Ski und Rodel gut

Auf Helgoland

Nee, nicht heute – aber was nicht ist, kann in diesem Winter ja noch kommen. Und wie man sieht, sind die Helgoländer auf Schneefall vorbereitet. Schlitten sind vorhanden.

Ich tüdel wieder in meinen Fotodateien herum, ausmisten und erinnern ist angesagt. Helgoland im Winter werde ich auf keinen Fall ausmisten. So ein verschneites Winterwochenende erlebt man nicht bei jedem Helgolandbesuch, dazu schneit es dort zu selten.

Kegelrobbenbulle

Auf der Hauptinsel also Wintersport, auf der Düne derweil wilde Kämpfe bei den Kegelrobben. Mit so einer blutigen Nase hat man(n) wohl seinen Harem verloren. Die Bullen kämpfen schon, während die süßen Babys noch am Strand liegen und im Rekordtempo Speck ansetzen. In diesem Jahr wurden so viele Kegelrobbenbabys geboren wie noch nie, 669 Tiere.

Kegelrobbenbaby

Seit 2004 bin alle 2 Jahre auf Helgoland, meistens für ein Wochenende. Die Insel kennen und lieben gelernt habe ich, als ich für meinen Fotoclub dort die Treffen organisiert habe. Mit der Gruppe haben wir den Bunker besichtigt, eine Fahrt im Börteboot um die Insel herum gemacht und sind auch entlang der Felsen unten zur langen Anna gewandert. Aber ganz besonders unvergessen ist das Wochenende im Winter mit Schnee und Sturm.

Auf der Düne

Corona hat mich seit einer gefühlten Ewigkeit mehr oder weniger ausgebremst. Ich hoffe auf einen Helgolandtrip im Sommer, wenn die Basstölpel und Lummen brüten.

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Nostalgie

Wenn es nichts Neues gibt – kramt man in Erinnerungen

Es ist wirklich nichts los, rein gar nichts. Das Wetter ist gräulich, die Stimmung auch nicht wirklich viel besser. Ein Tag gleicht dem Anderen. Corona ist immer noch unser ständiger Begleiter. Bremen neuerdings als Corona-Hotspot färbt ab auf unseren Landkreis, wo die Coronazahlen so hoch sind wie noch nie in der never ending Coronageschichte.

Aber, Werder Bremen hat gewonnen. Das ist doch schon mal was. Und das bei einem Geisterspiel ohne Publikum. Platz 3 in der 2. Bundesliga.

Ich kann mich noch gut an die Werder Bremen Euphorie erinnern, als die Mannschaft ganz oben in der Liga mitspielte, unter Otto Rehhagel und später unter Thomas Schaaf. Bremen war im Dauerzustand im Werder Rausch. Das Bild ist aus dem Jahre 2004.

Ja, der Winter ist immer die Zeit, im Archiv zu kramen 😉

Am 29.Sept. 2007 z.B. schäumte der Bremer Neptun Brunnen über. Werder hatte 8:1 gegen Bielefeld gewonnen.

Werder hatte gewonnen und da gab es Fans, die schäumten schier vor Übermut. Ich weiss nicht, ob die Übeltäter wirklich einige Fans waren, aber die Vermutung liegt Nahe.

Der Neptun Brunnen ist ein Kunstwerk auf dem Domshof, geschaffen von Waldemar Otto im Jahre 1991. So wie auf den Bildern sieht man ihn nicht alle Tage und ich war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Bis denn denn – habt einen gemütlichen Sonntag

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Zählen

Stunde der Wintervögel

Buntspecht, Kleiber, Zaunkönig, Haubenmeise, Drossel, Kernbeisser,Blaumeisen,Eichelhäher,Sperber
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Ein paar Tage ist das neue Jahr nun schon alt und so richtig wirklich viel passiert ist nicht in meinem beschaulichen Leben. Alles geht so gemütlich seinen Gang. Da ist es eine gerne erledigte Aufgabe, für den Nabu die Wintervögel zu zählen. Sehr gut auch, dass ich eine schriftliche Bestätigung über meine Meldung in meiner Email hatte.

