Sehnsuchtsort

Big Tree

Jedenfalls meiner – der Küstenredwoodwald Kaliforniens 😉 ….

Von Newport/Oregon fuhren wir gut erholt weiter gen Süden, immer die Pazifikküste entlang, jeder Leuchtturm lud zur Rast ein. Crescent City war unsere nächste Station, das Städtchen liegt schon in Kalifornien. Und von hier aus ist der Redwoodwald gut zu erreichen, also blieben wir 3 Tage.

Die heutigen Redwoodwälder sind nur noch ein Bruchteil dessen, was die ersten Siedler einmal vorfanden. Als die Eisenbahn den Westen erobert hatte, der Goldrausch zu Ende war, da gab es kein Halten mehr bei der schnell wachsenden Bevölkerung. Ganze Landstriche wurden entwaldet. Die Abholzung betraf nicht mehr einzelne Wälder, sondern ganz Regionen.  Sägemühlen schossen aus dem Boden, um all das Holz zu verarbeiten.

Und so wanderte ich in den letzten Redwoodwäldern immer mit einem großen Bedauern und mit Gedanken an den Tropenwald dieser Erde, dem irgendwann das gleiche Schicksal droht.

Der kleine Mensch – Jedediah Smith  Redwood State Park

Hat man die Redwoods einmal gesehen, hinterlassen sie einen Eindruck oder erzeugen eine Vision, die man nie wieder los wird (John Steinbeck).

Besser kann man seine Verehrung für diese herrlichen Bäume nicht ausdrücken. Zum Glück ging noch rechtzeitig einigen schlauen Köpfen ein Licht auf, die restlichen 5 % noch vorhandenen Redwoodwaldes unter zu Schutz stellen.

Sonnenlicht im Redwood State Park

 

 

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Einmal um die ganze Welt

Im Klimahaus in Bremerhaven braucht man für so eine Reise nur wenige Stunden.

Mit den Enkeln im Schlepptau on Tour auf dem 8. Längengrad Ost. D.h. ehrlich gesagt, die Enkel hatten mich im Schlepptau, beide Jungs lieben die Klimahausabenteuer. Fotografiert werden darf, aber ohne Blitz und da kommt dann sowas bei raus. Macht aber in dem Fall nix 😉

Es gilt ja nur, die Welt zu erleben, da darf man auch schon mal mit einem Satz auf eine Hallig springen.

Und es gibt viel zu entdecken und zu lernen im Klimahaus Bremerhaven. Eine spannende Reise  für Jung und Alt.

 

Ich bin allerdings nicht auf eine Hallig gesprungen, sondern ich fand die Fidschi Leguane zum Verlieben schön. Sie waren schwer in den grünen Blättern zu entdecken, verfolgten aber alle meine Bewegungen mucksmäuschen still mit ihren bernsteinfarbenen Augen.

Fidschi Leguane

Als wir das Klimahaus verließen, kam gerade die Meldung, dass der Bund die Kosten übernimmt für einen Neubau der Seuten Deern. Das hat mich sehr gefreut für Bremerhaven. Andere Museen bekommen schliesslich auch Zuschüsse vom Kulturausschuss. Das Geld ist gut angelegt beim Deutschen Schifffahrtmuseum und dem Museumshafen, der zum Museum gehört. Der einstmals stolze Segler sieht in der Tat traurig aus. Erst hatte es gebrannt auf dem Schiff und dann ist es im Hafen versunken. Im Hintergund ist die aktuelle Illumination am besagten Museum zu sehen. Hach – Regenwetter heute, da hat man Zeit zum Bloggen 😉

Seute Deern und Schifffahrtsmuseum

 

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US Highway 101 South

US Highway 101

Ganze 11 Tage hatten wir nun Zeit, auf dem US Highway 101 gen Süden nach San Francisco zu fahren, um pünktlich unseren Flieger nach Amsterdam zu erwischen. Über 800 Meilen lagen  noch vor uns.  Das Wetter – naja, heftige Schauer wechselten ab mit Sonnenstrahlen und nicht selten zeigte sich ein Regenbogen.

