Westen, als der noch wild war.

In Fallon besuchten wir das Stillwater Wildlife Refuge, die Bird Migration war hier aber noch nicht angekommen. Trotzdem ist es erstaunlich, in den  trockenen Wüsten Nevadas Seenlandschaften mit Libellen und Wildlife zu finden.

Am nächsten Tag also weiter über den angeblich einsamsten Highway der USA, Highway 50 nach Ely.  In unserem Hotel in Ely hing ein Bild von Marilyn am Waschbecken und spiegelte sich auch noch. Was war sie doch für eine schöne Frau und ich selber habe ungern in den Spiegel geschaut 😉

Weiter ging es den Great Basin Highway 93 entlang. Genug Zeit blieb für einen Besuch im Crater of the Moon National Monument. Viel schwarze Lava war da vor Urzeiten geflossen. Erstaunt hat mich das zarte Blümchen, welches auf schwarzem Grund leuchtend blühte. Blasing Star.

 

Durch Idaho Falls und auf dem herbstlich bunten  Highway 26 dann dem Tagesziel entgegen, Jackson Hole – aber davon mehr demnächst…

 

Und ach ja, an einem Tag haben wir diese Tour nicht geschafft …

Und im Radio immer dabei „Willies Roadhouse“ auf Sirius XM..!

 

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Kurze Unterbrechung

In meinem Kopf schwirren die Erinnerungen an den Urlaub kreuz und quer herum. Auf meiner Festplatte warten unzählige Fotos auf Sichtung und Bearbeitung und trotzdem muss ich meine Urlaubsgeschichten unterbrechen wegen …

… ja wegen der 20 000 Kraniche hier im Teufelsmoor.

Wie in jedem Jahr war ich früh morgens draußen und habe das Frühkonzert im Moor genossen..

Hört mal rein..

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Etwas ganz Besonders

Ich liebe Bäume ..

Als vor einem Jahr die uralte Eiche in Worpswede vom Orkan Xavier zerstört wurde, hat es mir fast das Herz gebrochen.

Seit vielen Jahren ist es mir ein großes Anliegen, die uralten Kiefern im Ancient Bristlecone Pines Forrest  in den White Mountains in Kalifornien an der Grenze zu Nevada zu besuchen. Mit 360 Jahren war die Mackensen Eiche in Worpswede ein Jungsspund – die Langlebigen Kiefern (Pinus longaeva)  sind bis zu 5000 Jahre und mehr alt. Wer weiss schon, was sie alles erlebt haben im Laufe der Jahrtausende.

Bisher reisten wir immer im zeitigen Frühjahr in die USA und jedesmal war die 10 Meilen lange kurvige Zufahrt zum Inyo National Forest von Schneemassen versperrt. Nur wenige Monate im Sommer ist die Zufahrt zu den uralten Lebewesen, den ältesten dieser Erde, gewährleistet.

Nun hat es endlich geklappt und wir konnten dort oben in bis zu 3400 Metern Höhe einen der  angebotenen Trails gehen. Wir entschieden uns für den kürzeren Discovery Trail – die Luft dort oben ist für uns alte Norddeutsche recht dünn. Die Zeit bleibt stehen…..

Im Great Basin Nationalpark in Nevada gibt es nur noch kleinere Bestände dieser seltenen Baumart. Im Ancient Bristlecone Pine Forrest sind  es dagegen noch  ganze Wälder dieser wunderschön verdrehten und knorrigen Urzeitriesen.  Der älteste Baum hier oben wird Methusalem genannt und die Ranger hier im Schulman Grove Visitor Center geben seinen genauen Standort nicht bekannt, sie befürchten Schäden am Baum durch unvorsichtige Besucher. Die Bäume wachsen auf kargem Dolomit-Boden, das ganz Jahr windumpeitscht und meistens schneebedeckt.  Dolomit ist ein weißes, kalkähnliches Gestein, ihm verdanken die  White Mountains ihren Namen.

