Bummeleien

Bunte Lichter leuchten

Ich eile ja fast von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Letzte Woche Osterholz-Scharmbeck, jetzt Bremen.

Meinen Bummel über den Bremer Weihnachsmarkt habe ich bei den berühmten Stadtmusikanten begonnen. Die Weihnachtsbeleuchtung als Spiegelung im Rathausfenster. Auch mal nett. Ratet mal, wie lange ich dort stand, bis ich die Stadtmusikanten endlich für Sekunden ohne Publikum für mich hatte, für gerade mal eine Aufnahme. Jeder will die Eselnase berühren, oder die Beinchen, sich etwas wünschen, es heißt, die Wünsche gehen Erfüllung. Die Enkelkids wollten davon allerdings nichts wissen, sie sagen, es hätte schon im vergangenen Jahr nicht geholfen 😉

Weiter ging es zum Domshof, es regnete ganz leicht, die Pflastersteine glänzten nass und gaben der Szene ein noch bunteres Aussehen. Am Dom vorbei bummelten wir über den Marktplatz zum Rathaus und Roland. Das jährliche Weihnachtmarktbild mit Rathaus zu schießen, das ist ein MUSS 😉

In der Böttcherstraße war es ruhig, die Ruhe vor dem Sturm sozusagen, bevor wir den Schlachtezauber erreichten. Ich liebe es übrigens durch die Böttcherstraße zu bummeln, auch wenn wir das berühmte Glockenspiel gestern nicht gehört haben, aber wir haben es schon mal den Kids gezeigt. Wenn dann noch die Domglocken läuten, stellt sich ein wirklich festliches Ambiente ein in Bremens guter Stube zur Weihnachtszeit.

Ja und dann genossen wir den Schlachtezauber, der sich von Jahr zu Jahr mehr zum beliebtesten Teil des Bremer Weihnachtsmarktes entwickelt hat. Blaues Licht – blau ist meine Lieblingsfarbe – verzaubert den mittelalterlichen Markt an der Weser. Übrigens, die meisten Leute hielten sich an den Glühweinständen auf 😉

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Und morgen beginnt in Worpswede der Weihnachtsmarkt, in der Bergstraße vor der großen Kunstschau. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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Schneeflöckchen, Weissröckchen

Zwei Schneeflöckchen habe ich gestern schon gesehen

Schneeflöckchen, Weißröckchen
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.
Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.
Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ba
ll.

Und auch ein Schneemann gab sich die Ehre.

Nach 2 Jahren Coronapause endlich wieder bummeln über den kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarkt in Osterholz Scharmbeck rund um die Willehadi Kirche und unter der alten Kaiser Wilhelm Eiche auf dem Marktplatz.

Es roch nach Glühwein und Bratwurst und all den anderen Köstlichkeiten, die nirgends so gut schmecken, wie auf einem Weihnachtsmarkt.

Dem Energiesparen angemessen, war die Weihnachtsbeleuchtung ein bisschen weniger üppig, aber ausreichend. Und wir alle wissen ja, warum das so ist. Kinderaugen leuchteten um so heller.

Ich wünsche Euch einen besinnlichen 2. Advent. Und Weihnachten wünsche ich mir noch viel mehr Schneeflöckchen – alle Jahre wieder.

Weihnachtsmarkt (vor Corona )
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Spiegeleien

In der Marcus Heide in Worpswede steht eine „Frau mit Schirm“. Jahr ein Jahr aus steht sie dort und ich hoffe, der Künstler wird sie in Worpswede noch lange stehen lassen.

Der Künstler ist Roland Darjes

Ich komme an dieser Figur nie vorbei, ohne ein Foto zu machen. Die Frau mit Schirm und alle anderen Spiegelfiguren sehen immer anders aus. Im weißen Schnee kann sie fast in der Landschaft verschwinden oder aus einer anderen Perspektive ein wildes Muster tragen…

Roland Darjes hat 10 Spiegelfiguren in Worpswede aufgestellt. Im Link könnt ihr sehen, wo genau sie zu finden sind. Wobei ich momentan nicht weiß, ob sie alle noch da sind.

https://www.worpswede-touristik.de/spieglein-spieglein-in-worpswede/

Manchmal mache ich ein Selfie. Es ist nahezu der einzige Ort, wo ich überhaupt mal ein Selfie mache. Ich bin kein großer Freund von Selfies. Aber diese Spiegelfiguren reizen mich nun mal. Da kann ich nicht einfach so dran vorbei gehen, auch wenn man sich verrenken muss und alles ein bisschen strange aussieht – eben gerade deswegen. Ich weiß von Freunden, denen es genauso geht 😉

An der Hamme bei Neu Helgoland steht der Mann mit Hut. Auch nett. Man guckt zweimal hin, gell…

Schönen Dank an den Künstler für die Spiegelfiguren im öffentlichen Raum Worpswede.

