Im Mauserlook

Draußen im Garten begegnen mir gerade traurige Gestalten. Wie zum Beispiel diese Kernbeisserdame, die mindestens 4 Kinder groß gezogen hat und nun so völlig abgekämpft aussieht.

 

Oder die kahlköpfige Kohlmeise. Nicht viel besser sieht das Rotkehlchen zur Zeit aus. Einen kahlköpfigen Eichelhäher habe ich auch gesichtet. Er war schlauer, er lies sich nicht ablichten. Auch die schwanzlose Braunelle entzog sich meiner Kamera. Ich hoffe, niemand lacht jetzt über die Vögel in der Mauser  😉

 

Sucht Euch ein kühles Plätzchen..

 

 

 

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Manchmal paßt es einfach …

 

Goldzünsler

Da lümmelt man entspannt am Gartenteich herum, als ein winziger Falter angeflattert kommt. Zu meiner großen Freude setzt er sich farblich passend genau unter eine Blüte der goldgelben Wasserbutterblume. Den relativen Schutz unter der Blüte gab der Falter schnell auf, der Hunger war größer als die Vorsicht. Stressig war nun, daß ich die Kamera nicht bei mir hatte 😉

Der Falter ließ sich Zeit und so sind doch hübsche Bilder gelungen, Falter und Blüte Ton in Ton.

Der Schmetterling gehört zur Gruppe der Zünsler. Es ist ein Goldzünsler (Pyrausta aurata). Man nennt ihn auch MInzenmotte und da bei mir Wasserminze im Teich nur so wuchert, wird das wohl der Grund sein, warum er sich an  meinem Teich blicken läßt.

 

Übrigens, Schmetterlinge machen sich rar in diesem kühlen Sommer hier bei uns im Norden.

Kommt gut durch die neue Woche.

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Bei akuter Spinnenphobie: nicht reinschauen …


Die gerandete Jagdspinne wurde zur Spinne des Jahren 2020 gewählt und das zu Recht. Sie ist ein Allroundtalent, kann auf dem Wasser laufen, kann tauchen, schwimmen, jagen ohne Netz und sie beschützt liebevoll ihre ca. 1000 Jungen. Inzwischen ist diese bemerkenswerte Spinne stark bedroht, da sie überwiegend an Gewässern lebt, in Mooren und Tümpeln. Und davon gibt es immer weniger, wie wir ja alle seit Jahren wissen.

Libellenfang – wahrscheinlich Becherazurjungfrau

 

Spinne trägt den Kokon mit etwa 1000 Eiern mit sich herum

 

Jungspinnen im Netz im Schilf – Spinnenmama wacht über ihre Kinder

 

 

 

Alle Fotos wurden im Huvenhoopsmoor am Erlebnispfad aufgenommen.

Übrigens, der Heimat-Rundblick, Heft Nr. 133, ist erschienen. Wegen der Pandemie haben wir leider weiterhin keine Redaktionssitzung über die ich berichten könnte.

Online den Heimat-Rundblick bestellen

 

 

 

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Gestatten, mein Name ist „Bo“…

 

… einfach nur „Bo“, geboren bin ich wohl am 15.05.2020 im Wildpark Lüneburger Heide und ich werde mal eine große starke Polarwölfin, wie meine Mama.

Papa Inuk und Mama Nitika passen gut auf mich auf. Und natürlich Tanja Askani, die immer Leckerlis mitbringt.

Heute waren wieder zwei Menschen mit ihrem großen Hund dicht vor meinem Zuhause. Papa und Mama  haben  sich furchtbar aufgeregt, ich war eher gelangweilt, sowas passiert ja hier öfter.

 

Mama war heute wieder gammelig, ich durfte keine Milch schlabbern. Ich soll jetzt Fleisch essen, bin schon groß genug, meint Mama und sie war richtig sauer mit mir. Nun muss ich warten, bis Tanja mit dem Fleischpott kommt, dabei habe ich jetzt schon Hunger.