Amsel: 8
Blaumeise: 6
Buchfink: 11
Buntspecht: 2
Elster: 1
Grünfink: 8
Kleiber: 3
Kohlmeise: 9
Rotkehlchen: 3
Bergfink: 1
Eichelhäher: 3
Gimpel: 8
Haubenmeise: 2
Heckenbraunelle: 3
Kernbeißer: 1
Ringeltaube: 2
Sumpfmeise: 5
Tannenmeise: 1
Zaunkönig: 1
Wintergoldhähnchen: 1
Sperber: 1

Ich vermute mal , viele der Vögel sind Migranten aus dem Norden, die den Winter bei uns verbringen. Auffällig ist der eine einzige Bergfink, der täglich gleich zum Frühstück in einem Schwarm Buchfinken auftaucht. Er scheint seinen eigenen Bergfinkenschwarm irgendwo vertrödelt zu haben. Nun, er weiss sich zu helfen 😉

Bergfink

Kommt gut durch die neue Woche und umgeht möglichst die Coronaviren weitläufig.

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Jahresrückblick

In jedem Ende steckt ein neuer Anfang

(Hermann Hesse)

Das alte Jahr ist vorbei. Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins Neue Jahr gerutscht.

Friedhof Worpswede hinter der Zionskirche

Im Januar hatten wir viel Schnee und somit gab es viele Motive, das war wirklich bemerkenswert. Dieser wunderschönen Engel liess sich auf dem Friedhof in Worpswede einschneien.

Versuch einer gefrierenden Seifenblase

Im Februar war es kalt genug um Seifenblasen gefrieren zu lassen. Hihi, leider habe ich nur schrumpelige kleine Monster erschaffen.

Ausstellung in der Volksbank Worpswede

Im März hatte ich für 2 Monate eine kleine Ausstellung in der Volksbank Worpswede, in Coronazeiten ohne Presse und Publikum, das ist weniger spannend für die Künstler, wenn es denn überhaupt Ausstellungen gab.

Grasfrosch-Babysitter auf Laich

Im April steppt der Bär bei uns im Gartenteich, Grasfrösche und Erdkröten kommen zum Laichen und so mancher Babysitter bewacht die Laichklumpen. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Leider kommen in jedem Jahr weniger Frösche und Kröten.

Fieberklee

Im Mai, wenn die Kaulquappen gerade geschlüpft sind, blüht im Teich der Fieberklee. In dessen weit weitverzweigtem Wurzelwerk finden die winzigen Kaulquappen gute Verstecke. Makrofotografie mit zauberhaften Bokehs mag ich ganz besonders.

Dompfaff

Im Juni war es viel zu nass, die Brutsaison der Vögel in vollem Gange. Ich vermute mal, nicht alle Jungvögel haben es geschafft, das Wetter war zu kalt, zu nass. Viele Vögel haben dann offensichtlich eine 2. Brut begonnen, Jungvögel waren noch im August zu sehen. Einen jungen, noch flugunfähigen Dompfaff haben wir gefunden und brachten ihn sofort zu den netten Hartmanns vom Reiherschutz-Niedersachsen Verein. Leider hat es der Kleine trotz intensiver Bemühungen auch bei Heike und Teckel Hartmann nicht geschafft.

https://www.reiherschutz-niedersachsen.de/

Storchenstation Berne

Im Juli auf den letzten Drücker schafften wir unseren jährlichen Besuch in der Storchenstation Berne bei Anke und Udo Hilfers. Die meisten Jungstörche waren fast flügge und in allen Nestern wurden ungeschickte Flugversuche aus dem Stand gestartet. Während der Nachwuchs die mitgebrachte Mahlzeit verschlang, verkündete Mutter Storch lautstark klappernd, das nächste Futter besorgt der Vater 😉

https://www.storchenstation.de/

Heideblüte im Springmoor

Im August war verhältnismäßig viel Aktion bei uns. Sommerferien, das bedeutet u.a. bespaßen der Enkel. Da gab es zum Beispiel einen Besuch im Wildpark Lüneburger Heide bei Tanja Askanis Wölfen und auch im Vogelpark Walsrode waren wir. Die Heideblüte im Springmoor haben wir genossen. In diesem August blühte die Heide so schön wie selten zuvor. Im Springmoor gibt es die größte zusammenhängende Heidefläche im Teufelsmoor. Damals dachten wir noch, Corona wäre bald vorbei, endlich doppelt geimpft …!