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Vita

Roland Darjes wuchs auf in Worpswede, während seine Eltern die Bremer Shakespeare Company gründeten. Er zeichnete und malte viel in seiner Kindheit, besuchte eine Highschool in den USA mit dem Schwerpunkt Kunst und studierte nach dem Abitur Kommunikationsdesign in Hamburg.
Nach Aufenthalten in den USA und Argentinien führte ihn sein Interesse für fremde Kulturen und Sprachen vor 11 Jahren nach China. Hier arbeitet er heute als freier Künstler. Er experimentiert mit neuen Medien und kreiert Skulpturen und Installationen.
Mittlerweile stellt er international aus und pendelt zwischen dem großen schnell-lebigen Shanghai und dem kleinen, idyllischen Worpswede.

Quelle: Worpswede offene Ateliers

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Ein Männlein steht im Walde

Wer oder was ist „Ein Männlein steht im Walde“ …

Ich habe Zeit meines Lebens gedacht, es wäre der Fliegenpilz.



Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm;
es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein mit dem purpurroten Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

Aber der Fliegenpilz hat kein schwarzes Käppchen.

Und dann habe ich gelesen, dass Hoffmann von Fallersleben selbst erklärt haben soll, es wäre die Hagebutte. Na sowas!…

Wie auch immer – der knallrote und giftige Fliegenpilz ist der Pilz des Jahres 2022. Jeder kennt ihn. Und das kann nun wirklich nicht jeder Pilz von sich behaupten.

Es regnet heute und es stürmt – der goldene Herbst ist beendet. Fliegenpilze werden den Regen begrüßen, es ist trocken im Wald, der Regen ist ein Segen.

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Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Sumpf-Haubenpilz zum „Pilz des Jahres 2023“ gewählt. Also für das kommenden Jahr wurde ein ziemlich unbekannter Pilz gekrönt und ich habe tatsächlich auch kein Foto davon. Noch nie gesehen – Tztztz ….

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Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Alles war gestern Abend in Worpswede genauso wie in dem bekannten Kinderlied. Zu den Laternen, dem Mond und den Sternen tauchte der Abendhimmel die Szene auf dem Parkplatz der Bergstraße in ein magentafarbenes Licht. 1600 Kerzen erstrahlten. Es war ein wunderschöner Anblick und der rote Himmel zum Sonnenuntergang erhöhte den Zauber der Lichter.

So fängt die dunkle Jahreszeit gut an.

Begonnen hatte das Lichterfest mit dem Laternenumzug für die Kids zum St. Martins Tag.

Das Labyrinth aus besagten 1600 Kerzen durfte wie immer betreten werden. Als die Kids vom Laternenumzug den Parkplatz und das Labyrinth eroberten, gab es kein Halten mehr. Und so kann schon mal ein kleines Malheur passieren, einige Gläser überstanden den Ansturm nicht, so ist das Leben.

Am Ende des Lichterfestes waren alle zufrieden, das Wetter hatte wunderbar mitgespielt, es war mild und trocken. Ein großes Lob auf den November 2022, von Nebel und Kälte war bisher nicht viel zu spüren.

Und der berühmte Bonze des Humors von Bernhard Hoetger lächelte den ganzen Abend im Lichterglanz.

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Erlebnisstau

Mein Blog ist kein Tagebuch – nur ein Fototagebuch, oder kleine nicht alltägliche Fotoabenteuer. Immer sind Fotos der Grund für einen Blogbericht.. Daher schreibe ich auch nicht täglich, sondern nur, wenn es ein Fotoerlebnis gab. Und die waren rar in den vergangenen Tagen. Kraniche hatten wir ja schon 😉

Ein Abenteuer habe ich noch, eins aus den Herbstferien – mit den Kids im Serengetipark Hodenhagen. Dieses Erlebnis hatten wir schon im vergangenen Sommer mit unendlichen Staus bei den Tieren. Ich berichtete. Jetzt im Herbst an einem wunderbaren Oktobertag war es ein bisschen besser, weniger Stau, weniger Besucher, also weniger Autos. Mir tun die Tiere immer leid, wenn sie den ganzen Tag mit den Autoabgasen leben müssen. Das müssen sie natürlich nicht, ihre Freigehege sind sehr groß. Die Tiere kommen aber, weil die Menschen in den stinkenden Autos manchmal Leckereien bei sich haben, die sich so herrlich erbetteln lassen (obwohl es natürlich verboten ist).

Alle Kids haben Riesenspaß, wenn die Tiere ans Fenster kommen – eigentlich sollen die Fenster ja auch geschlossen bleiben. Aber wer kann einer so süßen Fellnase schon widerstehen.