11 Tage immer entlang der zerklüfteten Küste von Washington, Oregon und zuletzt California. Manchmal entfernte sich die 101 von der Küste und führte durch dichte Wälder. Einen längeren Stop legten wir in Newport/Oregon ein, wunderbare Strände lockten zum Verweilen.

Rauher Pazifik

Wir konnte bei frischer Seeluft relaxen.  Genau das taten im kleinen Fischereihafen von Newport auch unzählige Seals, kalifornische Seelöwen. Die machten dabei allerdings einen Höllenlärm. Die weitläufigen Strände waren leer, wir genossen die grandiose Natur und lauschten dem Rauschen der Wellen.

South Beach Newport

 

Wir hatten das Glück, grandiose Sonnenuntergänge zu erleben und der Leuchtturm Jaquina Head war nicht nur für mich ein beliebtes Fotomotiv. Es gibt viele Orte auf der Welt, an denen sich Fotografen gern zum Sonnenuntergang versammeln, Yaquina Head gehört dazu. Die Felsenküste rund um den Leuchtturm ist übrigens ein Vogelschutzgebiet. Im Frühjahr brüten dort unzählige Lummen und andere Meeresvögel. Ein ganz besonderes Naturschauspiel muss das sein. Ein bisschen wie Helgoland, nur viel größer. Jetzt, Ende September, bevölkerten nur noch Kormorane und Möwen die Felsenküste.

Jaquina Head Lighthouse

Schon wieder Freitag…

Ich wünsche allen ein entspanntes Wochenende

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Im Regenwald

Lake Crescent – Olympic NP

In der Stadt Olympic, südlich von Seattle, zweigt der berühmte US Küstenhighway 101 vom Interstate 5 ab. Er führt von dort direkt auf die Golden Gate Bridge. Aber bevor wir dort wieder ankommen, bringt uns die 101 erst noch wieder gen Norden und umrundet den Olympic NP in weitem Bogen.

Der Olympic NP und drumherum ist die wohl regenreichste Gegend der USA, wer die Twilight (Biss) Saga gelesen hat, der weiss, warum ausgerechnet hier Vampire leben. Tierische Begegnungen hatten wir wenige, Vampire hielten sich auch fern  – in La Push trafen wir auf schwarze Hunde 😉

Begegnung in La Push

Im Sol Duc River war die Lachswanderung in vollem Gange. Wir sahen staunend zu, wie die Fische unermüdlichen versuchten, die reißenden Kaskaden zu überwinden. Ich habe keinen gesehen, der es schaffte, über die Wasserfälle in ruhigeres Laichgewässer zu gelangen. Grizzlies leben nicht mehr im Olympic Wald, von daher hatten die Lachse keine weiteren Gefahren zu befürchten.

Sol Duc Lachs Kaskaden

Einfach wunderschön  ist der Sol Duc Wasserfall. Wir wanderten durch feuchten Regenwald. Es regnete leicht, als wir uns auf den Weg machten. Die Farben leuchteten, die Wasserfälle rauschten mächtig, ein unvergessliches Erlebnis, ganz besonders bei dem nebligen Regenwetter, das gehört dort einfach dazu. Die schwere Kameraausrüstung auf nassen, glitschigen Wegen zu tragen, das überfordert mich mittlerweile. Daher habe ich wenigstens das Stativ im Auto gelassen. Noch habe ich eine einigermaßen ruhige Hand 😉

Kommt gut in die nächste Woche….

Sol Duc Wasserfall

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Weiter gehts

Nach der kurzen Newseinlage aus dem Teufelsmoor beschäftige ich mich aktuell wieder ausgiebig mit Urlaubsfotos. Ihr wisst ja, jede Reise macht man dreimal – vorbereiten – reisen –  und dann zum Schluss als emotionaler Höhepunkt – daheim Reisefotos sichten und in Erinnerungen schwelgen ..