Nashörner im Serengetipark Hodenhagen

Und im September am letzten Ferientag noch mal eben mit den Kids zum Serengeti Park Hodenhagen. Der Ausflug war aufregend. Eine große Anzahl Nashörner zwischen so vielen Autos. Mannomann, da klickten die Kameras nur so. In der echten Serengeti und im Ngorongoro Krater hatten wir vergeblich nach Nashörnern Ausschau gehalten. Hier haben wir sie fast vor der Haustür.

Hirsche auf dem Darss

Endlich Oktober, eine Woche Urlaub in Prerow / Fischland-Darss. Ich liebe es, dort zu sein. Im Herbst ist Hirschbrunft. In Wald und Wiesen an der Ostsee röhrt es aus allen Ecken und hinter jedem Baum hervor. Das ist schon ein bisschen wie im Yellowstone, wobei die Hirsche doch deutlich weiter entfernt von den Besuchern stehen als im Yellowstone. So kam meine neue Kamera zum Einsatz. ich hatte mich für die Canon R6 entschieden und das 600 mm Objektiv dazu. Wow – leicht und gut zu handhaben die Kamera mit Objektiv und die Ergebnisse haben mich sehr erfreut.

Lichterfest im Lernhaus am Campus in Osterholz Scharmbeck

Am 5. November hatten Schüler des Lernhauses auf dem Campus in Osterholz Scharmbeck ihre Schule bunt erleuchten lassen und zum Lichterfest geladen. Da wurde mit Licht und Farbe nicht gegeizt und ich hatte Spaß dabei, diese Aktion zu sehen und zu fotografieren. Der trübe November nun mit dem buntesten Foto dieses Rückblicks 😉

Die Mühle von Rönn in Osterholz-Scharmbeck

Der Dezember, was soll ich schreiben – die Coronainzidenzen steigen wieder, aber wir sind geboostert und trauten uns zum Weihnachtsmarkt nach Bremen und auch nach Bremerhaven. Immer schön mit Abstand und Maske und Armbändchen. Der Mensch braucht Licht und Hoffnung und Farbe. Und manchmal findet man ein Motiv genau dann, wenn man es nicht erwartet. So wie die Mühle von Rönn in Osterholz Scharmbeck im Nebeldunst. So oft bin ich schon an der Mühle vorbei gefahren, aber an dem einen Abend kurz vor Weihnachten mußte ich unbedingt anhalten und dieses Bild machen. Wie das Leben so spielt.

Fazit;

Jetzt wo ich den Blog geschrieben habe, stelle ich fest, so ereignislos war 2021 gar nicht für mich. So ein Blog ist ein bisschen wie ein Tagebuch 😉

Geht bitte Omikron aus dem Weg und bleibt gesund.

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Eis von gestern

ES WAR EINMAL….

.. ein Wintertraum, er begann genau am heiligen Abend mit Einsetzen der Dämmerung. Nur geblieben ist er nicht.

Die Minipumpe in meinem kleinen Teich auf der Terrasse hat tapfer durchgehalten und so bauten sich kleine Eisberge auf. Sehr entzückend anzusehen und sie wuchsen und wuchsen, man konnte zuschauen. Richtig mit kleinen offenen Trichtern – ein Wunder der Natur mit Hilfe einer kleinen Pumpe. Jetzt schmilzt alles wieder in sich zusammen. Im Teich überwintern Frösche und Libellenlarven, so bin ich froh, dass die Pumpe dem strengen Frost getrotzt hat und den Teich offen gehalten hat. Ist ja auch ihr Lebenszweck.