In den Gehegen der Raubtiere muss das Fenster natürlich unbedingt geschlossen sein. Hinter den beiden fotogenen Löwen lauern der Sicherheit wegen Parkranger im Auto. Die Löwen lagerten direkt neben der Straße, Langeweile plagt sie wahrscheinlich. Bei den Autos ist immer was los, man kann sich als Löwe zum Beispiel Gedanken machen, ob man Menschen erschrecken spielen könnte.

Ebenso war es bei den weißen Tigern, Sie sonnten sich genüsslich im Gras neben der Straße und die Parkranger wachten über die Szene.

Vor einigen Jahren, lange vor Corona und Putins Krieg, war ich auf Fotosafari in Tanzania. Nun ist es ja nicht so, dass Staus nur in unserem Serengetipark Mensch und Tier nerven. In der Seregenti, oder wie auf dem Bild unten im Ngorongoro Krater, stauten sich auch oft die Wagen. Immer dann, wenn irgendjemand irgendwo ein Tier erspäht hat.

Ebenso, wenn nicht schlimmer, ist der täglich Stauwahnsinn im Yellowstone NP.

Soweit zum Thema Safari.

Schon wieder steht das Wochenende in den Startlöchern. Es liegt kein Abenteuer an, vielleicht mal ein Buch lesen oder so.

Wünsch Euch ein beschauliches Wochenende. Übrigens konnte ich in Afrika niemals einem Nashorn in die Augen schauen. Serengetipark Hodenhagen – ist bekannt für seine vielen Breitmaulnashörner.

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Überflieger

Wenn der Tag erwacht ..

Kurz bevor es hell wird im Teufelsmoor, ertönen unglaubliche Geräusche aus den Tiefen der kleinen Birkenwäldchen rund um das Huvenhoopsmoor und auch im Günnemoor. In den abgetorften und wiedervernäßten Flächen übernachten die Vögel. Diese Gewässer sind nicht tief, das lieben Kraniche. Unzählige Kraniche begrüßen mit lautem Trompeten den Sonnenaufgang, den neuen Tag.

Und man steht in der Natur, es dämmert noch und man ist einfach nur unsagbar glücklich, das so erleben zu dürfen.

Es dauert nicht lange, dann fliegt ein Trupp nach dem anderen los, sie haben nach der langen Nacht mächtig Hunger. Die Maisfelder sind nah und werden mit großem Lärm angeflogen. Ihr könnt ja mal zählen, wie viele Vögel auf dem Foto den Schnabel aufreißen 😉

Ich fahre in der Regel zum Huvenhoopsmoor, dort gibt es insgesamt 3 Kranichbeobachtungstürme. Man weiss nie, wo man gerade die beste Aussicht hat, wo es den Vögeln gerade gefallen hat, die Nacht zu verbringen, das Gebiet ist groß. Aber den Kranichgesang hört man überall.

Huvenhoopsmoor Überblick

Später am Tag, wenn es richtig hell geworden ist, kann man sie auf den Feldern gut beobachten. Allerdings sind die Vögel sehr scheu. Das Auto sollte besser nicht verlassen werden. Die Fluchtdistanz ist gering, ganz besonders bei großen Gruppen, fliegt einer los, folgen sie alle. Weniger scheu sind kleine Kranichfamilien, die oft ganz allein und unaufgeregt direkt am Straßenrand weiter futtern und sich um die Besucher wenig kümmern. Nach dem Motto, einer paßt auf.

Schon wieder steht ein Wochenende vor der Tür, der Herbst ist mild und golden in diesem Jahr, genießen wir das.

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Na wo sind sie denn gerade …

…. im herbstlichen Teufelsmoor

Und wieder ist ein Jahr vergangen, es ist Herbst und wieder sind die Kraniche da, angekommen im Teufelsmoor. Der Kreislauf des Lebens. Man sieht sie hier überall auf den Feldern, so viele Vögel des Glücks wie ich noch nie zeitgleich hier gesehen habe. Sie fliegen umher, trompeten laut, zanken sich und ganz nebenbei fressen sie sich eine Reisespeckschicht an. Dieses Naturschauspiel im Herbst in unmittelbarer Nachbarschaft täglich erleben zu können, wann immer man Zeit und Lust hat, das ist unbezahlbar.

Für den Weiterzug warten die meisten Kraniche auf Nordwinde, momentan kommt der Wind mit milder Luft aus dem Süden. Mit Rückenwind aus dem Norden fliegt es sich leichter nach Süden. Dank der unendlichen Maisfelder in der Region finden sie genügend Futter.

Auf den abgeernteten Feldern bleiben immer reichlich Körner liegen, Kraniche sind Allesfresser, jeder Regenwurm schmeckt ihnen und wird gern genommen, auch Mäuse und Frösche sind vor den schönen Vögeln nicht sicher.