Diese beiden uralten Bäume sind das Highlight auf dem Discovery-Trail, den wir gegangen sind. Ich werde ihren Anblick nie vergessen, frei stehend am Hang sind sie eines der beliebtesten Fotomotive hier oben.

 

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Aufnahmen: 14 mm Festbrennweite

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Nun mal der Reihe nach ….

Ein Reisebericht.

Von San Francisco aus starteten wir am nächsten Tag in den Yosemite NP. Unterkunft im Riverside Motel, was wir nur schwer fanden, denn es lag abseits aller Wege versteckt im Wald. Schön war es dort in der Einsamkeit, während es im übrigen National Park nur so von Menschen wimmelte. Parken sowieso fast unmöglich. Deutsche Touristen waren unter den Gästen gut vertreten 😉

Der Tioga Pass war für uns ein Muss dieser Herbstreise, denn bisher auf unseren jeweiligen USA Trips im Frühjahr war er immer gesperrt, ebenso der Weg zu den Ancient Bristlecones und dem Beartooth Pass im Yellowstone und der Going to the Sun Road im Glacier NP, nicht zu vergessen, der Pass im Lassen NP. Überall in den großen Höhen liegt der Schnee lange bis in den Sommer hinein auf den Passstraßen. Daher also diesmal unsere Reise im Herbst. Leider verpaßte ich dadurch die offenen Ateliers in Osterholz – Scharmbeck. Man kann eben nicht alles haben.

Hat man den wunderschönen Tioga Pass des Yosemite NP hinter sich gelassen, ist man auf der Ostseite der Sierra Nevada, Eastern Sierra genannt. Man fährt direkt auf den Mono Lake zu, einen großen Natron See, der leider immer mehr Wasser verliert, weil seit 1941 Trinkwasser in eine über 520 km lange Wasserleitung abgeführt wird, die Los Angeles versorgt. Berühmt ist der See wegen seiner bizarren Kalktuff Gebilde, die Fotografen in Scharen anlocken.

Die Zeit an dem Tag reichte noch zu einem Abstecher nach Bodie, einer verlassenen Goldminenstadt, deren beste Tage lange vorbei sind. Bodie war seinerzeit eine Boomtown, 10 000 Einwohner hatte die Stadt in ihrer Blütezeit. Heute ist sie ein gut gepflegter State Historic Park in der kalifornischen Hochwüste.

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

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On the road again

Zwischen beiden Fotos  liegen 25 Tage – on the road again – California, Nevada, Idaho, Wyoming, Montana, Oregon und wieder California …

Nun sind wir wieder daheim und wie sagt man, Erinnerungen sterben nie, die iTüpfelchen sind jedoch die Erinnerungsfotos.

Schön wars, aufregend und auch anstrengend. Der Anflug auf San Francisco über die Golden Gate Bridge war schon atemberaubend, wenn auch nur mit dem Handy fotografiert. Der Abschied von San Francisco bei klarer Sicht auf Brücke und City ein krönender Abschluss mit Ufo Wölkchen.

Das Teufelsmoor hat uns wieder und heute gleich flogen Kraniche über unser Haus …. 😉

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Kalender auf das Jahr 2019

In diesem Jahr gibt es im Verlag Atelier im Bauernhaus aus Fischerhude wieder den großen Worpswede Kalender mit meinen Bildern. Auch der kleine Postkartenkalender Worpswede ist schon seit einigen Wochen im Handel.

Die Kalender sind erhältlich online beim Verlag (auch über meine Webseiten per Link) und natürlich im Buchhandel, naja bei Amazon gibt es die Kalender auch.

Wir haben in Osterholz Scharmbeck übrigens eine tolle Buchhandlung in der Bahnhofsstraße 98  „Die Schatulle“ und auch der Verlag Atelier im Bauernhaus führt eine wunderbare Buchhandlung mitten in Fischerhude. Nur so als Idee, es ist immer gut, den örtlichen Handel zu unterstützen ….