Eisgebilde
Eisblubberblsen

Und als gar die Sonne vom strahlend blauen Himmel schien in der Mittagszeit spiegelte sich der Himmel im blanken Eisberg.

Im Sonnenschein

Kleines Handy Video zum besseren Verständnis

Zwergeisberge im Gartenteich

Und dann gab es für mich noch einen wunderschönen Blumenstrauß aus Eisblüten.

Eisblumen

Der Sonnenschein bei minus 10° C inspirierte uns, nach Harriersand zu fahren. Auch hier hat der Frost am Weserstrand gezaubert. Harriersand ist im Winter ein Ort der Stille und der Erholung. Im Sommer dagegen ein Ort der Erholung aber nicht der Stille 😉

Winterzauber am Strand von Harriersand
Vogelparadies Weserinssel Harriersand

Ich habe den Blog von Simone-Fotohabitate gelesen. Sehr passende Worte, wer mag, bitte in den Link klicken. Ich wünsche Simone einen creative Winterpause. https://wordpress.com/read/feeds/78760671/posts/3738479990

Als ich vor mittlerweile 20 Jahren die Idee hatte, fotografisch im Teufelsmoor all die kleinen Dinge der Natur wie Wildblumen und Insekten mit dem Makroobjektiv fest zu halten und auf meiner Webseite zu sammeln, da hatte ich keine Ahnung, dass es in gar nicht so weiter Ferne einige dieser Spezies nicht mehr geben wird. Leider ist es genau so gekommen. Und das Sterben der Arten geht weiter. Wenn ich mit meinen Fotos nur einen Menschen dazu anhalten konnte, seinen fiesen Schottergarten umzugraben und mit bunter Wiesenmischung oder Sommerstauden neu zu gestalten, dann habe ich schon was erreicht. Jeder kann im Kleinen nach seinen individuellen Möglichkeiten etwas ändern, dann kann daraus gemeinsam etwas Großes entstehen.

Einen guten Rutsch ins Jahr 2022 wünsche ich Euch, und vor allen Dingen, bleibt gesund. Man sieht sich hier in diesem Theater im nächsten Jahr.

Bis denne denn.

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Oh Tannenbaum

2 Weihnachtsbäume in Bremerhaven/Neuer Hafen

In den letzten Tagen vor Weihnachten hatten wir ein Winterwetter, wie man es sich erträumt. Winter in Bremerhaven, wenn sich kein Lüftchen regt, das Wasser spiegelklar ist, das ist unvergessllich.

Zwei maritime Weihnachtsbäume im Licht der untergegangenen Sonne sollen Euch meine Grüße für´s Fest überbringen. Ich hoffe, Ihr entdeckt die Bäumchen. So wünsche ich Euch auf diesem Weg ein besinnliches Weihnachtsfest. Bleibt gesund und laßt Euch ordentlich verwöhnen.

Das 2. Weihnachtsfest in Coronazeiten. Wie kann man das alles verarbeiten, seelisch meine ich. Gerade dachten wir noch, bald ist Corona vorbei. Und nun geht alles wieder von vorne los. Geboostert zwar und doch eine never ending story

Man sieht sich in diesem Theater, spätestens im nächsten Jahr.

Fröhliche Weihnachten Euch allen.

Eure Maren

*

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Die Zionskirche in Worpswede

Worpswede besuchen – immer wieder gerne

Zionskirche Worpswede

Heute am Vorabend zum 4. Advent ein paar wenige Worte zur Geschichte der Zionskirche in Worpswede.

Die kleine Kirche auf dem Kirchberg in Worpswede wurde 1759 eingeweiht. Sie war die erste Kirche für die Moorbauern, die vorher ihren Gottesdienst im Freien abhalten mußten. Die Zionskirche wurde vom königlichen Moorkommissar Findorff entworfen und wirkt bis heute eher schlicht.

Ein kleiner Friedhof umgibt die alte Kirche. Hier fanden Künstler wie Paula Modersohn Becker, Fritz Mackensen, Martha Vogeler und auch Waldemar Otto ihre letzte Ruhestätte. Es sind berührende Augenblicke, Friedhof und Kirche zu besuchen.