Wenn es Abend wird fliegen sie von den Feldern in großen Schwärmen oder kleinen Gruppen zu ihren Schlafplätzen in den flachen Gewässern der wiedervernässten abgetorften Moorflächen im Günnemoor und Huvenhoopsmoor. Sie schlafen gern stehend im flachen Wasser, das schützt sie des Nachts vor Räubern, wie Fuchs und Wolf. Wobei ich denke, die flachen Gewässer schützen nicht vor dem Wolf, denn Wölfe sind nicht wasserscheu. Nun denn, es wird einem einsamen Wolf nicht gelingen, Kraniche als Art auszurotten, sowas schafft nur der Mensch. Wobei Kraniche zu den glücklichen Tieren gehören, bei denen sich die Bestände von Jahr zu Jahr weiter erholen.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

Und kommt gut durch das milde Oktoberwochenende

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Noch ein Künstlerdorf

Ein Sommertag „In der Bredenau“ in Fischerhude

Es gibt zwei berühmte Künstlerdörfer in der Region Teufelsmoor. Worpswede natürlich, das Dorf der Paula Modersohn Becker. Und es gibt Fischerhude, das Dorf der Clara Westhoff, die mit Rainer Maria Rilke verheiratet war. Paula und Clara waren seinerzeit dicke Freundinnen. Irgendwie verbandelt waren diese beiden Dörfer immer.

Ich habe noch nie von Fischerhude berichtet. Dabei ist das Künstlerdorf wirklich noch ein Dorf. Anders als Worpswede hat es seinen absolut dörflichen Charakter erhalten. Mein Verleger hat dort sein Atelier im Bauernhaus und die Buchhandlung „Buch und Kunst“ in der Bredenau. In der Straße, in der auch Rainer Maria Rilke, verheiratet mit Clara Westhoff, für eine Weile wohnte. Aber der Reihe nach. Die schmale Straße „In der Bredenau“ mitten im Ortskern Fischerhude beginnt mit besagter Buchhandlung.

In der gemütlichen Bücherei/Atelier kann man übrigens auch meine neuen Kalender 2023 kaufen 😉 Diesen und auch den Postkartenkalender Worpswede gibt es natürlich auch in jeder anderen Buchhandlung, online beim Verlag und sowie bei Amazon usw..

Buch und Kunst
Kalender Landschaft Worpswede 2023

Die Straße lädt zum Spaziergang ein, auch wegen der schönen Gärten und der alten Bäume. Und sie scheint kein Ende zu nehmen. Das „Cafe im Rilke Haus“ ist sehr verlockend für ein Päuschen. Der wundervoll gestaltete Garten mit Blick auf den Altarm der Wümme verzaubert jeden Besucher. Das Cafe ist an den Wochenenden geöffnet. Es war Wohnhaus und Atelier von Clara Rilke Westhoff und wurde von ihr bewohnt bis sie 1954 starb, die gemeinsame Tochter lebte bis 1972 in ihrem Elternhaus. Heute ist es im Privatbesitz und wurde liebevoll restauriert.

Cafe im Rilke Haus

Nach dem frühen Tod seiner Frau Paula Modersohn Becker in Worpswede, zog Otto Modersohn nach Fischerhude. Heute zeigt das Otto Modersohn Museum am Ende der Straße „In der Bredenau“ hauptsächlich seine späten Werke. Das Museum gründete Christian Modersohn in einer alten Fachwerkscheune. Das Museum wurde immer wieder erweitert ,2012 wurde abermals ein Anbau im gleichen Baustil eröffnet.

Otto Modersohn Museum

Es gibt noch so einiges zu entdecken in Fischerhude. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Vom Otto Modersohn Museum am Ende der Straße bietet sich dann der Rückweg über den Deich an. Hoher Himmel und weiter Blick inclusive.

Schönes Wochenende – das Wetter ist echt noch sommerlich – genießt es.

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Mal gucken, was die Großen machen

Kleiner Fuchs auf Tour eine Bildergeschichte

Überall lauern Hirsche.

Die nicht ganz so Mutigen sitzen fein versteckt im Schilf, die großen, mächtigen Tiere röhren gut sichtbar ihre Stärke in die Welt hinaus. Doch völlig unbeeindruckt von dem Spektakel schleicht ein kleiner listiger Fuchs durch´s Schilf. Meine Freude war groß …. !

Den Hirschen war es egal.

*

Ach ja – den bemalten Fundstein habe ich wieder ausgesetzt. Zwei giftige grüne Knollenblätterpilze standen am Wegesrand – da konnte ich nicht widerstehen. Heute früh war der Stein schon weg, die Pilze noch da.

Schönen Sonntag noch – wir gehen wählen in Niedersachsen.

Wem der Fuchs zu klein ist, der klicke ins Bild.

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