Die Pryor Mountains werden für immer in meinem Herzen sein. Wir verließen Lovell Richtung Nordwest – der Glacier NP war unser Ziel.

(Bild oben – Going to the Sun Road) Das ist eine atemberaubende Landschaft, die wir schon vom vergangenen Jahr kannten. Wir verbrachten ein Wochenende dort, das ergab sich einfach so aus der Reiseplanung. Irgendwo muss man zwangsläufig an den Wochenenden sein. Die Sonne schien, es war warm und so war es klar, dass wir nicht allein im Glacier NP sein würden. Also Erinnerungen auffrischen, gute alpine Luft schnappen, Bilder schießen und dann weiter, wieder gen Westen.

Mount Rainier – der erste Blick

Der Mount Rainier NP war unser Ziel und die Etappe dahin brachte uns ein gutes Stück westwärts. Schliesslich mußten wir ja wieder zurück nach San Francisco. Der majestätische Berg liess sich bei Ankunft am Abend leider nicht blicken, welch eine Enttäuschung. Aber dann, am nächsten Morgen – war das ein atemberaubender Anblick. Diesem Vulkan so nahe zu sein, 4392 m hoch überragt er die Landschaft. Bei klarem Wetter ist er gut von Seattle aus zu sehen. Das Glück hatten wir leider nicht, ich berichtete ja schon …

Murmeltier

Bevor es Richtung Seattle weiter ging, genossen wir drei herrliche Tage am Mount Rainier bei Sonnenschein und bestem Wetter. Murmeltiere liessen sich blicken, hübsch anzusehen in hochalpiner Blumenwiese. Hier war der Herbst noch gar nicht angekommen, obwohl wir Mitte September hatten. Bevor wir dann endgültig gen Seattle aufbrachen, noch das obligatorische Erinnerungsbild – mächtiger Vulkan gespiegelt im stillen Reflection Lake…

 

Washington

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Heimat-Rundblick – News

 

Drei Monate vergehen schnell und am Wochenende war es wieder soweit, Redaktionssitzung Heimat-Rundblick. Diesmal trafen wir uns im Landhaus Meyenburg.

Das historische Rittergut Meyenburg liegt ganz in der Nähe. Es befindet sich bis heute im Familienbesitz. Vielen Dank für den Spaziergang  durch den wunderschönen Park und die spannenden Geschichten zum Rittergut Wilko Jäger . Sogar spuken soll es dort gelegentlich ! Na sowas.

 

Das aktuelle Heft ist erhältlich  in der Museumsanlage Osterholz Scharmbeck, im Barkenhoff sowie in der Buchhhandlung Netzel in Worpswede. Aber auch eine Online Bestellung ist möglich.

 Zur Online Bestellung Heimat-Rundblick

Die nächste Ausgabe erscheint im Januar. Die Themen, die gestern zur Sprache kamen, versprechen wieder ein interessantes Heft.

Für heute wünsche ich allen einen schönen Sonntag.

 

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Abschied

Nach 3 Tagen Aufenthalt haben wir Abschied vom Yellowstone genommen. Schweren Herzen, vielleicht ist es ja ein Abschied für immer. Wir verließen den Park bei bestem Wetter über den Beartooth Pass, einen der schönsten Pässe in den Rockie Mountains, 3336 m (10,947 feet) hoch.

Unser Ziel waren die Pryor Mountains. Wildpferde gucken am Big Horn River. Nebenbei gesagt, das Big Horn River Recreation Area in den Pryor Mountains ist auch landschaftlich wunderschön

Zunächst begegneten uns Big Horn Sheep.