 

Und tschüss, nach der Aufregung ist mein Mittagsschlaf fällig.

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Anmerkung der Autorin, Wow – war das wieder ein schöner Tag im Wildpark.

Klick ins Bild für eine größere Ansicht.

 

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Versteckspiel

Es regnet, es regnet hier schon seit Tagen….

Endlich mal wieder, sollten wir hier im Norden nach 2 Dürresommern sagen. Und doch nervt der Regen.  Drinnen ist die Heizung wieder an und draußen sind Fotomotive rar.

Um ein bisschen Abenteuer in diese tristen Tage zu bringen, kam mir die Idee, Sonnenblumenkerne in Baumlöchern zu verstecken und dort den anfliegenden Modellen aufzulauern. Und das bei fiesem Schnupfenwetter,  es ist wirklich erfrischend hier im Garten. Was macht man nicht alles für ein Foto 😉

Nach wenigen Minuten hatte ein Dompfaff  das Versteck entdeckt, wenig später kam eine Blaumeise, Meisen sind ja bekanntlich sehr clever.

Dompfaff

Blaumeise

Es dauerte dann aber eine ganze Weile, bis eine Kernbeisserfamilie den Sonnenblumenkernvorrat für sich entdeckte.

Tja, man kann seine Zeit schon herrlich vertüdeln, gell…

 

Für die ganz Kleinen fallen ein paar Sonnenblumenkerne in den Sand und Papa verteilt die Leckerbissen.

Kernbeisser

Ein Gartenreport an einem Regentag. Die Aktion habe ich nass und durchgefroren beendet 😉

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Für eine kleine Rötelmaus fielen auch noch ein paar Happen  ab

Rötelmaus

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Minis

Im Garten wimmeln in diesem Jahr viele Mini-Heuschrecken herum. So wie hier die hübsche punktierte Zartschrecke. Sie ist sowohl auf meinen Begonien zu finden und auch auf der Färbers Kamille und sie harmoniert prächtig mit den jeweiligen Farben der Blüten.

Die kleine grüne Schrecke ist noch keinen Zentimeter groß und schon jetzt beeindrucken ihre langen Fühler. Sie gehört zur Gruppe der Langfühlerschrecken.

Gelbe Blüten schmecken wahrscheinlich besonders gut und dass sie gut gefuttert hatte, das zeigt sie auch deutlich 😉

Fotografen lauern wirklich überall und schauen selbst bei intimen Momenten nicht weg.

Punktierte Zartschrecken haben nur geringe Ansprüchen an ihre Umwelt. Sie kommen durchaus in  Gärten vor und ernähren sich pflanzlich. Ich steh total auf Insekten und sie sind für mich willkommene Fotomotive (naja, Mücken, Bremsen und Zecken mal ausgenommen).

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende, die Wettervorhersage hört sich ja gruselig an. Machen wir das Beste draus und hoffentlich überleben die zarten Insektengeschöpfe die angesagten Unwetter mit Sturm und Regen.

 

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Storchenpflegestation Wesermarsch

Es gibt nur eine einzige Baumbrutkolonie für Weisstörche in Deutschland und die befindet sich in Berne-Glüsing in der Wesermarsch. Jeder Baum, der so ein schweres Nest tragen kann, ist besetzt und aus fast jedem Nest heraus halten inzwischen hungrige Jungstörche ungeduldig Ausschau nach Mutter oder Vater. Egal, wer kommt, Hauptsache er oder sie bringt reichlich Futter mit.

Manchmal entpuppt sich ein fetter Brocken leider als Nistmaterial und die Kleinen gehen leer aus. Sie betteln herzergreifend. Ganz so gut mit der Nahrungssuche sieht es in diesem Jahr für die Störche nicht aus. Eine Mäuseplage wie im vergangen Jahr gibt es nicht auf den Wiesen und Feldern.