Ein schönes Wochenende wünsche ich und nun genehmige ich mir eine kleine Blogpause.

Boah – soviel Eigenwerbung, ich hoffe, ihr verzeiht 😉

 

Verlag Atelier im Bauernhaus

 

 

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Zeit der Heideblüte

Perfektes Sonntagswetter, nicht zu heiss, nicht zu kalt,  Sonnenschein, blauer Himmel mit fotogenen weissen Wölkchen. Also nix wie raus ins Teufelsmoor. Und wir müssen nicht zur Heideblüte in die Lüneburger Heide fahren, wir haben im Landkreis auch Heide zu bieten 😉

Als Ausflugsziel haben wir uns das Springmoor ausgesucht. Dort ist die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Osterholz zu finden. Ein stiller Waldweg führt uns direkt zur blühenden Heide. Majestätische Solitärkiefern hatten hier den Platz zum Wachsen und stehen imposant zwischen der Heide. Sehr schön anzuschauen und das Wetter ist einfach nur zum genießen. Einer Familie mit Hund und Kindern begegneten wir, sonst nur Stille und Natur. Insekten schwirrten umher.

Eine frühe Heidelibelle sass neugierig auf den Heideblüten und lauerte auf Opfer. Sie liess mich nicht gerade dicht heran aber es war super, ihr zubegegnen, denn heimisch ist sie hier nicht. Diese Libellenart ist eingewandert aus dem Süden, wie auch das Taubenschwänzchen (ich berichtete).

Wenn der Herbst naht und die Heide blüht, dann ist auch Spinnenzeit. Eine dicke Vierfleck Kreuzspinne lauerte auf den Blüten. Ich mag Spinnen und auch sie werden gefühlt in jedem Jahr weniger…

 

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Stechapfel – ein Exot in meinem Garten

In diesem Sommer machen sich Exoten bei mir im Garten breit,  die amerikanische Zapfenwanze z.B. und dann noch merkwürdige Gewächse. Sogar eine Cannabispflanze ist 2 m hoch gewachsen und das von ganz allein ;-). Kleines Springkraut steht einfach überall an den Wegrändern und breitet sich unglaublich aus, das große Springkraut habe ich zumindest in meinem Garten erfolgreich ausgerottet. Ambrosia wuchs in diesem Sommer auf meinem ansonsten braunen Rasen, tztztz … die Exoten sind scheinbar besonders hart im Nehmen und die Sommerhitze haben sie genossen.

Die merkwürdigste Solitärpflanze ist jedoch der gemeine Stechapfel. Wie er in meinen Garten kommt, ich weiss es nicht. Jedenfalls wuchs er kräftig fast zu einem kleinen Baum in die Höhe. Schnell bildeten sich stachelige Früchte und geblüht hat er nur nachts, wahrscheinlich sehr zur Freude der Nachtfalter.

Laut Wikipedia sind Stechäpfel (Datura) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse  (Solanaceae). Die weltweit etwa 9 bis 13 Arten sind alle stark giftig. Der Gemeine Stechapfel bzw. Weiße Stechapfel (Datura stramonium) ist in Mitteleuropa der häufigste Vertreter.  In Deutschland kommt der wärmeliebende Gemeine Stechapfel häufig auf Flächen vor, die direkt von der Sonne beschienen werden, die also frei sind von beschattend wirkender sonstiger Vegetation. Er bevorzugt stickstoffreiche Böden wie Schutt- und Müllplätze sowie Wegränder.

Verwandt sind sie mit den auch giftigen und gut bekannten Engelstrompeten.

Heute ist der erste Stechapfel reif und aufgeplatzt. Ich denke, jetzt wird es Zeit, die Pflanze zu vernichten. Ich jedenfalls habe wieder etwas dazu gelernt. Stechäpfel kannte ich nicht und mußte erst googeln. Erstaunlich, was sich bei mir alles wohlfühlt 😉

 

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