 

Gegen Abend liessen sich dann doch Mustangs blicken. Wunderschön im Licht der tief stehenden Sonne. Wir genossen den Anblick der Pferde bei herrlichstem Sommerwetter. Allerdings fiel uns schnell auf, einer der Mustangs benahm sich denkbar merkwürdig. Der schöne apricotfarbene Hengst stand auf der Stelle, bewegte sein rechtes Vorderbein, setze es aber nie auf. Bei näherer Betrachtung durch den Zoom meiner Kamera konnte ich eine deutliche Schwellung erkennen. Das Pferd war sichtlich verletzt und hatte Schmerzen.

 

Jemez und Pax

Die anderen Mustangs schienen zu ahnen, dass ein Abschied bevor stand, sie umringten ihn und liebkosten den Kumpel. Später am Abend stand er allerdings allein dort, die Pferde waren weitergezogen.

Jemez, Pax und Parry

An dem Abend war das Pryor Mountains Wild Mustang Center  schon geschlossen. Aber am nächsten Tag habe ich der anwesenden freundlichen Dame meine Fotos gezeigt. Man wußte schon Bescheid über die Verletzung des Hengstes, hatte aber immer noch auf Besserung gehofft. Am gleichen Tag wurde der Mustang von einem Arzt betäubt, untersucht und eingeschläfert. Der 10 Jahre alte Hengst, sollte nicht weiter leiden, den strengen Winter in den Bergen hätte er mit der Verletzung nicht überlebt.

Das Pryor Mountains Mustang Center kennt jedes der wilden Pferde der Pryor Mountains. Jedes Tier hat einen Namen und im Visitor Center habe ich mir dann das aktuelle Heft gekauft. Da steht alles drin, was man wissen muss über die wilden Pferde der Pryor Mountains. Vergessen werde ich diese beiden Tage ohnehin nicht so schnell. Jahrzehnte lang habe ich mich gefragt, wohin Robert Redford, der „elektrische Reiter“ sein Pferd gebracht hat. Das können nur die Canyons der Pryor Mountains gewesen sein.

Pryor Mustang Center

Mehr Fotos der Pferde und aus Montana auf meiner Webseite (im Link), wer mag.

Montana, mit Pryor Mountains und Glacier NP

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Büffel – Buffalo – Tatanka – Bison

 

Den Büffelherden im wilden Westen geht es nicht wirklich gut. Sie leben zwar im Yellowstone NP wild, doch greifen Menschen regulierend in den Bestand der Herden ein.

Daher wurde mit Unterstützung der Lakota-Indianer schon vor vielen Jahren die „Buffalo Field Campaign“ gegründet, mit Sitz in West Yellowstone. Mit der Hilfe von Freiwilligen setzen diese Aktivisten sich für die Rechte der Bisons (Tatanka) ein. Denn in jedem Jahr werden ca. 800 Büffel im Yellowstone gefangen und geschlachtet. Schreckliche Fotos werden auf der Webseite der Buffalo Field Campaign gezeigt.

Auch werden in jedem Jahr Büffel von Farmern geschossen, sobald sie im Winter den Yellowstone Park verlassen und Farmland betreten.

In strengen Wintern mit viel Schnee finden die Herden im Park nicht genügend Gras zum Überleben, also verlassen sie den Yellowstone auf der Suche nach Futter. Die Farmer fürchten, dass  Brucellose sich auf ihre Rinder überträgt, da die Yellowstone Büffel nicht gegen diese ansteckende Krankheit geimpft sind. Die Rinderbarone haben eine mächtige Lobby. Montana und Wyoming sind in unseren Augen so weit und so groß, ganz anders als das enge Deutschland und doch scheint nicht genug Platz da zu sein für Bisons und Rinder.

Mehr Infos – Buffalo Field Campaign

 

Millionen Büffel wurden wie man weiss bei der Besiedelung der USA abgeschossen. Eine kleine Herde hat in der Yellowstone Region überlebt und von dieser Herde sollen alle Yellowstone Bisons abstammen. Auch in Kanadas Nationalparks leben heute wieder Bisons.