In der Vorweihnachtszeit leuchten auch in Coronazeiten viele Lichter in Worpswede und erfreuen Herz und Gemüt. Wie sehr man sich doch wünscht, die Pandemie hätte endlich ein Ende.

Zionskirche vorweihnachtslich geschmückt und beleuchtet

Eine kleine Andekdote – die so oder so ähnlich passiert ist:

Am 12. August 1900 bestiegen die beiden befreundeten Künstlerinnen Paula Becker und Clara Westhoff voller Übermut den Kirchturm der Zionskirche und läuteten die Glocken. Es folgte großer Aufruhr im Dorf Worpswede, da Glockengeläut auch gleich Feueralarm bedeutete. Als sich herausstellte, dass es sich um einen Jugendstreich der beiden Fräuleins handelte, hagelte es Strafen für die beiden Künstlerinnen. Clara Westhoffs Strafarbeit waren die Engelputten an der Emporendecke, die Paula Becker mit Blumenornamenten ausschmückte. Die Strafarbeiten sind bis heute erhalten und in der Kirche zu besichtigen.

Srtrafarbeit von Paula Modersohn Becker und Clare Rilke Westhoff
Strafarbeit von Clara Rilke Westhoff und Paula Modersohn Becker
Rainer Maria Rilke (1875 - 1926),

Der Abend kommt von weit gegangen
Durch den verschneiten, leisen Tann.
Dann preßt er seine Winterwangen
An alle Fenster lauschend an.

Und stille wird ein jedes Haus. 
Die Alten in den Sesseln sinnen,
die Mütter sind wie Königinnen,
die Kinder wollen nicht beginnen 
mit ihrem Spiel. Die Mägde spinnen
nicht mehr. Der Abend horcht nach innen,
und innen horchen sie hinaus.

Ich hoffe, Euer 4. Advent wird besinnlich und schön.

Viele Grüße

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Weihnachtsmärkte sind rar in diesem Jahr

Bummel über den Bremer Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Bremen Panorama

Eigentlich wollte ich gar nicht zum Weihnachtsmarkt, weder nach Bremen, noch nach Bremerhaven. Mehr Möglichkeiten in meiner Region gibt es eh nicht. Unser Landkreis hat alle geplanten Märkte wegen Corona geschlossen, bzw. erst gar nicht geöffnet. In Nidersachsen gilt ja auch 2 G plus, trotz relativ niedriger Inzidenz. Die Bremer dürfen noch 2 G.

Weil es eine Pandemie mit open End geworden ist, habe ich trotz großer Bedenken einen Bummel über den Bremer Weihnachtsmarkt gewagt, zweifach geimpft, mit aller gebotenen Vorsicht. Bremen hat gut entschieden, den Markt zu genehmigen und noch besser, die Sache ist bestens organisiert. Die Buden stehen nicht so dicht wie sonst, es gilt 2 G und das wird auch gut kontrolliert. Es ist viel weniger los, viel Platz, alle tragen Maske. und damit man nicht an jedem Stand seine Impfnachweise zeigen muss, gibt es ein rotes Armbändchen, das gilt dann überall, auch in den Kaufhäusern. So kann man unbeschwert und relativ sicher bummeln, essen und Glühwein trinken.

Böttcherstraße Bremen

Durch Bremens berühmte Böttcherstraße gelangt man zum „Schlachtezauber“, Der Markt in historischem Gewand ist jedes Jahr in geheimsnisvolles blaues Licht getaucht. Vom gegenüberliegenden Weserufer gelingen schöne bunte Bilder von der Martinikirche, der alten „Alexander von Humboldt“ und dem Pannekookenschiff.

Schlachtezauber am Weserufer

Es ist richtig nach fast 2 Jahren Corona den Menschen ein kleines Stückchen Normalität zu geben. Ungeimpfte haben jetzt natürlich die Pappnase auf, aber sie können sich ja impfen lassen. Gerade in Bremen geht das Impfen ziemlich flott voran. Das neue Impfzentrum ist schon wieder in Betrieb und mobile Impfteams sind unterwegs. Niemand muss meckern, alle hatten ihre Chance auf eine Impfung. Und während in einem normalen Jahr ohne Pandemie die Straßenbahn immer Probleme hatte, sich durch die Menschenmenge zwischen Rathaus und Weihnachtsmarkt zu schieben, hat sie in diesem Jahr freie Fahrt.