188 brütende Storchenpaare und 491 ausfliegende Jungstörche sind laut Storchenvater Udo Hilfers ein neuer Rekord für die Wesermarsch. Aber das sind die Zahlen von 2019. Schaunmermal, was 2020 bringt in Sachen Bruterfolg.

In dem weiten, gepflegten Garten der Hilferts warten Bänke auf Besucher, die sich in aller Ruhe das Storchentreiben anschauen können. Rundum wird geklappert, geflogen und es wird nie langweilig, Gänse spazieren herum und auch ein Austernfischer kommt vorbei. Mit ein wenig Glück sieht man einen Seeadler am Himmel kreisen.

Spenden werden dringend gebraucht, denn auch für die Storchenpflegestation bedeutet Corona nichts Gutes.

Im Jahr 2016 war ich mit Word Press Freundin Simone aus Hannover zur Storchenstation. Manno schon so lange her. Simone hat damals einen immer wieder lesenswerten Bericht geschrieben.

Hannoverblick OST – Countdown in der Storchenstation Berne

In diesem Jahr sind die Nester alle besetzt.  In dem kleinen Video aus dem Frühjahr kann man perfekt erkennen, wie dicht besiedelt die Baumkolonie ist. Bitte auch Ton an.

 

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Sonntagsspaziergang in Worpswede

Worpswede – Bergstraße 

Immer wieder gerne – und am liebsten morgens früh, noch vor 10 Uhr. Und gestern war die Luft so rein und frisch, der Himmel so blau, der Duft der Rosen bezaubernd.

Die Infrarotkamera mußte mit, das war klar bei dem strahlenden Sonnenschein. Und so war die Zionskirche ein gutes Motiv (mal wieder und immer wieder). Zwei Kameras zu schleppen, das ist natürlich doof, aber leider nicht zu vermeiden, wenn man bei Infrarot nicht mit den lästigen Filtern arbeiten mag.

Zionskirche

Mein Worpswede Postkartenkalender 2021 ist übrigens druckfrisch erschienen und erhältlich beim Verlag Atelier im Bauernhaus, im Buchhandel und natürlich auch online bei (na bei wem wohl) 😉

Worpswede 2021 Postkartenkalender – Landschaft im Licht

Und wenn es im Jahr 2022 wieder einen Kalender mit meinen Fotos geben soll – tja, dann werde ich wohl nicht zum letzten Mal in Worpswede und umzu gewesen sein.

Kommt gut durch die neue Woche….

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Kunst anders | anders Kunst

Gut Sandbeck – Panorama

Open Door – Galerie Gut Sandbeck

 

Kunst anders | anders Kunst, die neue Ausstellung des Kunstvereins Osterholz ist noch bis zum 12. Juli jeweils an den Wochenenden zu sehen. Ein kunterbunter Mix, zusammengestellt von den Künstlern der offenen Ateliers.

Öffnunszeiten: samstags 15 – 18 h und sonntags 11 bis 18 h.

Das Osterholzer Kreisblatt berichtete.

Osterholzer Kreisblatt: Die bunte Vielfalt der Kunstszene

Einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung findet ihr im Link zum Kunstverein Osterholz. Und nicht nur die Ausstellung ist sehenswert, auch unser wunderschönes Gut Sandbeck ist ein Kunstwerk. meine ich.

http://www.kunstverein-osterholz.de/ausstellungen

 

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Ein Regentag

Du kannst den Regenbogen nicht haben wenn es nicht irgendwo regnet

(Sprichwort der Pueblo Indianer)

Hufeisen-Azurjungfer  Weibchen

Nein, heute gibt es keinen Regenbogen, der Himmel ist grau in grau. Der lang ersehnte Landregen ist da und ich war im Garten fotografieren. Alles glänzt. Die Pflanzen brauchen den Regen dringend, die Insekten eher weniger. Besonders die Libellen trifft so ein Regentag hart. Manch eine schafft es nicht ..

Die Blümchen dagegen erstrahlen in frischem Glanz.

Ein ganz frischer Gartenreport 😉

 

 

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