Büffel werden heute auch auf Farmen gehalten, ihr Fleisch ist beliebt. Große Herden leben frei, aber geimpft z.B. in South Dakota im Custers State Park und in Utah auf Antelope Island. Das ganze Jahr leben diese Tiere in relativer Freiheit, im Herbst werden sie zusammengetrieben, geimpft und ausgewählte Tiere verkauft und vermarktet. Das ist dann jedesmal ein großes Roundup Spektakel.

Im Mai 2016 unterzeichnete Barack Obama den National Bison Legacy Act, der den Amerikanischen Bison neben dem Bald Eagle zum Nationaltier der USA macht. Bisher hat Trump sein Augenmerk eher auf Deals gelegt, statt auf den Erhalt der Natur. Schaunmermal, wie es weitergehen wird …

Yellowstone Fotos

 

 

Klick ins Bild für eine größere Ansicht. Der kleine schwarze Fleck im Hintergrund des ersten Bildes ist übrigens ein schwarzer Wolf. Die Winterbüffel schaut sich ein Kojote an.

Im Film „glückliche Bisons“

 

 

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Unter Reihern

Ich muss unbedingt meine Reiseberichte unterbrechen. Ist ja nicht so, dass hier bei uns im Teufelsmoor nicht auch ordentlich was los ist 😉

Gestern brachte der NDR in der Reihe „Natur nah“ einen 30 minütigen Bericht über den Reiherschutzverein in Meyenburg. Hochinterressant. Mich beeindruckt es immer wieder, wie rührend Heike und Teckel Hartmann sich um Tiere in Not kümmern. Schaut mal rein in den Film – wer mag – im Link.

Ich war gestern draußen im Moor bei den Kranichen. Es ist unglaublich – in jedem Jahr rasten mehr dieser herrlichen Vögel hier. Und niemand stört sich daran, alle freuen sich. Alle freuen sich auch über die so erfolgreiche Storchensaison im Landkreis und umzu. Naturschutz boomt. Nur die Reiher, die mag man hier nicht so gerne. Und genau darum kämpfen die Hartmanns auch. Reiher sind ebenso wunderschöne Vögel wie Störche, Kraniche und alle anderen Geschöpfe der Natur. Sie sollten auch die gleiche Wertschätzung erfahren – es wird Zeit.

https://www.ardmediathek.de/ndr/player/Y3JpZDovL25kci5kZS8xM2NlOWViMi0xZWY5LTQxN2ItOTA0ZC0wMTI4ZmU5YTE1MDA/

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Zwischenstop auf Antelope Island

 

Na und was machen die Möwen dort am Ufer des großen Salzsees für eigenartige Bewegungen, führen sie einen Tanz auf?

Nein, sie fangen Brine Flys – Salzfliegen. Diese Fliegen gibt es dort in Hülle und Fülle und sie sind eine unglaublich wichtige Nahrungsquelle, ganz besonders in Zeiten der Bird Migration – der Zeit der Zugvögel.

Und Zugvögel rasten auf Antelope Island, der größten Insel im Salzsee vor Salt Lake City, in großer Zahl. Sie machen dort einen Zwischenstop, bevor es weitergeht in ihre Winterquartiere im Süden.

Wir machten dort ebenfalls einen Zwischenstop, fuhren aber nach Norden weiter, gen Yellowstone, zu den Büffeln. Übrigens, Büffel leben auf Antelope Island auch. An die 500 bis 700 Tiere bevölkern die Insel. Jeden Herbst werden sie in einem Roundup zusammengetrieben, geimpft und ausgewählte Exemplare werden verkauft. Im Yellowstone dagegen leben die Büffel wild, so wie in den guten alten Zeiten, bevor der weisse Mann den wilden Westen auf immer veränderte.

 

Utah

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