„rasende“ Straßenbahn – Rathaus

Ich wünsche Euch einen besinnlichen 3. Advent. Oh herrje, bald schon ist Weihnachten, man weiss das lange, und plötzlich ist Weihnachten viel schneller da, als gedacht und so dieses und jenes Geschenk fehlt noch 😉

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Bald schon ist Weihnachten

Und 2022 ist auch nicht mehr weit

Torfkahnarmada auf der Hamme

In jedem Jahr freue ich mich wieder sehr, wenn der große Worpswede Kalender mit meinen Bildern erscheint. Erhältlich in Buchhandlungen, beim Verlag und sowieso online. Ist sehr spannend, abzuwarten, ob er nun erscheinen wird, oder doch nicht 😉

Es ist beim Verlag immer so, dass am Jahresbeginn ein Katalog erscheint, mit allen Kalender und Büchern, die der Verlag jährlich anbietet. Dieser Katalog dient ausschließlich zu Werbezwecken bei Buchhandlungen und anderen möglichen Kunden. Gibt es ausreichend Vorbestellungen, gehen die Kalender und Bücher in den Druck und in den Handel.

Ja, so ist das.

Alle Monatsbilder im Blick

http://www.atelierbauernhaus.de/Atelier_im_Bauernhaus/Kalender/Kalender.html*

Und was war sonst noch so los – nun ja, nicht wirklich viel. Das Wetter ist nicht so nett. Da verziehe ich mich gerne mit einem Buch vor den Ofen. Draußen wechseln sich Schnee, Schneeregen und Regen ab.

Im Teufelsmoor sind die meisten Kraniche inzwischen weitergeflogen. Die ersten Singschwäne sind dagegen eingetroffen und fühlen sich auf den ziemlich nassen Feldern wohl, ebenso Nilgänse und Graugänse. Nilgänse gelten als invasive Art und die Jäger schauen mit bösen Blicken und langen Gewehren auf diese Art. Landwirte dagegen mögen die vielen Graugänse nicht. Natur hat´s schwer in Zeiten wie diesen.

Zündet die 2. Kerze an und macht euch einen guten Tag.

Fröhlichen 2. Advent

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Und tschüß

Abschied vom Herbst

Blaubeerplantage im Teufelsmoor

Die süßen Blaubeerfrüchte sind abgeerntet und längst aufgegessen, eingefroren oder zu Marmelade verarbeitet. Sommererinnerungen der leckersten Art.

Der Herbst schenkt uns noch ein Blaubeerhighlight. Diesmal allerdings nicht für den Gaumen. Jetzt nach der Ernte färben sich die Blätter der Heidelbeerpflanzen auf den Plantagen im Teufelsmoor leuchtend rot.

Blaubeerplantage im Herbstlook

Heidelbeere, Schwarzbeere, Blaubeere, Bickbeere oder Heubeere wird die Pflanze regional genannt und sie gedeiht gut auf den mageren Moorböden. Ganz besonders die amerikanischen Zuchtheidelbeeren tragen viele dicke, süße Früchte. Nur diese Zuchtsorten werden auf den Plantagen angepflanzt.

Die Bilder erinnern mich an meine Reisen im Herbst durch den Glacier Nationalpark in Montana. Dort brachten wilde Blueberries die Berghänge zum Leuchten. Wunderschön anzusehen.

Going to the Sun Road – Herbst im Glacier Nationalpark Montana

Eigentlich hätten wir am Samstag wieder Redaktionssitzung vom „Heimat-Rundblick“. Abgesagt. Diesmal war die Sitzung in den Räumen der https://www.worpswede-tipps.de/ Redaktion geplant. Corona läßt schon wieder grüßen.

Bleibt gesund und genießt ein ruhiges Wochenende

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